Greife nie in ein fallendes Messer [VIDEO]

Greife nie in ein fallendes Messer – auf den Punkt gebracht

  • Es gibt verschiedene Arten von Trading Systemen
  • Swingtrader greifen beim Traden absichtlich ins fallende Messer
  • Swingtrader haben keine Zeit, auf eine Bodenbildung im Chart zu warten
  • Man braucht beim Trading bloss Übung beim Fangen des Messers
  • Jeder Trading – Zielmarkt hat andere Tendenzen
  • Pauschale Aussagen zum fallenden Messer sind daher falsch – egal ob Trading oder Investment

Es gibt eine Börsenregel, die besagt, dass man nie in ein fallendes Messer greifen soll. Das ist natürlich nur sprichwörtlich gemeint. Mit einem Messer hat diese Regel selbstverständlich nichts zu tun. Vielmehr geht es darum, dass man – angeblich – bei Aktien vorsichtig sein soll, die gerade stark nach unten tendieren.

Folgt man also dieser Regel, soll man Aktien meiden, die zu den Verlieren der letzten Tage gehören. Eine genauere Definition bleibt uns diese Regel leider schuldig und so müssen wir uns mit dieser vagen Aussage beschäftigen.

Doch – wer hat das eigentlich behauptet? Stimmt es überhaupt? In diesem Video gehe ich dieser Frage nach.

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Video Transkript: Greife nie in ein fallendes Messer

Heute ist es also Zeit wieder mit ihnen über eine Börsenweisheit zu sprechen und diesmal sprechen wir über diesen Satz „greife nie in ein fallendes Messer“. 

Wie bei vielen Börsenweisheiten ist es ganz ganz schwierig zu sagen wer das als erstes gesagt hat – also wer der Urheber dieses Zitat ist. Aber Fakt ist dass diese Börsenweisheit nicht korrekt ist wie so viele andere auch.

Wenn wir heute ein Trading System einsetzen dann wird es sich vermutlich in eine der drei Hauptkategorien einordnen können. Das bedeutet klassische Trading Systeme teilen sich einerseits in sogenannte Trendfolgemodelle. 

Dann gibt es die Ausbruch Modelle die im Prinzip mit den Trendfolgemodellen eine gewisse Ähnlichkeit besitzen aber doch von der Charakteristik ein bisschen anders sind also Trendfolge. Das Dritte sind sogenannte Revision oder Umkehr Systeme. Das sind so Sachen wie Swingtrading.

Während ein Trendfolgemodell beispielsweise die Bewegung, die gerade bei der Aktien entsteht, fortschreibt und weiter in diese Richtung sich positioniert wird ein Trendfolgesystem zum Beispiel auch Momentum System genannt. 

Damit werden Aktien die einen gewissen Schwung haben – die gerade eine gewisse Stärke aufweisen – von diesen Trading System herausgefiltert und gekauft. 

Ein Swing Trading System – also diese diese dritte Möglichkeit – diese Reversion Systeme oder Umkehr Systeme wie sie heißen – ja wie der Name schon sagt – die spekulieren auf eine Marktumkehr – auf eine Umkehr des gehandelten Finanzinstrumentes.

Und ein Umkehr System das greift ja ins fallende Messer. Ein Umkehr System kauft genau die schwachen Aktien der letzten Handelstage und das sieht natürlich im Chart oft so aus wie wenn man hier in ein fallendes Messer greift – und wenn man es genau überlegt ist es das ja auch denn man kauft die Verlierer der letzten paar Handelstage. 

Oder eben jede andere Zeiteinheit die sie handeln oder traden möchten. Und das heißt diese Börsenweisheit greife nie in ein fallendes Messer die ist nicht richtig denn das würde bedeuten dass Swing Trading Systeme nicht funktionieren. 

Aber das ist nicht so – im Gegenteil. Swingtrading oder Reversionssysteme funktionieren sehr gut in bestimmten Anlageklassen. Das aber muss man überprüfen ob diese übergeordnete Tradingstrategie – also Trendfolge, Ausbrüche oder Swing Trading in meinem Markt überhaupt funktionieren.

Aber wenn sie funktionieren – und es gibt genug Märkte wo zum Beispiel Swingtrading Systeme funktionieren – dann sind sie auch sehr sehr lukrativ. Dann sind es auch Systeme mit einer etwas höheren Volatilität aber das steht auf einem anderen Blatt. 

Aber dieses System ist sehr performant. Daher kann man jetzt pauschal nicht sagen dass man nicht in den fallendes Messer greifen soll.

Ich meine, das ist jetzt vielleicht eher für Investor gedacht aber es wird auch gerne von Tradern gesagt: warte zuerst eine Bodenbildung ab. Oder man wartet ab dass die Aktie wieder in eine bestimmte Richtung läuft – wenn sich eine bestimmte positive Tendenz erkennen lässt. 

Aber dann bin ich ja nicht mehr bei einem Revision System. Dann bin ich wieder in einem Trendfolgesystem. Weil wenn ich darauf warte, dass sich ein Boden bildet, ist das kein Swing. Oder man handelt den Ausbruch wenn diese Bodenbildungsrange überwunden wird.

Das wäre dann die eine Möglichkeit oder wenn sich dann schon eben eine leichte Aufwärtstendenz sichtbar macht ja dann handelt man wieder ein Trendfolgesystem und nicht mehr ein Swing Trading System. 

Also ein Swing Trading System das muss ins fallende Messer greifen und dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Wenn man weiß wie es funktioniert. Wenn man Übung beim fangen dieses Messers besitzt den sonst kann man sich natürlich ordentlich verletzten.

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