Pennystocks – diese Fakten müssen sie unbedingt kennen

Penny

Pennystocks handeln und damit rasch reich werden und Millionen verdienen – das ist der Wunschtraum vieler Einsteiger, die sich erstmals mit der Börse beschäftigen. Und was scheint sich da auf den ersten Blick besser zu eigenen als das Handeln von Pennystocks? Als eine Aktie, die ungemein billig ist und nur wenige Cent kostet? 

Um – so der gut gemeinte Plan – die Aktie später zu deutlich höheren Kursen nach einer Vervielfachung wieder abzustoßen? Nicht umsonst heißt es doch, billig kaufen und teuer verkaufen, richtig? Das ist grundsätzlich schon richtig – aber…

Billig kaufen bedeutet für den Anleger jedoch oftmals auch, bei der Aktie auf Qualität zu verzichten. Nicht nur an der Börse gibt es noch ein anderes Sprichwort, das auf Pennystocks angewendet werden kann: wer billig kauft kauft teuer. Und geht so unnötige Risiken ein.

Daher muss man schon einiges an Vorwissen mitbringen, bevor man sich an Pennystocks heranwagt. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Fakten zu diesem Thema für sie zusammen und sehen uns deren Potential an.

Kann man mit Pennystocks also Millionen beim Verkauf machen? Und wie steht es um die Risiken?

Aktualisiert von Thomas Vittner am 31.Mai 2021.

Was sind Pennystocks?

Pennystocks sind Aktien, deren Kurs-Wert unter der Notierung von 1 liegt. Vielfach sind es nur wenige Cent, die diese Small Caps kosten. Der Preis der Aktie gilt hier natürlich in der lokalen Währung. 

Wenn eine Aktie also an Börsenplätzen mit verschiedenen Basis-Währungen gehandelt wird, dann gilt jene Notierung der Heimatbörse als Messlatte. Meist ist die Heimatbörse jenes Land, in der das Unternehmen ansässig ist.

USA Definition

In den Vereinigen Staaten gibt es eine abweichende bzw. keine einheitliche Definition von Pennystocks. So werden dort vielfach auch Werte, die unter 5 USD notieren, als Pennystock bezeichnet. 

Für diesen Artikel und den anschließenden Fakten-Check bleiben wir bei der 1 EUR/USD Grenze je Aktie.

Warum sind Aktien überhaupt so billig?

Zunächst muss man festhalten, dass der Preis einer Aktie nicht in direktem Zusammenhang mit der Qualität eines Unternehmens steht. So können gute Firmen zu Aktienkursen von 19, 38, 54, 79 oder auch 228 Euro oder Dollar gekauft werden. Manche Firmen notieren sogar noch höher, so wie beispielsweise Amazon, die im 4stelligen Bereich angesiedelt sind. Denn merke: Aktienwert ist nicht gleich Kurswert. Und dieser wiederum hat nichts mit dem Potential zu tun.

Darüber hinaus können Aktien, je nach Stimmung am Markt, generell überteuert oder zu billig sein. Aber hier ist nicht die Höhe der Notierung gemeint sondern den Gegenwert, den man erhält, wenn man eine Aktie um den Preis X kauft. 

Hier helfen Kennzahlen wie das KGV (das Kurs-Gewinn Verhältnis), das KBV (das Kurs-Buchwert Verhältnis) oder das KUV (das Kurs-Umsatz Verhältnis) um den wahren Wert, der sich hinter dem Preis einer Aktie verbirgt, zu ermitteln.

Trotzdem, und das ist jetzt kein Widerspruch, haben schlechte Firmen, also letztlich schlechte Aktien eines gemein: einen sehr niedrigen Kurs – oft nur von wenigen Cent. Und hier verbergen sich viele Risiken. Sie werden kein Qualitäts-Unternehmen in einem der großen Indizes wie dem Dow Jones oder dem Dax finden, dass dauerhaft unter 5 oder unter 1 (EUR oder USD) notiert. 

Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel und in einem Börsencrash, wo alles abstürzt, können die Notierungen schon drastisch nach unten gehen. Doch so etwas ist nur von kurzer Dauer. Kleine Aktien ohne Potential stehen jedoch dauerhaft bei niedrigen Notierungen.

Das heißt, um diese Frage nach dem „warum so billig“ zu beantworten: wenn wir es mit einem Pennystock zu tun haben, hat das Unternehmen, das letztlich hinter der Aktie steht, irgendwelche Probleme. Meist sind die Probleme massiv, so dass man generell sehr vorsichtig beim Kauf solcher Papiere sein muss. Die Risiken sind einfach enorm.

Für wen eignen sich Investments in Pennystocks?

Auch wenn gerade Einsteiger von den Pennystocks angezogen werden wie die Motten vom Licht, sollte sich gerade diese Klientel davor hüten. Zu groß ist das Risiko eines Totalverlustes, wie wir im vergangenen Abschnitt zu erklären versuchten. 

Zu hoch ist die Wahrscheinlichkeit von starken Schwankungen (Volatilität), die man mental als noch unerfahrener Anleger nur schwer „aushält“. So denkt man vielleicht rund um die Uhr an seine Aktie und schläft schlecht. Und niemals auszuschließen ist das Risiko einer Unternehmenspleite dieser vermeintlich günstig gehandelten Small Caps. Investiert man also in Pennystocks, braucht man schon einiges an Erfahrung und viel Fachwissen. Und man braucht als Anleger Nerven aus Stahl.

Übrigens wird im Netz eifrig über Pennystocks geschrieben. Zum Beispiel unter folgenden Links.

Wallstreet-Online

Ariva.de

Finanzfrage.de

Aktien-Check.de

Wir raten gleich an dieser Stelle ab, den Ratschlägen in diesen Foren zu folgen. Grund ist das hohe Missbrauchs-Potential.

Wo kauft man Pennystocks?

Beim Kauf von Pennystocks gibt es grundsätzlich keine Unterschiede zum Kauf von Aktien, die höher notieren. Pennystocks kann man also  von Januar bis Dezember an allen Börsenplätzen handeln, an denen man über den eigenen Broker Zugang zu der entsprechende Anlageklasse (Aktien/Equity – dazu zählen übrigens auch ETF) besitzt.

Sonderfall – Gebühren

Sehen wir zunächst vom Spezialfall „Gratis Broker“ ab. Vorsicht: In den USA bezahlt man als Anleger ansonsten nämlich die Gebühren beim Aktienkauf anhand der gekauften Stückzahl. Nun liegt es auf der Hand, dass 1.000 USD, die man in Microsoft investiert mit dem Kauf weniger Stücke einhergeht als wenn man einen Pennystock kauft, der bei 0,36 USD notiert. 

In zweiten Fall kaufe ich als Anleger nämlich 2.777 Papiere während es bei „normalen“ Aktien deutlich weniger Stücke sind. Auch wenn die Gebühren je Aktie meist nicht hoch sind (oft ist es ein halber Cent) kosten die viele Stücke der Small Caps eine Menge an Ordergebühren. Zahl man die Gebühr in Abhängigkeit von der absoluten Positionsgröße in der jeweiligen Währung, spielen die gekauften Stückzahlen keine Rolle.

Handelsvolumen Aktien

Sonderfall – Handelsvolumen

Gerade bei Pennystocks darf der Anleger nie ohne Order Limit handeln. Der Grund ist, dass von diesen Aktien oft nur wenige Stücke täglich den Besitzer wechseln. Kauft man zu viel und noch dazu ohne Limit, läuft man Gefahr, selbst den Markt zu bewegen und die Kursstellung massiv zu beeinflussen.

Hier liegt auch einiges Missbrauchspotential verborgen. Betrüger veröffentliche Börsenbriefe (oder posten Empfehlungen in den sozialen Medien) und empfehlen Pennystocks zum Kauf. Natürlich haben die Verfasser selbst diese Aktien bereits oft vorher gekauft und warten nun, dass die gesteigerte Nachfrage die Kurse in die Höhe treibt. 

Und aufgrund der geringen Anzahl an gehandelten Stücken genügen einige weniger Käufer, um den Kurs in den Himmel schießen zu lassen. Gerade die vielen Online Börsengruppen sind ein Nährboden für Betrüger aller Art.

Selbstverständlich sind die Finanz- und Börsenaufsichten sehr bemüht, dem einen Riegel vorzuschieben. Doch die Geschädigten gehen trotzdem oftmals leer aus, weil der Initiator sehr geschickt agiert und kaum zu erwischen ist. Merken sie sich hier also 2 Dinge: auf keine heißen Aktientipps hereinfallen und gleichzeitig nie ohne Limit agieren.

Anmerkung: wer mehr über dieses Thema lernen will und dabei gleichzeitig unterhalten werden möchte, den empfehlen wir den Film: The Wolf of Walstreet. Dort wird diese Thematik – basierend auf wahren Begebenheiten – aufgegriffen.

Pennystocks – Notierung, Regeln und Delisting

Aktien werden vielfach in Indizes (Dax, Mdax, Dow Jones etc.) aufgenommen und auch wieder aussortiert. Um zum Beispiel an den deutschen Börsen in den großen Leitindizes vertreten zu sein, müssen die Unternehmen einige Kriterien erfüllen. Unter anderem müssen regelmäßig Berichte zur Finanzlage veröffentlicht werden.

Im ungeregelten Freiverkehr hingegen sind die Maßstäbe weit weniger streng. Daher finden sich viele Pennystocks in diesem Segment wieder. Hier kostet die Listung deutlich weniger, Emissionsprospekte müssen keine veröffentlicht werden und ein regelmäßiges Reporting von Geschäfts- und Quartalsberichten entfällt. 

Was für die Unternehmen Vorteile bietet hat für Anleger viele Nachteile. Mangelnde Transparenz ist einer der Hauptfaktoren, was auch – erneut – mit einem erhöhtem Missbrauchspotential verbunden ist.

Sie finden hier weiterführende Informationen:

Deutsche Börse

NYSE

PDF NYSE (download)

Pennystocks professionell mit System kaufen, klappt das?

Wenn wir gefragt werden, welche Trading Strategie man bei Pennystocks anwenden soll, lautet unsere Antwort immer: Keine – Finger weg! Das soll uns aber nicht daran hindern, das Verhalten von Pennystocks näher zu untersuchen. Bewegen sich Pennystocks anders als „normale“ Werte? Mit Sicherheit – schon alleine die täglichen Schwankungen und Gaps (Kurslücken) sind deutlich größer oder häufiger.

Aber gibt es sonst noch Unterscheidungen? Das wollen wir nun gemeinsam anhand einer Zielmarktanalyse herausfinden. Analysieren wir auf statistischer Basis mittels einer Rückrechnung (Backtest), ob man besser Pennystocks kauft, die in den letzten Tagen gestiegen sind oder solche, die in den letzten Tagen gefallen sind. Diese Unterscheidung in Pro- oder Antizyklische Einstiege ist nämlich eine der ersten Dinge, die ein Profi Trader prüft, wenn er sich mit einem neuen Zielmarkt beschäftigt.

Wenn wir so herausfinden, ob bei den Pennystocks prozyklische oder antizyklische Einstiege besser sind, prüfen wir parallel, wie stark sich diese Effekte im Vergleich zu klassischen Aktien darstellen bzw. unterscheiden. Also in unserem Fall zu Aktien, die höher als 1 USD notieren. 

Nehmen wir den Schwellwert von 1 USD, auch wenn, wie oben einleitend geschrieben, in den USA unterschiedliche Definitionen von Pennystocks vorhanden sind.

Wir testen dieses Verhalten auf den Aktien des Russel 1000 (Link zu Wikipedia), einem Index, der die größten 1000 US amerikanischen Firmen hinsichtlich der Marktkapitalisierung enthält. Der Testzeitraum reicht ab heute 20 Jahre in die Vergangenheit. 

Wir prüfen nun also, ob Pennystocks eher auf prozyklische Ansätze ansprechen oder eher auf antizyklische Ansätze. Die Tests sind so aufgebaut, dass wir beim ersten Versuch Aktien erwerben, die in den letzten 3 Tagen gestiegen sind. Das vergleichen wir in Versuch 2 mit Aktien, die in den letzten 3 Tagen gefallen sind. In beiden Fällen behalten wir die Aktien 4 Tage lang.

Kauft man also als Anleger die „starken Pennystocks“ der letzten 3 Tage oder die schwachen?

Bevor wir uns das Testergebnis gemeinsam ansehen, fassen wir die Test Einstellungen nochmals zusammen.

  • Testzeitraum: 20 Jahre
  • Portofolio: Alle Aktien aus dem Russel 1000 Index
  • Haltedauer: 4 Tage
  • Positionsgröße: 20% of Equity
  • Einstieg: die Gewinner der letzten 3 Tage vs. die Verlierer der letzten 3 Tage
  • Kurswert: Aktien größer 1 USD vs. Aktien kleiner 1 USD

Anmerkung: natürlich muss man hier die Aktien Splits herausrechnen, denn sonst würde das Bild falsch dargestellt. Für fortgeschrittene Trader: ein Teil der Coding Formel, wie man mit Wealth Lab diese Splits bereinigt, lautet:„ DataSeries CloseOrig = Close * ReverseAdjustment;“

Beginnen wir nun unseren Vergleich, in dem wir die Gewinner der letzten Tage kaufen. Wir erwerben also Aktien, die in den letzten 3 Tagen nach oben gegangen sind und positionieren uns pro-zyklisch. Die Ergebnisse sehe wie folgt (Split-bereinigt) aus:

Versuch (Test) 1 - Pro Zyklische Einstiege

Gesamtübersicht Kennzahlen

Anmerkung: mit Klick auf Bild vergrößern

Aktien über USD 1
Pennystock Aktien (unter USD 1)

Bitte achten Sie auf die Zeile 5 von oben, den jährlichen Profit (Annualized Gain). Bei den Aktien über 1 USD machen wir pro Jahr 17,57% Gewinn (links) während wir bei den Aktien unter 1 USD pro Jahr -5.94% Verlust (rechts) einfahren.

Eine weitere interessante Kennzahl, die man vergleichen sollte, ist der Maximum Drawdown % (Zeile 8 von unten), also der maximale Wertverlust in Prozent in der gewählten 20 Jahres Periode. Bei den Aktien über 1 liegt der Wert bei 61,85% (links), bei den Aktien unter 1 USD sind es deutlich mehr, nämlich 85,99% (rechts). Beides sind sehr hohe Werte, doch die besseren Ergebnisse erhält man erneut bei den Aktien, die höher als 1 notieren.

Die Aktien über 1 schneiden also deutlich besser ab, wenn wir die Gewinner der letzten Tage erwerben. Wie setzten sich Gewinne und Verluste nun zusammen? Was sagt die Jahresverteilung der Profite?

Prozyklischer Einstig Aktien über 1 USD (Split-bereinigt) / Jahresverteilung Profite

Anmerkung: mit Klick auf Bild vergrößern

Aktien über USD 1
Pennystock Aktien (unter USD 1)

Aus diesem Vergleich können wir sehen, dass die Aktien deutlich ausgewogener performen, die über 1 notieren (links). Wir haben hier zwar einige Verlust-Jahre doch in den meisten Perioden können wir damit Gewinne machen. Der Markt “nimmt unseren Einstieg also an”, und um nichts anderes geht es hier.

Anmerkung: wir wollen hier kein handelbares Trading System präsentieren. Deshalb ist es auch nicht wichtig, ob wir eine exzellente Performance mit 100% Gewinn-Jahren zeigen. Es geht uns bloß um den Vergleich, ob sich Aktien über USD 1 anders verhalten als solche, die unter 1 notieren. Und dazu machen wir eine pro- vs. Antizyklische Zielmarktanalyse, um dieses Verhalten einer Aktie heraufzufiltern.

Zwischenfazit Pro-Zyklische Einstiege

Sowohl bei der Rendite ( Annualized Gain) also auch beim Risiko (Maximum Drawdown) sind die Aktien, die über 1 notieren denen die unter 1 stehen überlegen. Ebenso spricht die Jahresverteilung der Profite eine klare Sprache.

Versuch (Test) 2 - Anti-Zyklische Einstiege

Wie sieht es nun bei den Anti-Zyklischen Einstiegen aus? Können hier die Pennystocks das Ruder herumreiß0en? Diesmal vergleichen wir also, was passiert, wenn wir in die schwachen Aktien einsteigen. Und zwar wieder, wenn sie entweder unter 1 USD notieren oder über 1 USD.

Gesamtübersicht Kennzahlen

Anmerkung: mit Klick auf Bild vergrößern

Aktien über USD 1
Pennystock Aktien (unter USD 1)

Achten Sie bitte erneut auf die 5 Zeile von oben, den Annualized Gain (jährlicher Profit in Prozent). Links, also bei den Aktien, die über 1 notieren, liegt der Wert bei 40,94% (bereits abzüglich Brokergebühren). Rechts hingegen sind wir schon wieder negativ. Eine Rendite von -0.55% pro Jahr wird ausgewiesen. Das ist zwar besser als bei Versuch 1, wo wir die Gewinner der letzten Tage kauften, aber immer noch verlieren wir damit Geld.

Anmerkung: eine jährliche Rendite von über 40%? Und das bereits abzüglich der Ordergebühren? Wo ist hier der Haken? Prinzipiell nirgendwo. Problematisch könnte hier der maximale Wertverlust werden, den sie nicht “durchhalten”. Sehen sie dazu den folgenden Absatz.

Wie steht es bei diesem Test nun mit dem Risiko? Was ist mit dem Maximum Drawdown (Zeile 8 von unten). Bei den Aktien über 1 (Links) liegt der Wert bei 59,98%, bei den Aktien unter 1 USD (links) sind es wieder mehr, nämlich 65,68%. Erneut zwei sehr hohe Werte, doch den besseren Wert erhält man erneut bei den Aktien, die höher als 1 notieren.

Wie setzten sich Gewinne und Verluste bei dieser Variante 2 zusammen?

Anti-zyklischer Einstig Aktien über 1 USD (Split-bereinigt) / Jahresverteilung Profite

Anmerkung: mit Klick auf Bild vergrößern

Aktien über USD 1
Pennystock Aktien (unter USD 1)

Zwischenfazit Anti - Zyklische Einstiege

Während bei Aktien, die über USD 1 notieren (links), die Ergebnisse vielversprechend aussehen, hinkt die Performance der rechten Seite (Aktien unter 1 USD) deutlich hinterher. 

In der Perioden-Verteilung sieht man, dass die Aktien über 1 USD in den meisten Jahren gute oder sehr gute Renditen erwirtschaften, während die Aktien unter 1 USD (rechts) in den meisten Jahren deutliche Verluste produzieren.

Testergebnisse Fazit allgemein

Wie man es dreht und wendet. Pennystocks werfen bei beiden Ausrichtungen (Pro-Zyklisch vs. Anzi-Zyklisch) deutlich weniger Gewinn ab. Wobei man bei den Pennystocks ja gar nicht von Gewinnen sprechen darf, denn bei beiden Versuchen konnten wir keine positiven Renditen erwirtschaften.

Die allgemeine Tendenz geht aber in beiden Fällen in Richtung Anti-Zyklische Einstiege. Wenn auch bei den Pennystocks in deutlich abgeschwächter Form. Somit haben wir hier einen wesentlichen Unterschied bei Verhalten von Pennystocks gegenüber normalen Aktien herausgearbeitet.

Kann Pennystocks trotzdem „irgendwie“ kaufen und damit Geld machen?

Eigentlich könnte man die Antwort auf diese Frage kurz fassen und diesen Beitrag mit zwei Worten beenden: nein – niemals. Doch wir wollen trotzdem ein wenig ausholen, um den Leser mit Nachdruck aber doch mit erklärenden Worten auf den Boden der Tatsachen zurückholen und ihn dann am Ende einzuladen, künftig mit Fakten an der Börse zu agieren.

Pennystock Investments oder Trades lohnen sich nicht, wie sie sehen konnten. Wenn sie hingegen trotzdem zocken wollen, gehen sie ins Casino. Dort sind wenigstens die Drinks gratis und sie haben vermutlich, auch wenn sie wahrscheinlich ihr Geld verlieren, einen schönen Abend mit ihren Freunden.

An der Börse sollten sie von Pennystocks komplett die Finger lassen. Natürlich kann man im Einzelfall Glück haben und Papiere erwischen, die sich in wenigen Tagen ver-x-facht. Aber die Chance ist erstens nicht besonders hoch. Und zweitens, selbst wenn sie die Aktie zum richtigen Zeitpunkt erwischen, müssen sie die Nerven behalten und auch rechtzeitig wieder aussteigen.

Und glauben sie uns: bei einem Trade, bei dem echtes Geld (ihr Geld) im Spiel ist, reagiert man ganz anders als wie wenn es um nichts geht (Börsenspiel oder Demo Konto). Was ohne eigenes Engagement einfach aussieht („hier im Chart hätte ich einsteigen und hier aussteigen sollen…und schon bin ich reich…“), entpuppt sich für die meisten beim echten Trading als unüberwindbare Hürde.

Handelt man Pennystocks Papiere mit System und mit statistischen Methoden, ist es genauso schwierig, einen belastbaren Vorteil zu finden, wie sie oben gesehen haben. Das liegt daran, dass es keine klaren Tendenzen gibt, welche übergeordnete Trading Strategie man anwendet. Egal ob man pro- oder antizyklisch einsteigt: nichts funktioniert bei den Pennystocks.

Handelt man hingegen Aktien größer 1, kann man damit so oder so Geld verdienen, wie wir eindrucksvoll mit den Tests zeigen konnten. Falls sie jetzt enttäuscht sind, weil sie ein anderes Fazit erwartet oder erhofft hatten, möchten wir sie insofern ermutigen und auf den Lerneffekt dieses Beitrags verweisen, was ihnen dabei hilft, Geld zu sparen, in dem sie unnötige Verluste vermeiden.

Sie haben vorhin gesehen, mit welchen professionellen Methoden man seine Börsen-Entscheidungen treffen oder unterstützen kann. Wir haben uns nämlich Fakten zugewandt – ohne Emotionen und ohne Vorurteilen. Wir haben keine unqualifizierten Meinungen abgegeben, nicht spekuliert sondern alles, was behauptet wurde, mit Tatsachen (Testergebnissen) untermauert.

Und natürlich funktioniert das mit den Fakten nicht nur bei den Pennystocks. Alles, was man an der Börse macht, sollte man so gut es geht vorher testen. Und dazu bieten wir Ihnen gerne unsere Unterstützung an. Machen sie es – aber machen sie es gründlich. So hat sich vielleicht das Lesen dieses Beitrags für sie doch noch gelohnt, denn vielleicht sind sie ja auf den Geschmack gekommen?

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