Trading Strategie – wichtige Puzzleteile für den Erfolg

Core Elements Trading

Trading Strategie – wichtige Puzzleteile vorab auf den Punkt gebracht

  • Ein jeder Trade besteht aus fixen Bestandteilen
  • Zunächst muss sich ein Trader der Bedeutung der einzelnen Puzzleteile bewusst sein
  • Weiterhin darf man nichts dem Zufall überlassen
  • Jedes Puzzleteil verlangt nach geprüften, sinnvollen Regeln
  • So fügen sich alle Teile letztlich zu einem Trading System zusammen

Viele Trader richten ihr Hauptaugenmerk auf die Eröffnung von Positionen. Fragt man nach deren Ausstiegsregel, bekommt man oft nur Schulterzucken als Antwort.

Vielleicht hat man einen Stopp Loss implementiert.

Wird man aber nun noch genauer und will wissen, wie es um das Portfolio oder um die Position Size steht… dann erntet man oft nur fragende Blicke.

Trotzdem gibt es im Trading weit mehr als den Entry und dieses Video erklärt die wesentlichen Teile einer Trading Strategie.

Und dabei spielt es keine Rolle, welche Märkte sie in welchen Zeiteinheiten mit welcher Strategie traden. Die Grundlagen sind immer gleich, wie wir im nachfolgenden Video sehen werden.

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Video Transkript Trading Strategie - wichtige Puzzleteile für den Erfolg

Heute sprechen wir über die fünf Bestandteile einer Strategie. Bleiben Sie dran in wenigen Augenblicken geht’s weiter.

Eine Trading Strategie besteht aus einigen wenigen Bestandteilen die sogenannten Kernelemente.

Und da spielt es eigentlich keine Rolle, welche Märkte Sie traden, welche Produkte sie traden oder welche Zeiteinheiten sie gewählt haben.

Sondern es geht einfach immer wieder um die gleichen Dinge. Und die wollen wir jetzt uns Kurs gemeinsam ansehen. Zum einen haben wir bei der Trading Strategie natürlich ein bestimmtes Underlying.

Das kann jetzt ein Portfolio beispielsweise sein. Das heißt, der erste Bestandteil einer Strategie einer Trading Strategie ist das Portfolio.

Oder eben wenn ich jetzt zum Beispiel nur mich auf ein Finanzinstrument konzentriere dann ist es eben das sogenannte Underlying, beispielsweise ich handele in Euro US Dollar dann ist der Euro US-Dollar jetzt nicht mein Portfolio.

Weil Portfolio heißt ja auch dass es mehrere Finanzinstrumente sind. Aber dann ist es eben mein Underlying, mein Finanzinstrument das ich hier ausgesucht habe.

Der zweite Bestandteil einer jeden Trading Strategie ist die Frage nach dem Entry. Das heißt. Wann kaufe ich dann?

Das ist eine Frage die natürlich mit dem Timing zu tun hat. Das schreibe ich jetzt vielleicht noch in Klammer dazu.

Aber. Die Wahl des richtigen Entrys – ein gutes Timing. Das ist natürlich entscheidend für eine Trading Strategie.

Der Punkt 3 der hier eine Rolle spielt ist natürlich die Positionsgröße. Ich kürze das hier mal mit Positions Size ab.

Auch das ist eine wichtige Frage. Ein wichtiger Bestandteil einer jeden Trading Strategie. Auch wenn es sie jetzt Kontrakte Handeln ist immer die Frage wie viele handeln sie.

Wenn sie Aktien handeln ist auch die Frage wie viele Stück kaufen Sie jetzt.

Und was jetzt noch ein Thema ist ist der sogenannte Exit – also der Ausstieg. Und auch beim Exit haben wir es wieder mit dem Timing zu tun.

Diese vier Elemente, ich mache jetzt einmal bewusst einen Strich drunter. Diese vier Elemente gehören wie gesagt zu jedem Trading Modell.

Egal welcher welcher Markt, egal welche Zeiteinheit. Sie müssen ein Portfolio wählen. Sie brauchen einen Entry. Sie haben eine Position Size. Und sie haben einen Exit.

Und wenn sie diese vier Elemente – wenn sie hier gute Regeln haben und für alle dieser Elemente braucht man gute Regeln dann haben sie ein gutes Trading System entwickelt.

Und wenn ich jetzt beispielsweise über Aktien Trading spreche, wie wissen ja dass das mein mein Zielmarkt ist Aktien, dann haben wir beim Portfolio beispielsweise verschiedene Möglichkeiten.

Wir können fixe Portfolios wählen wie beispielsweise einen Dow Jones mit seinen 30 Aktien. Wir können größere Portfolios wählen wie einen Russell 1000 oder 3000.

Oder irgendetwas dazwischen wählen wie einen S&P 500. Einen Nasdaq 100 oder einen S&P 100. Da gibt es ja ganz ganz viele Möglichkeiten. Das Portfolio ist ja auch die Frage: was kaufe ich?

Was kaufe ich. Wenn es nicht Aktien, beispielsweise wär’ ein Währungspaar. Oder wär’s ein Future. Das ist halt dann die Frage nach dem was.

Der Entry ist die Frage nach dem wann. Wann kaufe ich jetzt. Bleiben wir bei Aktien. Wann kaufe ich jetzt eine bestimmte Aktie? Wann ist das Timing gerade günstig? Beim Thema Position Size – Positionsgröße – ist die Frage wie viel?

Wie viele Stücke sind es? Im Regelfall wird ein Trader, wenn er jetzt beispielsweise Aktien handelt ja nicht das gesamte Kapital was er hat in einen Trade investieren.

Sie haben jetzt 15.000 Euro auf ihrem Trading Konto. Dann werden sie nicht um 15.000 Euro Microsoft Aktien kaufen. Im Regelfall tut man das nicht.

Also wenn Sie ein umsichtiger Trader sind dann haben sie eine bestimmte Logik der Positions Sizer, des Position Sizing. Das heißt die Frage nach dem Wieviel.

Und beim Exit sind wir auch wieder bei der wann Frage. Wann verkaufe ich? Es geht hier nicht um die Frage was jetzt wichtiger ist oder was unwichtig ist.

Denn zu den guten Trading System gehört eine passende Antwort auf alle dieser vier Fragen gefunden. Was kaufe ich wann kaufe ich, wie viel kaufe ich und wann verkaufe ich wieder. E

rst wenn ich eine Antwort auf alle diese Fragen gefunden habe, dann habe ich ja eine duplizierbare Strategie. Natürlich müssen das auch gute Antworten sein, passende Antworten sein.

Es hilft mir nichts wenn ich einen guten Entry habe, aber ich habe einen schlechten Exit. dann kann ich mir alles kaputt machen.

Umgekehrt wieder hilft ein guter Exit schon überhaupt nichts. Ich brauche mal zuerst einen guten Entry. Und ich brauche ja auch ein Portfolio das funktioniert.

Wir haben jetzt noch hier ein Thema. Punkt 5. Das habe ich jetzt absichtlich etwas abgetrennt denn das ist eine Besonderheit von Aktien Trading Modellen. Das ist die sogenannte Position-Priority.

Ich schreibe hier mal Prio. Die Priority ist nichts anderes ist wie eine Erweiterung der Einstiegslogik oder eine Verfeinerung der Einstiegs-Logik.

Denn wenn wir Entrys haben, dann sind das gewisse Kriterien, nach denen wir Aktien kaufen. Jetzt gibt es aber, weil ich aber auch ein gewisses Position Sizing zu beachten habe, Situationen, wo ich besonders viele Eingangssignale bekomme.

Nehmen wir mal an, wir haben eine Regel die sagt, ich kaufe Aktien wenn der Kurs in den letzten drei Handelstagen um beispielsweise 2 Prozent gestiegen ist.

Dann wird es Tage geben wo es besonders viele Signale gibt weil besonders viele Aktien diese Kriterien erfüllen. Jetzt ist es aber so dass ich aber auch ein bestimmtes Position Sizing zu beachten habe.

Im Regelfall teile ich meine Spekulationskapital auf einige Trades auf. Ohne jetzt näher darauf einzugehen wie diese Position Sizer Logik vielleicht aussieht.

Und dann bedeutet das, dass ich eben nur Platz vielleicht für gerade zwei oder drei Trades habe. Ich habe aber jetzt zehn Signale. Was mache ich?

Ich sortiere meine Einstiege nach gewissen Kriterien. Ich könnte jetzt beispielsweise um bei dem Fall zu bleiben – ich kaufe Aktien die in den letzten paar Tagen um so und so viel Prozent gestiegen sind.

Ich könnte die ganz oben sortieren die besonders stark gestiegen sind weil ich einfach ein Momentum kaufen will, weil ich einen prozyklische Ansatz traden möchte.

Dann würde ich eher die Aktien bevorzugen die besonders stark gestiegen sind. Ich könnte jetzt aber auch eher einen vorsichtigen Moment im Ansatz traden und diese Sortier-Logik der Position Priority umdrehen.

Man könnte sagen: Ich kaufe jetzt die weniger stark gestiegenen Aktien. Weil die die besonders stark gestiegen sind, die haben vielleicht ihr schon Pulver verschossen.

Bei allen Regeln sollte man hier nicht nach einer Meinung vorgehen oder nicht nach einer Sympathie bewerten sondern man sollte das natürlich ebenso in einen Test mit einfließen lassen. Welche Position Sizing Logik hier vielleicht den Entry unterstützend noch ein wenig verbessert.

Wobei man durch die Position Priority interessanterweise auch die Charakteristik eines Trading Systems beeinflussen kann. Wenn ich jetzt an den umgekehrten Fall denke.

Ich kaufe jetzt nicht die starken Aktien der letzten Tage. Ich kaufe die schwachen Aktien der letzten Tage.

Und ich habe die Priority so eingestellt dass ich jetzt die besonders stark gefallenen Aktien der letzten Tage kaufe. Dann werde ich im Regelfall ein sehr volatiles Trading System haben.

Denn ich greife hier ins fallende Messer.

Ich kaufe die Aktien, die in den letzten Tagen komplett nach unten gekracht sind. Dann greife ich quasi ins fallende Messer als Swingtrading. Weil es die Position Priority so vorsieht.

Weil die Position Priority sagt: kauf die Aktien die am stärksten gefallen sind. Dann werde ich im Regelfall ein wie gesagt sehr volatiles Trading System damit erzeugen.

Ich werde aber auch wahrscheinlich gleichzeitig ein Trading System erzeugen, dass hohe Renditechancen verspricht.

Weil eben wenn es grundsätzlich funktioniert – der Eintritt – mit einer aggressiven Priorisierung der Positionen hier eine gewisse Vola kaufe und dann auch entsprechend auf eine starke Gegenbewegung setzen darf.

Ich könnte jetzt aber auch bewusst sagen: Ich kaufe zwar die Loser der letzten Tage, aber ich kaufe bewusst die die nicht so stark gefallen sind. Ich kaufe eher weniger Vola.

Damit werde ich auch weniger Performance haben. Aber ich möchte auch eine etwas ruhigere Equity Kurve haben. Oder im Idealfall habe ich beides.

Ich habe ein Trading System mit aggressiver Vola und eins mit einer weniger aggressiveren Vola oder starken Vola.

Das kann ich eben über die Position Priority steuern. Und die spielt wie gesagt im Regelfall bei den Aktienmärkten eine Rolle. Nämlich deswegen weil ich ein doch eher größeres Portfolio habe.

Ich werde jetzt nicht mit Portfolios arbeiten wo 10,15 Aktien drinnen sind, sondern ich habe im Regelfall sehr große Portfolios hundert oder mehr Aktien da drinnen vielleicht doch deutlich mehr.

Damit ich auch eine hohe Exposure habe. Damit ich viele Signale bekomme. Grundsätzlich ist es ja so dass es schon Sinn macht mit großen Portfolios zu arbeiten weil es eben Marktphasen gibt wo es vielleicht nicht so viele Signale gibt.

Und je mehr je mehr Kandidaten in einem Topf drin sind desto mehr Chancen habe ich auf einen Entry.

Und deswegen ist es auch sinnvoll ein großes Portfolio zu traden. Muss man eben testen. Sollte man auch nicht dem Zufall überlassen, diesen Punkt hier.

Aber deswegen brauche ich auch eine Position Priority, die diese großen Portfolios mit den vielen Einstiegen dann eben mit gewissen Logiken sortiert.

Und auf alle diese vier oder fünf Fragen brauche ich eine Antwort. Ich muss wissen was ich kaufe, wann ich kaufe, wie viel ich kaufe und wann ich wieder verkaufe.

Und wenn ich zu viele Signale habe dann brauche ich eine Logik mit denen ich meine Signale nach einer gewissen Art und Weise sortieren kann.

Und das sind eben Bestandteile einer jeden Anlagestrategie – nicht nur Trading Strategie.

Auch ein Investor muss sich zumindest mit diesen vier Dingen hier beschäftigen. Weil er einfach eben auch nach gewissen Regeln vorgeht. Man sollte auch als Investor nichts dem Zufall überlassen.

Das sind wie gesagt die Bestandteile einer jeden Trading Strategie.

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