Aktiver Börsenhandel – Quantität und Qualität

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Aktiver Börsenhandel – eine gute Statistik lebt von der Qualität der verwendeten Daten. Sind die Daten unzureichend, ist auch die beste Analyse falsch. Dem gleichen Prinzip bedient man sich bei Meinungsumfragen, bei Wahlprognosen oder in der Versicherungstechnik. Keine Versicherung weiß zum Beispiel, wie alt der einzelne Mensch wird. Aber anhand sogenannter Sterbetafeln kann man die statistische Lebenserwartung der Jahrgänge und der Geschlechter gut herleiten. Aber eben nur aus statistischer Sicht. Und ähnliches gilt für den aktiven Börsenhandel.

Es ist jedoch gar nicht einfach, historische Aktienkurse von guter Qualität zu finden. Das trifft vor allem auf kleinere Zeiteinheiten zu, bei denen im Gegensatz zu den Tagesschlusskursen oftmals viele Spikes oder Datenfehler enthalten sind. Das bedeutet, dass man historische Aktienkurse vor dem Einsatz überprüfen und unter Umständen bereinigen muss.

Aktiver Börsenhandel ist auch Quantität

Ist nun die Datenqualität beim Börsenhandel sichergestellt, geht es um die Datenquantität. Eine Statistik lebt von der Anzahl der getätigten Stichproben. Eine Meinungsumfrage unter 20 Personen zu egal welchem Thema wird nicht besonders aussagekräftig sein. Ein Handelssystem, welches pro Jahr 20 Börsengeschäfte tätigt, ebenso wenig. Das ist einer der Gründe, warum wir häufig handeln. Ein stabiles Handelssystem verlangt nach mehreren hunderten oder tausenden Einzelgeschäften. Was von Laien also oftmals als planloses herumzocken ausgelegt wird, hat bei statistischen Modellen fundierte Gründe.

Damit man genügend Kaufsignale für den Börsenhandel bekommt und häufig Aktien handeln kann, braucht man ein großes Portfolio. Somit wendet sich der erfahrene Systementwickler den US Märkten zu, um dort aus Portfolios wie dem S&P 500 (mit 500 handelbaren Werten) aus dem Vollen schöpfen zu können. Viele Börsengeschäfte bedeuten aber auch hohe Handelsspesen. Dieses Problem löst man erneut mit dem Handel in den USA, wo die Orderspesen (ein guter Broker vorausgesetzt) deutlich günstiger sind als hierzulande. Und weiters sind die Spreads in den US Märkten kleiner, was an der höheren Liquidität von Börsen wie der NYSE oder der Nasdaq liegt.

Aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Grund beim aktiven Börsenhandel, warum wir auf eine hohe Handelsfrequenz setzen und darüber sprechen wir in einem anderen Blog Beitrag in den kommenden Tagen.

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Wie sie mit den Richtigen Aktien ein Gewinner Werden