Wie man die Märkte schlagen kann

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Die Märkte schlagen? Gerne wird behauptet, dass das nicht möglich ist. Doch dann gibt es immer wieder Menschen, die das trotzdem schaffen. Was ihr Geheimnis ist, dem gehen wir in der Folge auf die Spur.

Die Märkte schlagen – betrachtet aus dem richtigen Blickwinkel

Die Frage, ob man die Märkte schlagen kann, muss man eng mit der Frage in Zusammenhang bringen, ob die Märkte effizient sind. Leser dieses Blogs wissen, dass die Märkte eben nur >fast< effizient sind. Daher kann man sie auch schlagen und damit besser abschneiden als beispielsweise ein Index wie der Dow Jones. Aber ist man sich bewusst, welchen Preis man für eine Überrendite zahlen muss?

Zunächst muss man sich daher fragen, welches Risiko man bereit ist, einzugehen. Will man, so wie es der Gesamtmarkt in Krisenzeiten vormacht, einen mehr als 60% Wertverlust (Drawdown) hinnehmen? Ein leichtfertiges „ja“ an dieser Stelle hat viele Anleger schon das letzte Hemd gekostet. Denn so gut wie immer ist ein (temporärer) Verlust mit dem eigenen Geld mental viel schwieriger zu verkraften als ein Minus in der Theorie (oder auf dem Factsheet). Daher zielen auch nicht alle unsere Strategien darauf ab, die Märkte zu schlagen. Vielmehr geht es hier um eine möglichst glatte oder schwankungsarme Anlage.

Die Märkte schlagen – mit mehr Risiko ist das möglich

Aber jene Strategien aus dem moomoc Portfolio, wie beispielsweise Aurora oder Perseus, die auf hohe Renditen abzielen, bergen auch ein höheres Risiko. Nur so ist es möglich, hohe Gewinne auszuweisen. Und das ohne Einsatz von Hebelprodukten. Mit dem simplen aber gezielten Kaufen und Verkaufen von Blue Chips Aktien. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite immer zu beachten. Überrenditen entstehen bei diesen Produkten, weil man andere Aktien und ein anderes Marktverhalten kauft. Weil man beim Timing bewusst aggressiv vorgeht und absichtlich ins fallende Messer greift. Eine alten Börsenweisheit sagt zwar, dass man das nicht tun soll. Es kommt aber wohl eher auf die Kunst des Messerfangens an.

Überrenditen entstehen aber auch dann, wenn man eine bewusst aggressiv gewählte Strategie konsequent umsetzt. Da kommt die Automatisierung der Strategie ins Spiel. Der Computer kennt keine Emotionen. Er denkt nicht „oje. Da kaufe ich jetzt lieber mal nicht sondern warte noch ein wenig.“ Denn meist wartet man zu lange, sucht zahlreiche Bestätigungen für die Kaufentscheidung. Und dann ist es zu spät und die Chance oder der Vorteil sind vertan.

Die Märkte schlagen – ist das wirklich mit mehr Risiko verbunden?

Obwohl eines noch interessant ist: ein Buy & Hold Investment, zum Beispiel mit ETFs in Indizes wird gerne als „vernünftige“ Geldanlage dargestellt. Ein Dax Index erwirtschaftet eine Rendite von 6-7% p.A. im Durchschnitt. Bei einem maximalen Wertverlust (gemessen seit 2000) von fast 70%. Das ist es sehr schlechtes Chance/Risikoverhältnis und für den normalen Anleger keineswegs geeignet. Aber sind sich die Anleger dessen überhaupt bewusst? Mit Sicherheit nicht!

Und noch ein Missverständnis gilt es zu klären. Hin und her macht nur dann Taschen leer, wenn man zu hohe Gebühren bezahlt und oder keine gute Handelsstrategie hat. Wenn man hingegen weiß, was man tut, bietet der Einsatz von statistischen Modellen eben die Chance auf Überrenditen, weil Effekte ausgenutzt werden, die nachweislich existieren. Und da diese Effekte von kurzer Dauer sind, erfordern sie eine hohe Handelsfrequenz. Auch das wurde bereits einige Male hier besprochen.

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