Aktienkurse – die einzigen Börsenfakten

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Aktienkurse sind die einzig echten Informationen, die es an den Märkten gibt. Wir haben vor ein paar Tagen über Börsenkurse allgemein gesprochen und dabei erfahren, dass die Notierungen einen großen Reiz auf die Marktteilnehmer ausüben und dass Börsenkurse selten den wahren Unternehmenswert widerspiegeln. Darüber hinaus sprachen wir darüber, dass Aktienkurse, genauso wie die Notierungen von Rohstoffen oder Indizes, gerne prognostiziert werden, was allerdings verlorene Mühe ist. Nun sprechen wir gezielt über Aktienkurse und erläutern, warum man damit erfolgreich an der Börse handeln kann.

Aktienkurse sind Fakten

Wenn ein wichtiger Analyst eine Aktie herauf- oder herabstuft, dann ist das die Meinung einer einzelnen Person. Es ist seine Einschätzung der Lage. Der Meinung werden vermutlich andere Marktteilnehmer folgen, was die Notierungen aufgrund dieser Meinung in Bewegung setzen wird. Im Unterschied zur Meinung des Analysten ist die Konsequenz, nämlich die darauf entstandene Kursbewegung, ein Faktum. Die Kurse von gestern sind auch ein Faktum. Niemand wird etwas dagegen sagen können, wenn ich den offiziellen Schlusskurs von Siemens auf Xetra hier publiziere. Niemand kann mit mir darüber streiten, wenn ich den Eröffnungskurs von McDonalds an der NYSE (New York Stock Exchange) vom 3.Januar 2017 hier veröffentliche. An den Notierungen lässt sich nicht rütteln.

Aktienkurse sind Informationen

Kurse und Fakten, von denen wir gerade gesprochen haben, sind nichts anderes als Informationen. Mit Informationen, die Tatsachen entsprechen, kann man etwas anfangen. Im Gegensatz zu Meinungen sind sie etwas, das ich analysieren kann. Die Kurse – auch von einer einzelnen Aktie – gibt es täglich zig-tausende. Somit gibt es auch zig-tausende Informationen täglich – pro Einzelaktie. Denn an der Börse gibt es weit mehr als den Schlusskurs, den man oft in Zeitungen oder dem Internet wiederfindet. Es gibt aber auch mehr als den Eröffnungskurs, zum Beispiel wäre hier das Tageshoch und das Tagestief zu nennen. Aus diesen Informationen (Eröffnungs-/Hoch/Tief/Schlusskurs) werden beispielsweise Candlestick Charts gezeichnet, die noch mehr Informationen liefern als reine Liniencharts.

Aktienkurse bewegen sich während der gesamtem Handelszeit

Logisch – möchte man sagen! Aber was bedeutet das in der Praxis? Damit habe ich, wenn ich einen einzelnen Handelstag mit der Lupe betrachte und in das Geschehen hineinzoome, plötzlich ein ganzes Universum an Informationen zur Verfügung. Eine Fülle an Fakten oder Daten, die ich nach Mustern absuchen kann. Was viele häufig mit freiem Auge tun, nämlich Charts, also Aktienkurse, anzusehen, ist übrigens eine sehr fehleranfällige Möglichkeit einer Datenanalyse.

Warum nutze ich nicht jemanden, der Aktienkurse besser, schneller und vor allem fehlerfrei analysieren kann und dabei keine Emotionen kennt? Warum lade ich die ganzen Informationen nicht in einen Computer und übertrage ihm diese Arbeit? Genau das machen wir bei unserem Trading. Wir lassen den Computer die Aktienkurse analysieren. Und wenn der Computer etwas gefunden hat, das nach einer vielversprechenden Strategie aussieht, die man an den Aktienmärkten anwenden kann, kommt der Mensch ins Spiel. In dem er prüft, ob diese Strategie auf unserer Plattform angeboten wird.

Aktienkurse – das Fazit

Aktienkurse sind Fakten. Es sind damit Daten, die man analysieren kann. Die man analysieren sollte, denn sonst ist man an der Börse immer von Fremden abhängig. Fremdbestimmt kann man nur glauben. Dem Analysten, dem Guru, dem Herausgeber einer Zeitschrift oder dem Betreiber eines Internet Portals. Wenn man hingegen den Glauben durch Wissen ersetzt, und dazu muss man eine computergestütze Datenanalyse der Kurse machen, beginnt sich der Börsenerfolg relativ bald einzustellen. Ebenso ein Faktum wie Aktienkurse selbst.


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Wie sie mit den Richtigen Aktien ein Gewinner Werden