Warum ein guter Entry nicht mit Sicherheit die beste Wahl ist

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Warum ein guter Entry nicht immer die beste Wahl ist

  • Der Einstieg (Entry) ist eine wichtige Komponente in einem Trading System
  • Mit der Wahl des Enstiegs entscheiden wir nicht nur über mögliche Renditen einer Trading Strategie sondern auch über die Grundausrichtung des Handelsmodells, die Volatilität und auch über die logische Behaltedauer einer Position
  • Doch nicht immer ist der beste Entry der beste Entry
  • Manchmal muss man bei der Güte des Einstieges auch Abstriche machen

Es gibt keinen perfekten Einstieg. Zu einer Trading Strategie gehören Gewinntrades genauso dazu wie Verlusttrades. Doch es gibt gute und weniger gute Entrys. In diesem Video zeige ich, warum der bessere Entry nicht immer die richtige Wahl ist und warum ein schlechterer Einstieg einem Trader oft bessere Renditen bringen kann.

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Risikohinweis: Die dargestellten Performance Kennzahlen sind eine Hypothese, ein sogenannter Backtest und keine Echtgeld Ergebnisse. Die zukünftige Performance lässt sich leider nicht mit Sicherheit aus der dargestellten, historischen Performance fortschreiben oder ableiten. Somit ist eine historisch erzielte Gewinnentwicklung keine Garantie für eine weiterhin gute Entwicklung in der Zukunft. Sehen Sie dazu bitte auch unseren Disclaimer

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Video Transkript - Warum ein guter Entry nicht immer die beste Wahl ist

Heute gehen wir der Frage nach warum ein guter Entry auch ein schlechter Entry sein kann. Bleiben Sie dran. Wir starten in wenigen Sekunden.
Ein guter Entry kann auch ein schlechter Entry sein. Warum das so ist das werden wir uns jetzt in diesem Video gemeinsam ansehen. Dazu verwenden wir wieder Wealth Lab als Backtesting Software. Wir wollen ja mit Fakten arbeiten. 
Wir wollen ja alles was wir tun auch wirklich belegen können. Mit belastbaren Informationen belegen können, und das tun wir jetzt. Und dazu nehmen wir den Rule Wizad von Wealth Lab her. Wir eröffnen hier eine neue Strategie. 
New Strategy from rules. Dann sind wir im Wealth Lab Baukasten drinnen. Und wir klicken uns jetzt ein simples Regelwerk zusammen, und dann vergleichen wir die Entrys, die Entry Variationen. 
Dann werden Sie sehen dass auch ein guter Entwurf manchmal die schlechtere Wahl sein kann.
Wir nehmen dazu den Befehl Buy at Market und wir nehmen den Befehl Sell at Market. Das heißt wir kaufen und wir verkaufen mit einer simplen Market Order. Und wir holen uns hier die entsprechenden Conditions. 
Dazu blicke ich auf den Karteireiter Conditions und nehme mir als Einstiegsregel eine Price Action. Das heißt ich sage hier: Price decreases a consecutive number of Bars. Das heißt, der Kurs ist eine bestimmte Anzahl von Tagen hintereinander gefallen. 
Es ging hier in dem Fall um – Number of Bars. Sehen Sie hier unten eine 3.
Es ging hier drei Tage in Folge nach unten. Und am vierten Tag kaufen wir, wenn diese Bedingung erfüllt ist.
Als nächstes brauchen wir einen Exit. Dann holen wir uns hier einen einfachen Zeit-Ausstieg. Current open Position is older than a number of bars. Ist die Formulierung für Time Exit. Für Zeitausstieg. Wir haben hier eine 4. 
Das heißt dass wir nach vier Tagen aussteigen. So haben wir mit einigen wenigen Klicks ein simples Regelwerk zusammen gestellt. Und dieses Regelwerk besagte eben – ich fasse nochmal zusammen.
Wir kaufen Aktien wenn der Kurs drei Tage hintereinander gefallen ist. Das sehen Sie hier. Und wir verkaufen Aktien nach vier Tagen Haltedauer. Wir haben einen Testzentrum hier links oben vom Jahr 1999 bis in die Jetztzeit. 
Wir haben hier verschiedene Datensets. Wir testen das Ganze auf den Dow Jones und jetzt machen wir etwas bei der Position Size, was wir im echten Trading nicht machen können. Das heißt wir simulieren quasi dass wir unendlich viel Geld hätten. 
Das wir quasi keine Obergrenze beim Trading Kapital haben. Und wir weisen jedem Trader eine Positionsize von 5000 US-Dollar zu. Und das ist noch nicht in echt so nicht möglich.
Denn was wäre denn wenn ich jetzt beispielsweise an einen Tag 30 Signale bekommen. Es wäre ja denkbar. Der Dow Jones besteht aus 30 Aktien. Und theoretisch könnten ja alle 30 anschlagen. Im echten Trading würde ich natürlich nie alle 30 kaufen können. 
Da brauche ich in der Regel wie ich dann die Entrys sortiere. Aber um aus statistischer Sicht eine Aussage zu treffen ist es natürlich gut wenn ich sehr viele Stichproben habe. 
Daher gibt diesen Portfolio oder Positionsize Modus, mit dem ich solche statistischen Tests machen kann, auch wenn ich das in echt so nicht traden werde.
Aber es geht mir ja nur darum mal herauszufinden, ob das jetzt grundsätzlich mal ein guter Entry ist. Wie ich den dann in der Praxis Trader steht dann auf einem anderen Blatt. Aber schauen wir uns das hier mal gemeinsam an. 
Wir haben jetzt hier die Regeln und wir haben eigentlich alles was wir brauchen. Das heißt ich kann jetzt hier mich auf den Dow Jones draufstellen auf den Index hier drüben und damit teste ich eben nicht den Index selbst als Underlying sondern die 30 Aktien. 
Backtest on all symbols. Wir drücken da drauf und Wealth Lab beginnt zu rechnen. Und jetzt werden wir in Kürze ein Ergebnis bekommen. Und dieses Ergebnis jetzt mal so für sich stehen lassen. Und das dann mit einem ähnlichen Entry vergleichen.
Ein bisschen dauerts weil doch hier einiges zu rechnen ist. Aber Wealth Lab wird hier gleich die entsprechenden Ergebnisse bekommen. Okay wir haben einen net Profit. Wir haben Profit pro Bar also pro Kerze. Wir haben Number of Trades und so weiter. 
Aber im Moment können wir mit diesen Informationen oder mit diesen Daten nicht viel anfangen. Deswegen mache ich jetzt eines. Ich öffne jetzt eine zweite Strategie. Ich lasse jetzt die mal im Hintergrund.
Ich öffne eine zweite Strategie. New Strategie from rules. Ich sage auch gleich was ich vorhabe. Ich klicke zuerst mal hier wieder. Buy at Market, Sell at Market und ich nehme zu haben hier wieder einen Zeitausstieg her. Position based. 
Current open position is older than a number of Bars. Wir hatten vorher eine 4. Die nehmen wir hier auch. Und jetzt verwenden wir als Einstiegsregel – und das ist der einzige Unterschied zur vorherigen Strategie. 
Als Einstiegs – Regel zwar den selben Befehl Price decreases a consecutive number of Bars. Aber ich sage es nicht. Es geht drei Tage hintereinander nach unten sondern es geht fünf Tage hintereinander nach unten.
Und jetzt mache ich noch was. Ich lege beides Strategien nebeneinander. Damit sie die Unterschiede erkennen können. Wir haben hier auf der rechten Seite unsere Strategie die wir schon getestet haben. Hier haben wir. 
Price decreases drei Tage. Exit nach vier Tagen. Mit dieser Performance die wir hier herausbekommen haben. Wir machen das jetzt eben auf der anderen Seite. 
Ich mache nochmal die Rules auf damit sie sehen können, dass wir da wirklich mehr oder weniger eine fast identische Strategie haben. Der einzige Unterschied bei diesen beiden Strategien links und rechts ist, dass wir hier eine 5 stehen haben.
Das heißt es muss fünf Tage hintereinander nach unten gegangen sein. Erst dann kaufen wir am sechsten Tag. Hier kaufen wir bereits nach drei Tagen und am vierten Tag der Zeitausstieg ist hier vier Tage und hier vier Tage. 
Und wir machen jetzt hier den gleichen Backtest auf den Dow Jones. Ich bin dann rüber nach links gerückt damit sie das hier besser nebeneinander erkennen können. Alle anderen Einstellungen bleiben unverändert. 
Ich klicke jetzt hier auf die Go-Schaltfläche und auch hier beginnt jetzt Wealth Lab zu rechnen.
Und jetzt schauen wir uns nicht an was für ein Ergebnis herauskommt. Wir gehen hier im Performace Karteirieter und wir gehen hier auf den Performance Karteireiter. 
Und dann sehen wir hier drüben bei der Strategie, dass wir hier einen durchschnittlichen Profit… 
Das ist hier unsere 3 Tage runter Strategie – 3 Tage nach unten. Dass wir hier einen durchschnittlichen Profit pro Trade von 23,73 US-Dollar – hier steht ein Euro zeichnen – machen. 
Aber es sind US-Dollar machen. In Prozent sind das 0,48 Prozent Profit pro Trade pro Trade. Und auf der linken Seite, wo wir die fünf Tage haben. Haben wir einen durchschnittlichen Profit von 41 US-Dollar und in Prozent sind das 0,83.
Wenn wir uns jetzt aber den gesamten Profit ansehen den wir mit den beiden Strategien machen. Dann sehen wir, dass wir bei der Strategie wo es drei Tage in Folge nach unten ging, gesamt gesehen einen Profit von 190.000 US-Dollar gemacht haben. 
Und bei der Strategie hier wo es – schauen wir noch einmal – wo es fünf Tage nach unten ging und wir dann erst kaufen – machen wir nur 74 000 US-Dollar. Das ist jetzt natürlich ein gewisses Paradoxon das man aber auch logisch erklären kann. 
Das heißt wir haben hier auf der linken Seite, wenn wir uns jetzt die Qualität des Entrys anschauen eigentlich den besseren Entry. 
Denn jeder Trade macht mit dieser Strategie 0,83 Prozent Gewinn. Wohingegen wir bei dieser Strategie einen durchschnittlichen Gewinn von 0,48 Prozent nur haben.
Trotzdem aber ist unter dem Strich dieser Entry hier auf der rechten Seite der bessere, weil wir damit einen höheren gesamt Profit machen. Nämlich mehr als doppelt so viel Profit. Wie ist das möglich? 
Weil wir einfach auf der rechten Seite mehr Trades machen. Wir haben hier number of Trades 8.000 number. Number of Trades 1700 oder fast 1800. Das bedeutet wir haben hier auf der rechten Seite mehr als viermal soviel Trades als hier auf der linken Seite. 
Und das ist auch die Erklärung dafür, dass diese Strategie hier, obwohl der Entry wenn man ihn jetzt nüchtern vergleicht eigentlich etwas schlechter ist als hier drüben auf der linken Seite.
Aber unter dem Strich kommt eine bessere Performance raus. Und das ist im Trading sehr sehr häufig und das zeigt dass im Trading eben alle Komponenten zusammen spielen müssen. 
Das bedeutet für ein performantes Trading System ist nicht nur wichtig, dass es gute Regeln enthält. Gute Regeln für Entry und Exit. 
Für ein Trading System ist es auch sehr wichtig, dass es eine gewisse Trader Häufigkeit mit sich bringt. Dass wir eine hohe Exposure haben. Und wenn wir eine geringe Exposure haben, dann nützt uns ein guter Entwurf auch nichts. 
Das heißt die Suche nach einem perfekten Entry ist ohnehin verlorene Mühe. Abgesehen davon dass es ihn ohnehin nicht gibt. 
Aber je mehr wir den Entry anpassen und je mehr Regeln und je mehr Filter wir in den Entry hinein packen, desto weniger häufig werden wir traden. Weil wir immer mehr Trades damit ausschließen.
Und das ist eben auch ein Faktum, dass es im Trading – ich will jetzt gar nicht sagen, dass es nicht so sehr auf die Qualität des Entrys ankommt. Auf die Qualität des Entrys kommt es schon an. Aber mit gewissen Einschränkungen. 
Ich nehme auch gerne mal den schlechteren Entry so wie wir hier auf der rechten Seite den eigentlich schlechteren Entry sehen. Wenn ich damit häufiger traden kann. Und das tun wir ja hier auf der rechten Seite. 
Wir haben hier 8000 Trades versus 1797 Trades. Und das heißt ich kann mit einem schlechteren Entry unter dem Strich mehr Geld verdienen als mit einem vielleicht guten Entry. Wenn es dafür häufiger zu Trades kommt.
Das bedeutet aber auch wiederum, um alle Zusammenhänge herzustellen. Ich brauche natürlich ein einerseits ein großes Portfolio. Jetzt haben wir es auf den Dow Jones 30 getestet. 
Man kann davon ausgehen, dass wenn man das jetzt auf noch größere Portfolios anwendet, dass das – nicht zu 100 prozent sicher, aber dass das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch noch besser performen wird. Warum? 
Weil ich einfach noch mehr Trades damit machen kann. Also wenn ich jetzt ein Portfolio habe wobei beispielsweise 30 Aktien drin sind und ich vergleiche es mit dem Portfolio wo ich 500 Aktien drinnen habe. 
Dann werde ich wahrscheinlich mit den 500 Aktien mehr Geld verdienen unter dem Strich, weil ich einfach mehr Trades mache.
Sie sehen ja schon den Vergleich mit 1797 Trades zu 8043 Trades. Der schlechtere Entry gewinnt hier unter dem Strich. Das ist das eine. Das andere ist, ich brauche natürlich einen Broker der das ermöglicht. 
Ein normaler Online-Broker ist für Trading Modelle nicht geeignet. Warum. Weil der zu teuer kommt. Das heißt Sie brauchen einen Trading Broker, der eine hohe Trade Umschlag Häufigkeit erlaubt. Erlaubt jetzt im Sinne von den Gebühren. Er darf nicht zu teuer sein.
Und deswegen hier bitte auch bei den Angeboten genau vergleichen. Nehmen Sie jetzt nicht den klassischen Online-Broker, den sie vielleicht für ihre langfristigen Geldanlagen haben. 
Und versuchen Sie dort ein Trading Modell zu implementieren, das vielleicht drei vier Trades pro Tag macht. Das ist natürlich zu viel, was die Comissions betrifft. Und sie sehen das wir hier in beiden Fällen natürlich die Commissions drinnen haben. 
Von einem Trading Broker. Und wir sehen, dass wir auch ganz schön viel Gebühren natürlich bezahlen, aber unter dem Strich bleibt ein dicker Profit über. 
Denn wir haben hier 21.000 Gebühren und wir haben hier drüben 4.800 Gebühren. Und da läppert sich natürlich was zusammen. Da kommt schon was zusammen wenn wir so viele Trades machen. Und trotzdem aber unter dem Strich rechnet es sich das auch.
Und übrigens sieht man auch hier, und das ist vielleicht noch etwas bevor ich jetzt aufhöre und das dieses Video dann zu lang wird. 
Man sie auch hier natürlich, dass die Märkte schon eine gewisse Effizienz besitzen. Also so richtige fette – richtig fetter Profit ist es jetzt nicht, wenn ich jetzt durchschnittlich pro Trade nur 0,83% Prozent Rendite mache. 
Der Entry – ja kann man jetzt sagen – der ist vielleicht nicht besonders gut, oder nicht besonders ausgereift oder ausgefinkelt. Das mag in beiden Strategien so sein. Es ist eine sehr simple, sehr simple Geschichte, wenn ich das noch einmal in Erinnerung rufen darf.
Es geht einfach ein paar Tage in Folge nach unten. Dann kaufen wir schon. That’s it. Mehr ist da nicht. Aber trotzdem durch die Performance ist hier limitiert aber das gilt für alle Entrys. 
Denn die Märkte sind nicht zur Gänze effizient, wir gerne fälschlicherweise immer wieder behauptet wird. Es gibt gewisse Muster. Es gibt gewisse Anomalien. Es gibt gewisse statistische Effekte die man ausnutzen kann. 
Aber die Märkte sind eben fast effizient. Das heißt dass wir hier einfach das Faktum haben, dass Entrys einfach eine gewisse Zeit lang wirken. Das werden wir dann in einem späteren Video mal besprechen.
Aber das wir eben aufgrund der doch sehr hohen Effizienz der Märkte ein eingeschränktes Profit Potenzial je Trader haben. In dem Sinn. 
Ich hoffe ich konnte die Frage beantworten, warum ein guter Entry oder warum der bessere Entry auch manchmal die schlechte Wahl sein kann. 
Und wenn ihnen dieses Video gefallen hat, und wenn sie mehr davon wolle,n dann bitte zum Einen einen Daumen hoch. Wir freuen uns über jedes Feedback. Und natürlich freut es mich auch wenn sie meinen Youtube-Kanal abonnieren. In dem Sinn – weiterhin gute Trades und viel Erfolg beim Testen.
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