Börsendaten sind das A&O für nachhaltiges und erfolgreiches investieren!

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An Börsendaten führt kein Weg vorbei, wenn man sein Geld an den Märkten basierend auf Fakten anlegen möchte. Wir arbeiten ausschließlich mit Fakten, denn wir sehen es als den einzig richtigen Weg, das Erspare nachhaltig, duplizierbar und erfolgreich zu vermehren. Weil das so ist, finden wir das, was für dafür brauchen, nämlich Fakten und damit Börsendaten, nicht in der Zukunft sondern in der Vergangenheit. Das Herumraten überlassen wir also anderen, doch wie man zu diesen Börsendaten kommt, wie man sie verarbeitet und worauf man dabei achten muss – darüber sprechen wir hier.

Börsendaten gehören jemanden

Egal ob es sich dabei um die aktuellen oder die historischen Kurse von Aktien und anderen Wertpapieren handelt. Die Börsendaten gehören dem Betreiber der Börse. Also der Deutschen Börse, der NYSE (New York Stock Exchange) oder der Nasdaq etc. Da wir diese Börsendaten benötigen, um unsere Aktien Strategien zu entwickeln und um täglich zu handeln, müssen wir irgendwie an diese Informationen herankommen. Und da kommen die Datenprovider ins Spiel

Datenprovidern liefern Daten

Börsendaten sind grundsätzlich kostenpflichtig. Ausnahmen bilden sogenannte Tagesschlusskursdaten oder „end of day“ Daten, die aber dann doch nicht nur den Tagesschlusskurs beinhalten sondern auch noch einige andere Informationen wie Tageshoch oder Tagestief und einiges mehr. Hier gibt es sogar kostenlose Angebot wie zum Beispiel die Daten von Yahoo Finance, um nur einen der Anbieter zu nennen. Im kostenpflichtigen Bereich ist immer noch Bloomberg die Referenz, doch ein sogenannter Bloomberg Terminal ist sehr teuer.

Börsendaten sind nicht nur Aktienkurse

Zum einen gibt es von jedem börsennotierten Wertpapier Kurse, also nicht nur von Aktien. Zum anderen werden nicht nur die Notierungen von den Datenprovidern angeboten. Man kann zum Beispiel auch diverse Bilanz- oder Firmen-Kennzahlen erwerben, um darauf aufbauend Analysen zu machen.

Börsendaten braucht man in zweierlei Hinsicht

Einerseits braucht man für den täglichen Handel die aktuellen Kurse. Je nach Strategie sind das die Kurse des Vortages oder die Kurse des aktuellen Handelstages in Echtzeit. Denn neben vieler anderer Unterscheidungsmerkmale von Aktien Strategien teilt man diese in Tagesschlusskurs Strategien (End of Day Strategien) oder in „intraday Strategien“. Erstere kaufen und verkaufen Aktien auf Basis der Eröffnungs- und/oder Schlusskurses – also zur Börseneröffnung („market on open“) oder zum Börsenschluss („market on close“). Die Daten für unseren Aktien Screener gehören zum Beispiel in diese Kategorie. Zweitere handeln auch während des laufenden Handelstages und damit weisen diese Art von Strategien eine sehr hohe Handelsfrequenz auf.

Andererseits braucht man historische Börsendaten, um Aktien Strategien zu entwickeln. Die Datenprovider bieten diese historischen Informationen meist mehre Dekaden in die Vergangenheit zurück an. Je tiefer man in die Daten eintaucht und je kleiner die Granulierung wird, desto kürzer ist in der Regel der zur Verfügung stehende Zeitraum der Daten. Will man zum Beispiel Minuten Daten von den Aktien des S&P 5oo kaufen, wird es nicht einfach (von anderen Herausforderungen wie der Datenqualität und -quantität einmal abgesehen) diese zum Beispiel bis zurück in die 60er Jahre zu erwerben.

Börsendaten sind in der Praxis eine Herausforderung

Trotz modernen Schnittstellen, über die die Börsenkurse in Echtzeit in unsere Datenbanken eingespielt werden, gibt es täglich dabei einige Herausforderungen. Zum Beispiel kommt es bei manchen Datenprovidern an manchen Tagen zu verzögerten Auslieferungen. Oder zu Totalausfällen. Daher setzen wir auf verschiedene kostenpflichtige Angebote, um stets im Falle eines Falles ein Backup zu haben.

Börsendaten sind weiterhin nicht immer korrekt. Gerade die sogenannten intraday Daten sind fehleranfällig und nur dank ausgeklügelter Algorithmen können wir diese Daten täglich so aufbereiten, dass sie 100% korrekt sind. Natürlich ist es fatal, wenn Analysen auf falschen Daten aufbauen. Denn dann sind auch die Schlussfolgerungen falsch. Das würden wir uns hier nie erlauben.

Fazit

Beim quantitativen Börsenhandel sind korrekte Informationen das A&O. Trotz aller Hürden und Herausforderungen, die es dabei zu meistern gilt. Spart man am falschen Platz, baut man sein Regelwerk auf völlig falschen Annahmen auf. Für Börsendaten muss man nicht zwangsläufig zahlen, wenn man bereit ist, Abstriche zu machen. Wir sind das nicht und daher lassen wir uns eine gute Datenversorgung auch eine Stange Geld kosten. Die Kosten sind jedenfalls jeden Cent davon wert und daher raten wir jedem, der selbst die Börsendaten analysieren möchte, sich einen guten und verlässlichen Datenprovider zu suchen.

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