Das Portfolio

Das Portfolio spielt bei aktiv gemanagte Aktien Strategien wie bei denen von moomoc eine große und entscheidende Rolle. Welches Portfolio man wählt bedeutet die Frage zu klären, welche Aktien man handelt. Hier muss man natürlich in der Mehrzahl und von Aktien sprechen, denn natürlich ist hier die Auswahl groß. Was übrigens ein großer Vorteil dieser Asset Klasse Aktien (oder Equity) ist. Aber bei der Wahl des richtigen Portfolio geht es um noch viel mehr, wie wir in diesem Beitrag erfahren werden.

In Sachen Portfolio oder Portfolio Auswahl stehen dem Anleger zunächst verschiedene Asset Klassen offen. Man kann Währungen/Devisen handeln und verwendet als Portfolio beispielsweise die Hauptwährungspaare wie EUR/USD oder USD/GBP. Man kann Futures handeln und sich beispielsweise auf die großen Indizes konzentrieren wie einen S&P 500, einen Dax 30 oder einen FTSE 100. Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Anleger hat die Qual der Wahl. Doch Aktien bieten mehrere Vorteile, denn bei moomoc gilt der Grundsatz: wir handeln das, was funktioniert und nicht das, was uns gefällt.

Warum ein Portfolio aus Einzel Aktien anderen Asset Klassen überlegen ist

Zum einen ist die Menge der Finanzinstrumente entscheidend, die für den täglichen Handel zur Verfügung stehen. Gerade bei statistischen Handelsmodellen wie jenen von moomoc liegt der Zusammenhang auf der Hand. Um die Gültigkeit eines statistischen Handelsansatzes zu untermauern, muss häufig gehandelt werden. Das Gegenteil von häufig ist natürlich selten und selten handeln heißt zum Beispiel, pro Jahr 20 Börsengeschäfte abzusetzen. Das ist nicht grundsätzlich verkehrt, aber dann darf man sich nicht wundern, wenn das Modell aus statistischer Sicht wenig bis keine Aussagekraft besitzt und sehr instabil ist. Und dann, wenn man so eine Strategie hat, diese im Echtbetrieb kläglich versagt.

Damit man häufig handeln kann, braucht man ein großes Portfolio. Denn aus Sicht von moomoc heißt an der Börse (vernünftig) handeln, einen statistischen Effekt nutzen. Natürlich gibt es solche Effekte bei einer einzelnen Aktie nicht täglich. Auch nicht wöchentlich. Die genaue Signalfrequenz pro Titel ist letztlich nicht ausschlaggebend. Es geht viel mehr darum, dass große Portfolios tendenziell bessere Renditen erzielen als kleinere, weil der statistische Effekt, der ja nachgewiesener Weise bei den moomoc Aktien Strategien funktioniert, eben häufig zu Anwendung kommt.

Einfach gesagt: man kann einfach häufiger handeln und wenn etwas, das funktioniert, letztlich öfters funktioniert, ergibt das eine Überrendite. Da pro einzelnem Börsengeschäft ein solcher statistischer Effekt nicht besonders groß ist, die hohen Einzelgewinne daher selten sind, wird die Wichtigkeit eines großen Portfolios auch anhand dieser Tatsache untermauert.

Das Portfolio bestimmt aber auch andere Faktoren

Wer die publizierten Inhalte von moomoc aufmerksam verfolgt, der weiß, dass das moomoc Dreieck der Geldanlage das Spannungsfeld einer Anlage gut veranschaulicht. Mehr Risiko heißt mehr Rendite. Weniger Renditeerwartung führt zu weniger Risiko. Das ist aber nicht nur bei moomoc so sondern bei jeder Anlageform. Weil das so ist, bedeuten besonders große Portfolios auch (tendenziell) ein höhere Risiko. Anmerkung für Profis: das ist nicht immer korrekt, denn es kommt auch auf die Art des Einstiegssignals an. Aber belassen wir es mal dabei, denn wenn man gleiche Art von Einstiegssignalen heranzieht, ist diese Aussage in der überwältigenden Mehrheit der Fälle korrekt.

Das Portfolio bestimmt somit die Volatilitäten – die Schwankungen der Anlage (mit)

Was meint der Leser dieser Zeilen: welche Aktie schwankt im Mittel mehr? Eine Aktie aus dem Dow Jones oder eine Aktie, die in Sachen Marktkapitalisierung aller US Werte den Platz 2000 einnimmt? Natürlich kommt es auf den Titel selbst an, auf den Sektor, die Industry und das allgemeine Marktumfeld. Aber grundsätzlich sind die Aktien besonders großer und hoch-kapitalisierter Unternehmen weniger volatil als Nebenwerte. Daher erhöht ein Portfolio mit vielen Titeln (zum Beispiel US Top 3000) die Renditechancen exorbitant. Aber damit steigen auch die Risiken. Denn in einem 3000er Portfolio sind auch viel relativ „kleine“ Aktien dabei. Mit den entsprechend hohen Volatilitäten (Schwankungen) nach oben und unten. Wobei „klein“ bei den Aktien, die in diesem Zusammenhang genannt wurden, noch immer ziemlich groß bedeutet. Zumindest im Vergleich zu den Börsen in DACH.

Das Portfolio ist eines der 4 Kernelemente einer Aktien Strategien

Daher gilt es auch hier, nichts dem Zufall zu überlassen. Welches Portfolio man wählt, muss auf Fakten beruhen und getestet werden. Was aber nicht heißt, und das soll jetzt eine Warnung an alle Systementwickler sein, dass man bei diesem Segment zu viel herumprobiert. Im Fachjargon: bitte Überoptimierungen beim Portfolio vermeiden. Besser auf Standard Portfolios wie SP 500 oder SP 100 zurückgreifen. Und wenn es sein muss auf Dax 30, obwohl man bei deutschen Aktien sehr vorsichtig sein muss, wenn man damit aktiv handelt. Warum das so ist, erarbeiten wir beizeiten in einem anderen Fachbeitrag.

Portfolio – das Fazit

Bei der Portfolio Auswahl gibt es einiges zu beachten. Zunächst muss man sich über die damit verbundenen Volatilitäten im Klaren sein und was das für die eigene Renditeerwartung bedeutet. Zum anderen ist die Auswahl der gehandelten Aktien wichtig. Daher muss man bei der Entwicklung von Aktien Strategien behutsam vorgehen.

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