Market Order – praktische Ordertechnik mit 2 Fehlern

Börse

Market Order oder deren Verwandte, eine Market on Open Order sind spezielle Ordertechniken, die sich von anderen Orderarten grundlegend unterscheidet. Während man nämlich bei Limit Entrys beispielsweise im Bereich des Intraday Handels agiert, nutzt man vor allem bei „market on open“ aber auch bei „market“ die Tagesschlusskurse.

Das alleine wäre noch nicht außergewöhnlich, wenn es bei der Market Order nicht die Zusätze „on open“ oder „on close“ geben würde. In diesem Beitrag besprechen wir Vor- und Nachteile dieser Orderarten. Wie gewohnt stützen wir unsere Aussagen dabei auf Fakten, also auf Backtests.

Orderarten im Überblick

Nicht nur wann man kauft ist beim Traden wichtig sondern auch, wie. Orderarten gibt es viele, doch die drei Haupt Orderarten sind die folgenden:

  1. Market (inklusive market on open/close)
  2. Limit
  3. Stop

In aller Kürze sprechen wir zunächst über die Punkte 2 und 3 um uns dann abschließend intensiver mit den Market Orders zu beschäftigen, in die auch eine „market on open/close“ Order eingereiht werden kann.

Limit Order

Nutzen wir eine Limit Order, um einen Trade zu beginnen, dann legen wir uns „auf die Lauer“. Wir warten, bis der Kurs das von uns gewählte Limit erreicht, um eine Position billiger zu eröffnen. Damit ist fix, dass der aktuelle Börsen-Kurs über dem angedachten Limit Entry liegt oder liegen muss, denn sonst würde das „auf die Lauer legen“ ja keinen Sinn ergeben.

Anmerkung: wir gehen hier und in weiterer Folge von long Trades aus. Bei short gilt alles gesagte seitenverkehrt.

Naturgemäß kann man mit einem Limit Entry seine Einstiege optimieren. Im Klartext: Limit Systeme performen besser als Market Systeme. Denn billiger kaufen, was der Nutzen eines Limit Entry ist, ist immer gut. Natürlich gibt es dabei auch einige Nachteile, an die wir an anderer Stelle bei Bedarf sprechen. Hier sei nur so viel dazu verraten, dass Limit Entry Systeme für die meisten Trader praktisch leider nicht nutzbar sind.

Stopp Order

Mit einer Stopp Order kauft man auf den ersten Blick teuer. Teuer muss aber nicht zu teuer bedeuten, wenn man den Einstiegspunkt klug wählt. Beispielsweise kann man beim Überwinden bestimmter Widerstandsmarken long gehen. Hier wären wir dann bei einem Break Out Trading System und dem Einstoppen lassen. Mehr dazu in diesem Beitrag über Breakout Trading

Aus Sicht der Stopp Order plant man damit einen Einstieg, der höher als der aktuelle Börsenkurs liegt. Mit dem Ziel, den Entry mit strategischen Überlegungen zu verbessern. Das man auch billiger einsteigen hätte können tut bei diesen strategischen Gedanken nichts zur Sache.

Market Order

Wählt man einen Market Einstieg, gibt man der Order keinerlei Zusatz mit. Man kauft also jedenfalls und zu jedem Preis. Sitzt der Trader vor seinem Trading Frontend und beobachtet eine Aktie und kauft, in dem er auf den entsprechenden Button klickt, führt er einen Market Entry aus. Im Regelfall bekommt er damit die Aktien, die er haben will, jedenfalls und umgehend.

Es könnte allerdings passieren, dass die Kursausführung ungünstig ausfällt, weil die Spreads hoch sind und oder weil es eine Weile dauert, bis der Auftrag ausgeführt wird und sich zwischenzeitlich der Kurs verändert. 

Dieser Fall kann dann eintreten, wenn a) das Handelsvolumen aktuell besonders hoch ist, beispielsweise ausgelöst durch Neuigkeiten aller Art oder b) das Handelsvolumen generell niedrig ist, weil man eine Aktie ausgesucht hat, von der nur wenige Stücke täglich den Besitzer wechseln.

Market Orders haben also ebenso Vor- und Nachteile. Wie alle anderen Orderarten auch. Aber Market Orders sind praktisch, weil wir damit im Regelfall den Trade sicher durchführen können. 

Und das meist auch unmittelbar nachdem wir die Order aufgegeben haben. Doch Market Orders kann man nicht nur dann einsetzen, wenn man vor dem Screen sitzt und sofort kaufen will sondern auch bei geschlossenen Märkten, wie übrigens auch Limit- oder Stopp Orders.

Damit ist nun nicht der außerbörsliche Handel gemeint sondern die Ordereingabe bei geschlossenen Märkten. Der Trader kann also jederzeit, auch wenn die Börse noch nicht geöffnet hat, eine Order platzieren. Das hier gesagte gilt für alle drei genannten Orderarten (Limit, Stopp, Market). 

Doch in diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Market Orders durch die Lupe zu betrachten und die Unterschiede zwischen einem Market und einem Market on Open (oder Close) Einstieg herauszuarbeiten. Und diese Zusätze machen diese Orderart so besonders.

Börse

Market on Open

An Börsen wie der NYSE oder der Nasdaq (aber auch an anderen großen Börsenplätzen) gibt es die Möglichkeit, der Market Order den Zusatz „on Open“ oder „opening“ mitzugeben. Damit signalisiert man dem Broker zunächst, dass man heute zur Börseneröffnung kaufen will. 

Der Zusatz „on open“ qualifiziert die Order nun aber darüber hinaus an der Teilnahme zur „vorbörslichen Auktion“.

Ein tägliches Ritual, bei dem Specialists und Marketmaker die Orders, die über Nacht hereingekommen sind, sammeln und unter Berücksichtigung von Angebot und Nachfrage einen fairen Eröffnungskurs ermitteln. Wie genau dieser Kurs ermittelt wird, bleibt das Geheimnis der Börsen. Hier lässt man sich nicht in die Karten blicken.

Anmerkung: es gibt nicht nur eine Eröffnungs-Auktion sondern auch eine Auktion zum Close, also zum Börsenschluss. Das äquivalent wäre hier eine „market on close“ Order.

Nicht alle Broker bieten diese Orderarten „on open/on close“ an. Und weiterhin kann man nur „echte“ Aktien mit dieser Order-Art handeln. Bei Kunstprodukten wie CFDs ist das ebenso nicht möglich. Verwenden sie vorzugsweise Market Einstiege zur Börseneröffnung, sollten sie unbedingt nach einem Broker Ausschau halten, der diese Orderart anbietet. 

Fakt ist nämlich, dass der Trader aus statistischer Sicht (über mehrere hundert Trades) mit besseren Ausführungspreisen und weniger Slippage rechen darf, wenn er der Order den Zusatz „on open“ mitgibt.

Zwischenfazit Market Orders

Viele Trader nutzen Tages-Schlusskurs basierte Trading Strategien (englisch: end of day trading). Vielfach steigt man bei diesen Strategien zur Börseneröffnung ein, wenn man ein Signal bekommt. 

Der Einstieg, das haben wir vorhin gelernt, sollte dabei soweit möglich mit einer Market on open Order erfolgen. Und diese Order kann natürlich schon bei geschlossenem Markt platziert werden wie alle anderen Haupt-Orderarten.

Doch ein Einsteig mittels Market oder Market on Open Order hat nicht nur Vorteile.

Achtung auf diese 2 Probleme bei Market Einsteigen

Abschließend müssen wir noch auf zwei Unschärfen hinweisen, die mit Tages-Schlusskurs basierten Trading Strategien und Market Orders generell im Zusammenhang stehen. 

Der Hauptgrund für diese Unschärfen ist, dass die market (on open) Order zu einem Zeitpunkt eingestellt wird, zu dem der Eröffnungskurs noch unbekannt ist. Sehen wir weiter, was das in der Praxis für Konsequenzen hat.

Problem 1: Wechselkurs Schwankungen

Währungen

Wir haben bisher bloß über den Entry und die Orderarten gesprochen. Doch was ist mit dem Thema Positionsgröße? Wie berechnen wir unsere Positionsgröße, wenn wir zur Börseneröffnung kaufen? Denn der Eröffnungspreis ist ja unbekannt… Wir nutzen dazu die letzte Kurs – Information, die wir haben. Nämlich den Schlusskurs des Vortages.

Anmerkung: sicher gibt es vor- und nachbörsliche Kurse. Diese sollten jedoch unserer Ansicht nach nicht als Basis für die Bestimmung der Positionsgrößen herangezogen werden, weil sie einfach keine verlässliche Größe darstellen.

Dazu ein Beispiel. Unsere Positionsgröße je Trade liegt bei USD 3.000. Die Aktie von MSFT hat gestern bei USD 242,38 geschlossen. Damit kann der Trader abgerundet 12 Aktien kaufen.

Doch die meisten Trader hierzulande nutzen ein Konto in Euro. Diese Tatsache kombiniert mit einer weiteren Tatsache, nämlich das sich der Wechselkurs vom Zeitpunkt, an dem man die Ordergröße errechnet und die Order beim Broker „einstellt“ (sie erinnern sich: market Orders stellt der Trader oft schon dann ein, wenn die Märkte geschlossen haben – beispielsweise am Morgen), beinhaltet Unschärfe 1.

Denn der Wechselkurs ändern sich permanent von Montag bis Freitag rund um die Uhr. Da wir darüber hinaus eine Market Order, mit der wir Tages-Schlusskurs Strategien umsetzen wollen, jedenfalls vor Börseneröffnung einstellen müssen, wird es hier zu mehr oder weniger großen Abweichungen kommen. 

Denn auch wenn wir den spät-möglichsten Zeitpunkt für die Ordereingabe nutzen (bis 15:28 Uhr muss beispielsweise eine „market on open“ Order an der Börse sein) bleibt ein Time lag von 2 Minuten. Mindestens – praktisch ist das Lag deutlich länger.

In 99% aller Fälle wird diese Problematik in der Praxis keine Probleme darstellen. Denn schon alleine die Tatsache, dass die meisten Trader eher kleine Konten (alles unter 6-stellig ist klein) haben, lässt die Abweichungen in der Positionsgröße, die sich wiederum aus einem rasch geänderten Wechselkurs ableitet, als unbedeutend erscheinen.

Anmerkung: eine Lösung schient hier, das gesamte Konto in USD zu führen, was ebenso bei manchen Brokern zulässig ist. Hier muss der Trader entscheiden, ob er das möchte.

gaps

Problem 2: Kurslücken - Gaps

Weitaus problematischer als die vorhin erwähnten Schwankungen des Wechselkurses ist die Tatsache, dass der Schlusskurs, auf dem unsere Stückzahlen berechnet werden, so gut wie nie gleich mit dem Eröffnungs-Kurs ist, zu dem wir die Aktien dann tatsächlich kaufen.

Bleiben wir beim Beispiel von oben.

Unsere Positionsgröße je Trade liegt bei USD 3.000. Die Aktie von MSFT hat gestern bei USD 242,38 geschlossen. Damit kann der Trader abgerundet 12 Aktien kaufen. So weit waren wir schon. Nun kommen zu Microsoft gute Nachrichten nach Börsenschluss und die Aktie steigt daraufhin um 7%. 

Die Börseneröffnung liegt nun nicht bei 242,38 sondern bei 259,35. Wir kaufen weiterhin 12 Aktien, denn die Order ist ja schon so eingestellt. 12X259,35 (= EUR 3.112) ist natürlich mehr als 12×242,38 (= EUR 2.909). Die Differenz liegt immerhin bei EUR 204.

Passiert das einmal, ist es zu verkraften (oder schöner ausgedrückt: statistisch nicht relevant). Passiert es 4x pro Tag, könnte das die Performance massiv beeinflussen.

Nun ist es natürlich richtig, dass der Kaufkurs nicht immer über dem Schlusskurs des Vortages liegen wird. Es wird genug Fälle und Situationen geben, wo wir billiger in den Trade hineinkommen. Doch irgendwie hat man bei der Sache kein gutes Gefühl. Es ist eine Art Blindflug, den man hier macht. Kann man so überhaupt erfolgreich traden? Die Zweifel scheinen berechtigt.

Deswegen haben wir mit dem neuen Wealth Lab 7, einer Backtesting Software, untersucht, welchen Effekt es nun hat, wenn man die Renditen einer Trading Strategie über die letzten 21 Jahre mit verschiedenen Basis Entry Preisen berechnet. 

Einstieg einmal auf Basis des Tages Schlusskurs des Vortages und ein anderes mal mit dem Eröffnungskurs des Tages an dem wir den Trade eröffnen. Und diese Unterschiede schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Test 1 - Basis Preis Vortags-Schlusskurs

Bei dieser Analyse (Backtest) prüfen wir, welche Rendite wir bei einem simplen Reversions-System auf Tages-Schlusskurs Basis erzielen, wenn wir den Close des Vortages für die Berechnung unserer Positionsgröße verwenden. Als Portfolio verwenden wir die 100 Aktien aus dem S&P 100

Der Beobachtungszeitraum beträgt 21 Jahre, wodurch wir eine hohe Anzahl von Trades bekommen. Damit machen wir den Backtest also genau so, wie wir in der Praxis auch tatsächlich traden würden. Denn wie gesagt ist der Eröffnungs-Kurs unbekannt.

Ein jährlicher Profit (APR – Annualized Percentage Return) von 20,4% (Zeile 5 von oben) kommt dabei zum Vorschein. Ob das gut oder nicht gut ist, steht bei diesem Vergleich nicht zur Debatte. Vielmehr wollen wir bloß dieses Testergebnis mit dem nachfolgenden Ergebnis vergleichen.

Test 2 - Basis Preis Einstiegs Tag

Gleich vorweg – so können wir das in der Praxis vermutlich nicht traden. Es ist also eine hypothetische Annahme, dass wir nun die Positionsgröße nicht vom Tages-Schlusskurs des Vortages ableiten sondern dass wir praktisch in die Zukunft sehen können und damit schon vor Börseneröffnung wissen, bei welchem Preis der Eröffnungskurs exakt liegen wird. 

Und auf Basis dieses Eröffnungspreises berechnen wir nun unsere Positionsgröße. Macht das einen Unterschied?

Anmerkung

Warum schrieben wir , dass wir das so „vermutlich“ nicht traden können? Wir können doch sicher nicht in die Zukunft schauen, oder? Nein, natürlich nicht. Aber wir können die Orderlogik ändern. Wir könnten statt fix 12 Aktien um Preis X nun um 3.000 USD x Aktien (nämlich so viele wie möglich) kaufen. Damit würden wir den Broker beauftragen, eben nicht mehr als die Summe x auszugeben, auch wenn der Open Kurs (deutlich) höher liegt und wir so viel mehr bezahlen müssten. Was in der Praxis gut klingt, hat einen Haken. Uns ist kein Broker in D-A-CH bekannt, der diese Order-Option anbietet. Falls Sie einen solchen Broker kennen, schreiben sie uns bitte.

Sehen wir uns den Test nun an.

Die Rendite verbessert sich tatsächlich ein wenig, wenn wir in die Zukunft blicken könnten. Die APR (Zeile 5) ist nun auf 21,29 % pro Jahr gestiegen. Die Unterschiede sind also nicht gravierend, aber sie sind vorhanden. Aber wo kommen die Unterschiede her?

Achten wir dazu in den beiden Grafiken nun nicht auf die Jahres-Rendite sondern zunächst auf die Anzahl Trades (Position Count – jeweils Zeile 8 von unten). Bleiben wir zunächst bei der handelbaren Realität und Test 1. 

Mit diesem Trading System und damit auch real machen wir in den vergangenen 21 Jahren 4.763 Trades. Machen wir den Einstieg, in dem wir unsere Positionsgröße auf Basis des Open Preises kalkulieren (Test 2), sind es nur 4.728 Trades. Also um 35 Trades weniger.

Weniger Trades und trotzdem mehr Rendite? Das klappt deshalb, weil wir die Effizienz erhöhen.

Achten sie auf die Kennzahl Avg. Profit % (durchschnittlicher Gewinn je Trade in %) in beiden Tests weiter unten (jeweils Zeile 6 von unten). Bei Test 1 liegt die Zahl bei 0.48% während es bei Test 2 schon 0.5% sind. Nun sind 0.02% mehr Gewinn nicht viel, wenn man an den einzelnen Trade denkt. Wenn man die 0.02 aber aber bei jedem der x tausend Trades verdient, summiert sich das.

Und das ist auch die Erklärung, warum wir etwas mehr Geld verdienen – oder verdienen würden – wenn wir unsere Positionsgrößen anhand des echten Eröffnungskurses umsetzen könnten. Doch mangels realer Möglichkeiten wird den meisten Tradern diese Option für immer verschlossen bleiben.

Fazit Orderart market ("on open")

Market Orders oder der Sonderfall Market on Open Orders sind einfache aber performante Ordertypen, die den Handel von Trading Strategien auch ohne Automatisierungen zulassen. Genau genommen haben die dargestellten Unschärfen hinsichtlich der Wechselkurse und den Kurslücken nichts mit dem Orderzusatz „on open“ zu tun. 

Die gleichen Probleme würden auch bei einer normalen Market Order zum Vorschein kommen, wenn man die Orders vorbörslich einstellt. Und das muss man so oder so, wenn man tagesschlusskurs-basiert handelt. 

Denn hier gilt es, ab dem ersten Tick des Tages beim Trade an Bord zu sein und das kann ich nur, wenn ich unmittelbar zum Open kaufe (und beispielsweise nicht 5 oder 15 Minuten warte, ob ich „besser“ hineinkomme – denn dann führe ich mein Market Trading System ad absurdum, auch wenn es im Einzelfall klappen mag).

Jedenfalls war es uns ein Anliegen, diese Fakten und die dazugehörigen Unschärfen in diesem Beitrag herauszuarbeiten, weil viele Trader, die mit Tages-Schlusskurs basierten Strategien arbeiten, sich oft die Frage stellen, wie und ob diese Problematik in der Praxis nachteilige Auswirkungen hat. 

Wie wir sehen konnten ist die Antwort ein klares ja. Und wie so oft folgt auf dieses ja ein „aber“. Ja aber wir können dieses Problem nicht aus der Welt schaffen.

Anmerkung: wir wollen hier keineswegs behaupten, dass man, sobald man die Positionsgröße auf Basis des Vortages wählt, zwangsläufig Performance „liegen lässt“. Der Effekt könnte bei einem anderen Trading System in die andere Richtung gehen. Was wir aufzeigen wollen ist, dass die Differenzen „im Rahmen“ bleiben – so oder so. Und natürlich, dass dieses Problem überhaupt besteht, denn vor Wealth Lab 7 hatte man nur mit manuellen Eingriffen in den Computercode die Möglichkeit, diesen Effekt zu messen. Nun geht das viel einfacher.

Jedenfalls sollte genug Rendite übrig bleiben, auch wenn wir nicht den Eröffnungskurs vorhersehen können, um damit unsere Positionsgrößen zu ermitteln. Und die Unschärfe des Wechselkurses ist ohnehin kaum messbar, sollte aber unserer Erfahrung nach auch keineswegs schlagend werden.

Jedenfalls ist eines klar: ob ein Trader mit End of Day Trading Ansätzen erfolgreich wird oder nicht, hängt nicht mit diesen beiden Unschärfen zusammen sondern mit der Tatsache, dass die angewendeten Trading Strategien an sich nicht gut oder nicht gut genug sind.

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