Mein unsichtbarer Börsen Mentor

Ich werde immer wieder gefragt, ob es in meinem Werdegang Mentoren gab, von denen ich lernen durfte. Ja – es gab tatsächlich einige Menschen, denen ich viel zu verdanken habe.

Ganz besonders hervorheben möchte ich eine Person, die ich aber nie persönlich kennenlernen durfte, weil sie schon vor fast 100 Jahren gestorben ist. Daher bezeichne ich diese Person als meinen unsichtbaren Mentor. Mehr darüber in diesem Video (mit Lesetipp!)

Jesse Livermore – Das Spiel der Spiele

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Video Transkript: Mein unsichtbarer Börsen Mentor

Ich werde immer wieder gefragt ob es so jemanden wie einen Mentor in meinem Leben gab. Eine Person die mich beim Trading unterstützt hat. 

In wenigen Sekunden werden wir darüber sprechen, wer diese Person war und wie sie mir geholfen hat, ein erfolgreicher Trader zu werden. Bleiben Sie dran. Wir beginnen in wenigen Augenblicken.

Ich bin ja in Trading auch in diversen Börsen Gruppen auf Facebook unterwegs und da habe ich letztes Mal mit einem Trader über den Messenger geschrieben und da bekam ich eine sehr interessante Frage geschickt nämlich ob ich im Trading auch einen Mentor hatte. 

Ob ich eine Persönlichkeit hatte an der ich mich orientiert habe und die mir als Vorbild gedient hat.

Nun ja die hatte ich tatsächlich und zwar ein bisschen anders als man es sich vielleicht vorstellen kann. Natürlich habe ich auch von Personen aus meinem Umfeld im Trading sehr viel Wissen aufgenommen und mich dadurch auch weiterentwickelt. 

Aber es gab bei mir so etwas wie einen unsichtbaren Mentor und der Mentor der war Jesse Livermore. Jesse Livermore war ein Trader der um die Jahrhundertwende allerdings 1900 irgendetwas und zu Beginn des 20.Jahrhunderts an den Märkten als Spekulant aktiv war.

Jesse Livermore aus den USA hat sehr erfolgreich Aktien gehandelt hat aber auch immer wieder viel Geld an den Märkten verloren. Und es gibt ein sehr interessantes Buch von Jesse Livermore. 

Dieses Buch heißt „Das Spiel der Spiele“ und der unsichtbare Mentor war er deswegen für mich weil ich dieses Buch wahrscheinlich schon mehr als 10 Mal gelesen habe.

Wenn nicht deutlich öfter. Dieses Buch – ich habe es hier noch in einer sehr sehr alten Auflage. Mittlerweile schaut das Cover ein bisschen alt aus wie ich letztens bemerkt habe. 

Das ist schon ziemlich abgegriffen. Es sind noch einige Lesezeichen drinnen weil einfach hier in diesem Buch extrem viel Wissen steckt. Es ist kein Fachbuch – kein klassisches. Es ist einfach seine Biografie. Man weiß noch heute nicht genau ob er selber geschrieben hat ob es geschrieben wurde über ihn. Letztlich ist es egal weil der Inhalt wirklich sehr sehr spannend und fesselnd ist.

Und das ist ein Buch das ich auch sehr leicht und einfach liest. Ein Buch das aber trotzdem sehr viel Wissen beinhaltet und aus meiner Sicht das Wichtigste Börsenbuch überhaupt ist was ich je gelesen habe. 

Nicht nur weil es so viel Know-how vermittelt sondern weil es einfach auch einen wirklich packt und in diese Materie Börse einfach komplett eintauchen lässt. Was ich interessant finde – es wurde 1923 geschrieben oder ist es erschienen. 

Das Buch ist jetzt fast hundert Jahre alt und man braucht aber nicht glauben dass es deswegen nicht mehr aktuell ist.

Es beinhaltet noch immer die grundlegenden Prinzipien von Börse von Trading. Auch wenn Jesse Livermore damals nicht ein Trader war so wie wir das heute verstehen. 

Er hatte natürlich keine grafischen Kursverläufe hatte keine Charts und so weiter. Er hatte einfach spekuliert und hat sich nicht als Investor gesehen sondern wollte situationsbedingt gewisse Sachen ausnützen und insofern ist es interessant weil er beispielsweise in Kapitel 1 über die sogenannten Bucket Shops spricht.

Bucket Shops. Das war damals eine Einrichtung in den USA. Vor mehr als hundert Jahren musste man sich so etwas wie ein Wettbüro vorstellen. Da konnte man nicht direkt an der Börse handeln in diesen Bucket Shops. 

Da konnte man reingehen und da kamen quasi die Börsenkurse über den Ticker rein. Also wurden von den Börsen durchgegeben. Und es gab in den ganzen USA im Osten der USA hauptsächlich diese Bucket Shops wo man eben auf die Aktienkurse wetten konnte. 

Wer hier einige Parallelen zu den heutigen CFD Trading Anbietern sieht der liegt wohl nicht ganz falsch damit. In diesem Kapitel Bucket Shops schreibt er beispielsweise: Natürlich gibt es immer einen Grund für Kursschwankungen. Doch der Ticker kümmert sich nicht um das Warum und weshalb.

Das ist genau das worum es im Trading geht. Es geht um die Kurs Veränderung die Volatilität und die Kursschwankungen. Es geht nicht darum dass wir Trader versuchen herauszufinden warum denn die Kurse jetzt gestiegen oder gefallen sind. 

Diese Bucket Shops übrigens die wurden dann in den USA verboten. Warum wohl – weil hier oft mit üblen Tricks gearbeitet wurde und die Börsenkurse nicht eins zu eins wiedergegeben wurden. 

Er hat damals für den Bucket Shops begonnen wie er 14 war. Er hat damals begonnen an der Kurs Tafel.

Damals gab es ja noch keine elektronischen Kurse. Damals hat man die Kurse noch mit Kreide an eine Tafel geschrieben und er hat einfach immer die Kurse notiert die gerade über den Ticker kamen. 

Und er schreibt dann noch später er hatte ein gutes mathematisches Grundverständnis. Er hat dann mit der Zeit gewisse Muster in diesen Kursen erkannt. 

Das ist eigentlich schon sehr nah an dem was wir heute als Trading verstehen. Aber es geht noch weiter.

Er hat zum Beispiel im Kapitel über Wall Street geschrieben: Tatsächlich verdiente immer dann Geld, wenn ich mir bereits vor Durchführung einer Transaktion absolut sicher war dass das Richtige getan wurde. 

Naja absolut sicher sein kann man sich nicht. Man kann sich aber nur sicher sein dass man alles getan hat was notwendig ist und das meint hier Jesse Livermore.

Natürlich weiß ich im Vorfeld nicht ob ein Trader klappt oder nicht. Vom Bauchgefühl sollte man sich im Trading nicht so sehr leiten lassen aber man muss davon überzeugt sein dass man den Trader nach Plan gehandelt hat. 

Das ist ganz wichtig dass man sein Trading Regelwerk sauber umgesetzt hat. Und das ist das was hier Jesse Livermore anspricht.

Ein bisschen weiter hinten noch schreibt er auch eine sehr interessante Aussage dass man sieht dass sich die Märkte eigentlich nicht so sehr verändert haben gerade bei den Aktienmärkten. 

In der letzten halben Stunde der Handels würde es die üblichen Gegenreaktionen geben. Insbesondere in den vom Publikum bevorzugten Aktien. Das ist auch etwas was gerade in den letzten 30 Minuten in den USA so ab 21 Uhr 30 unserer Zeit. 

Das hier gerne noch der Kurs in eine andere Richtung läuft. Teilweise massiv weil man hier sagt die großen Marktteilnehmer gehen dann nochmal rein. Die Großen positionieren sich eher gegen Handelsschluss und weniger am Beginn des Handels.

Das sind Dinge so universale Gesetze die es scheinbar seit mehr als hundert Jahren schon gibt. Und vielleicht noch ganz am Ende ein interessantes Zitat schon aus dem Nachwort. 

Er schreibt. Ich kann nicht oft genug betonen dass ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Börsenspekulanten in Aktien die Überzeugung gewonnen habe dass niemand an der Börse ständig nur Erfolg haben kann. 

Auch wenn mit einzelnen Aktien immer wieder die Chance besteht Geld zu verdienen.

Ja das ist auch eine typische Grundregel bei einem Trading System. Es hat Verluste Phasen. Es hat Gewinn Phasen. Es hat gute Zeiten, schlechte Zeiten. Es gibt Fehltrades. Es gibt Trades die aufgehen. 

Es ist einfach wichtig dass unter dem Strich das Ergebnis passt und das war vor hundert Jahren so und ist heute so. Es hat Jesse Livermore damals niedergeschrieben und das ist auch noch heute so.

Also ich kann Ihnen dieses Buch das Spiel der Spiele von Jesse Livermore wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Es ist wirklich Basis Trading Literatur die jeder gelesen haben sollte. 

Gerade wenn es sich mit Aktien beschäftigt aber nicht nur – die grundlegenden Universal Prinzipien der Märkte, die gelten natürlich für alle Anlageklassen dieser Welt. Und dieses Buch ist wirklich sehr unterhaltsam sehr lehrreich und vor allem macht es Lust auf Börse und Trading. In dem Sinn. 

Kaufen Sie sich dieses Buch von Jesse Livermore. Das Spiel der Spiele. Ich bin mir sicher dass es ihnen genauso gut gefallen wird wie mir.

 

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