Börsencrash 2020 Live Ticker +++

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Live aus erster Hand die interessantesten Aktien von Thomas Vittner’s Investment Watchlist. Hier eintragen und keine Neuigkeit versäumen. 

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Wir unterstützen Sie in der Krise!

In der Krise muss man anders anlegen wie in guten Zeiten. Es gilt einfach auf andere Kennzahlen zu achten als sonst und genau dafür haben wir auf vielfachen Wunsch diese beiden Ausbildungsangebote entwickelt. 

Smart Invest ist ein On Demand Video Kurs und steht Ihnen komplett kostenfrei zur Verfügung. Die Inhalt sind nach Ihrer Registrierung jederzeit abrufbar.

Beim Webinar Projekt „Investment Backstage“ handelt es sich um eine live Veranstaltung. So können wir auf aktuelle Börsenthemen eingehen. Dabei wird das neuartige „pay if you like Konzept“ verfolgt

Das bedeutet, dass die Anmeldung kostenlos und unverbindlich ist und sie einen Unkostenbeitrag auf freiwilliger Basis erst dann leisten, wenn Ihnen die Inhalte gefallen haben.

Smart Invest

Gute Aktien finden leicht gemacht

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"Backstage"

So investieren Sie mit Erfolg in der Krise

60 Minuten Live Webinar

Jeden Donnerstag
 ab 17:30 Uhr

Aktuelle Covid19 Fälle (Stand 7.5.2020 - 08:32 Uhr)

Hinweis: mit Klick Karte vergrößern

Source: Coronavirus COVID-19 Global Cases by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University

+++ E N D E +++

+++ 8. Mai 2020 (Freitag) +++

@@@ Update 07:50 Uhr

Guten Morgen hier ein letztes Mal im Rahmen des Börsencrash Live Ticker. Die Idee zu diesem Ticker hatte ich, als ich auf meinem Grundlagen Seminar in München war. Damals- Mitte März – fuhr ich gerade von einem Treffen mit einer Vermögensverwaltung von Andechs nach München, als mich meine Frau Marianne ganz aufgelöst anrief. 

Sie meinte, dass die Regierung in Österreich Ausgangsbeschränkungen ab dem kommenden Montag verängen werde. Nun war Freitag Mittag und deshalb wollte sie fürs Wochenende einkaufen gehen. Nur die Lebensmittel Geschäfte waren alle so gut wie leergeräumt. Und da verstehe ich, dass Panik aufkommt.

Da mein Seminar erst am nächsten Tag war, hatte ich Zeit und so fuhr ich von der Autobahn runter und direkt zum nächsten Aldi. Der Parkplatz war zwar fast voll, aber gut, es war Freitag Mittag. Drinnen viele Leute aber keine Hektik. Und so gut wie alles in rauen Mengen da. Eier, Mehl, Konserven, Wurst- und Käseware. Obst und Gemüse. Keine Engpässe – noch nicht (auf das Klopapier hatte ich nicht geachtet…). 

Und so füllte ich den Wagen an mit den wichtigsten Dingen, die auch haltbar waren, damit sich Marianne keine Sorgen machen musste. Es war in Deutschland also alles noch normal, während wir in Österreich eine Woche „Vorsprung“ hatten. Und auch als ich bei einem kleinen EDEKA stehen blieb, um Kartoffel zu kaufen, die ich bei Aldi vergessen hatte, waren keine Menschen. Das einzige, was mir dort in Erinnerung blieb, war folgendes.

Als ich an der Kasse beim bezahlen dran war, kam ein Mitarbeiter aus dem Büro zur Kassenkraft und meinte sinngemäß zum Kassier: pass auf, dass die Leute nur in Haushaltsmengen einkaufen. Keine Hamsterkäufe. Der Kassier nickte und das wars auch schon. Nun waren 2 Packungen Kartoffel zum Glück keine Hamsterkäufe und so konnte ich auch diesen Punkt der Einkaufsliste abhaken und alle Lebensmittel nach Österreich evakuieren. 

Und heute? Genau heute am Tag ist diese Story 8. Wochen her. 8 Wochen, in denen nichts mehr ist (zumindest vorläufig) wie es einmal war. 8 Wochen mit viel Arbeit. 8 Wochen in denen ich viele neue Projekte gestartet habe. 8 Wochen, in denen ich täglich diesen Ticker schrieb, Fotos und Videos reinstellte und meine Gedanken und Ansichten zu den Märkten mit ihnen teilte.

Warum jetzt schon mit den Ticker schreiben aufhören? Ist die Krise ausgestanden? Ich bin noch immer nicht sicher. Sieht man auf die Indizes, denkt man, dass das ärgste vorbei ist. Gestern beispielsweise stieg der Nasdaq auf Jahres-Sicht wieder in den positiven Bereich. Da kann man dann nicht mehr von einem Bärenmarkt sprechen, wenn der ganze Index 2020 positiv ist.

Andererseits wird die Erholung von den Top Werten getragen. Das zeigen die beiden Grafiken nachfolgend. Links die Top Werte des S&P 500 in Sachen Marktkapitalisierung, rechts die Aktien mit der kleinsten Marktkapitalisierung. Die Unterschiede sind eindeutig. Vereinfacht: unten ist alles rot. Oben nicht. Das bedeutet: fast alle kleinen Werte sind sitzengeblieben, während die Top Werte explodiert sind.

Letztlich bedeutet das, dass es noch genügend Investment Chancen gibt, wenn man in die zweite und dritte Reihe blickt. Und das tue ich, vor allem in meinen wöchentlichen Webinaren „Investment Backstage“ wo wir immer wieder – wie auch gestern und wie auch nächste Woche – interessante Aktien vorstellen, die nicht jedermann auf dem Radar hat und die noch immer sehr billig sind.

Wenn Sie mir daher weiter folgen wollen, dann lade ich Sie ein, entweder die wöchentlichen Webinare anzusehen (eine Anmeldung genügt – dann können Sie an allen Folgeterminen teilnehmen). Oder sie melden sich für meine Aktien Analyse Datenbank an. Dort bewerten wir Aktien aus der EU und aus den USA anhand der von mir entwickelten 5 Säulen Methode. Die Anmeldung für diese Datenbank ist derzeit kostenlos.

 

Dieser Ticker hingegen wird mit heute nicht mehr fortgesetzt. Zumindest derzeit nicht. Falls es zu weiteren spannenden Ereignissen kommt oder falls die Märkte nochmals abtauchen, dann werde ich an dieser Stelle wieder nahtlos anknüpfen.

Ich hoffe also, dass wir uns hier an dieser Stelle nicht mehr wiederlesen.

Viel Erfolg und bleiben Sie gesund. 

Herzlichst, Thomas

+++ 7. Mai 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 14:40 Uhr

Vielleicht fragt sich mancher, wo man sich heute eigentlich noch anstecken kann. Bei all den Sicherheitsmaßnahmen – bei aller Besonnenheit. Hier die Antworten. Ich habe diese Grafik aus der österreichischen Tagezeitung kurier. Die Daten sind aktuell und die Grafik ist von gestern.

@@@ Update 09:33 Uhr

Heute Donnerstag ist wieder Webinar Tag. Ab 17.30 Uhr geht es in der Veranstaltungsreihe Backstage um aktuelle Themen von der Börse mit dem Schwerpunkt Investment. Heute spreche ich unter anderem über das Thema Sektoren und deren Performance. Und wir werden gemeinsam live backtesten.

Das ist deswegen wichtig, um zu verstehen, wie die Märkte während einer Krise performen. Denn wie man an der nachfolgenden Grafik sieht, die die Zahl der Neuinfektionen in den USA zeigt, wird es noch ein wenig dauern, bis wir zur vollständigen Normalität zurückkehren können.

Trotzdem steigen die Börsen und so mancher fragt sich mit Sicherheit, ob er im „falschen Film“ ist. Dabei ist die Börse doch noch nie zu 100% den Fakten gefolgt. 

Übertreibungen – nach oben und nach unten – sind tagtäglich und machen es den Menschen ja so schwierig, in diesem Umfeld Erfolg zu haben.

Aber weiter zu den Sektoren. Zunächst ein Blick auf das Gesamtbild. Equity steigt. Öl verharrt über 20 und stabilisierte sich in den letzten Tagen. Gold und andere Metalle sind ebenso im Plus.

Worüber ich heute im Webinar sprechen werde sind die Bewegungen in den Sektoren. Hier sieht man eines sehr schön: was vor der Krise gut lief, hielt sich auch in der Krise den Umständen entsprechend gut. Und umgekehrt.

Für das Webinar anmelden können Sie sich hier. Anmeldung kostenlos. Pay if you like…

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Investment „Backstage“

+++ 6. Mai 2020 (Mittwoch) +++

@@@ Update 09:33 Uhr

Gestern war Tag 2 des Rebounds. Die Märkte steigen wieder und die Volatilität lässt etwas nach. Die News Lage ist auch relativ dünn. Die Gesamtsituation bessert sich nur langsam. Soweit so gut (oder schlecht).

In den USA scheint man noch immer nicht am Gipfel zu sein, was Neuinfektionen betrifft. Trotzdem beginnt man dort bereits jetzt damit, die Wirtschaft hochzufahren. Ähnlich wie in der EU macht hier jeder Staat andere Fortschritte. 

So hat man im Georgia beispielsweise schon seit einigen Tagen wieder mit Einschränkungen Shops und Restaurants eröffnet. Oben, an der Ostküste hingegen ist man noch weitgehend geschlossen. Auch Kalifornien will bald wieder ersten Geschäften das öffnen erlauben. Und so setzt sich dieser „Fleckerlteppich“ also auch in den Staaten fort.

Was nach Leichtsinn klingt, nämlich jetzt schon hochzufahren, hat einen ersten Background. Die Lage der Menschen dort ist noch viel schlimmer als hierzulande. Fehlende Sozialsysteme zwingen die Menschen dazu, Geld zu verdienen. 

Das hat Vor- und Nachteile. Der frühe Neustart geht zu Lasten der Gesundheit – keine Frage. Aber er kurbelt auch die Wirtschaft an. Ob der Preis dafür zu hoch ist, wird man in wenigen Monaten wissen.

Ganz im Fokus derzeit die Quartalsberichte der Unternehmen. Und bisher verläuft die Berichtssaison mehrheitlich positiv. Mehr als 60% der Unternehmen, die bisher reportet haben, haben die Erwartungen übertroffen. Das ist gut und das könnte die Erholung weiter befeuern.

Gestern nach dem Close kamen die Zahlen von Disney. Die Daten haben eher enttäuscht und die Aktie verliert nach Börsenschluss 2%. Disney ist übrigens auch in unserer Analyse Datenbank enthalten. Hier könnt ihr euch dafür kostenlos anmelden.

 

Also schwache Zahlen von Disney. Umgekehrt will man Disneyland Shanghai am 11. Mai wieder öffnen. Das sind sicher gute Nachrichten für die ganze Branche. 

Tech Stocks gehören ja zu den Gewinnern der letzten Woche. Aber Pinterest hat gestern schwache Zahlen veröffentlicht. Die Aktie ist daher nach dem Close um 18% eingebrochen,

Mattel, der Macher von Barbie & co, fällt mehr als 9% aufgrund höher als erwarteter Verluste. Ob die Aktie ein Kauf ist werde ich morgen im Backstage Webinar verraten, wo die Aktie mit Konkurrent Hasbro zum Stock Contest antreten wird. Das wird sicher spannend. Also – gleich unten anmelden und reinschauen.

Und dann noch Beyond Meat. Diese Aktie verstehe ich irgendwie nicht. Ich mag die Produkte von Beyond. Die fleischlosen Burger finde ich echt klasse. Aber die Aktie ist so was von teuer. Mag sein, dass Fleischersatz die Zukunft ist. Aber noch besser wäre Laborfleisch. Ob daher die hohe Bewertung gerechtfertigt ist, kann ich nicht sagen. Hier kauft man sicher Luftschlösser. Faktenbasiert kann man nur sagen, dass die Aktie gestern nach dem Close nochmals 4% rauf ist, weil man endlich Gewinn gemacht hat. Gleichzeitig aber warnt man vor dem Lockdown und gibt keine Planung für 2020 ab. Wie so viele Unternehmen.

Was kommt heute noch vorbörslich an Berichten? General Motors, Waste Management, CVS Health, oder Progressive. Mit Ausnahme von GM keine sehr bekannten Namen, wenn auch alle aus dem S&P 500 sind. 

Nachbörslich dann heute: Apache, Fox, Lincoln National, Met Life, Marathon Oil oder Pay Pal. 

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Investment „Backstage“

+++ 5. Mai 2020 (Dienstag) +++

@@@ Update 08:10 Uhr

Gestern – Montag – kam es letztlich dann doch noch zu einem positiven Ende. Die Märkte schlossen – angeführt von den Technologie Werten – mit einem Plus und auch heute früh setzt sich die positive Tendenz fort.

So war es letztlich richtig von mir, gestern im frühen Handel wieder einige Zukäufe zu tätigen. Dabei war es mein Fokus, Positionen aufzustocken. Also nachzukaufen, weil durch erste Verkäufe Kapital frei geworden war, das ich investieren wollte.

Mein Ziel war es, solche Aktien zu kaufen, die (noch) sitzen geblieben waren. Also solche, deren Erholung noch nicht so weit fortgeschritten ist. Denn eines ist klar – auch wenn alle Aktien zeitgleich gefallen sind – zeitgleich steigen werden sie nicht. Ausgenommen natürlich die erste kurze Erholungsphase, die wir Ende März sahen. Ab jetzt wird der Kursanstieg selektiv und News-getrieben erfolgen. Es sei denn, es gibt wesentliche allgemeine News zur Wirtschaft und oder zum Virus.

Doch dabei unterlaufen mir auch Fehler und an einem solchen Fehler möchte ich Sie heute teilhaben lassen. Aber der Reihe nach.

Anhand meiner 5 Säulen Methode hatte ich die Aktie von Retractable Technologies Inc (RVP) gefunden. Eine Aktie, die eine ganze Weile lang an der Schwelle 1 USD notierte. Die Firma war/ist gerade mitten in einem Turnaround und was mir besonders gefiel war Säule 1 = Stabilität. 

Mit hohem Cash im Vergleich zu den Schulden, überhaupt mit wenig Schulden und einem guten Wert bei Säule 5 (Stress) bei gleichzeitig ausreichender Profitabilität kam die Aktie in mein Blickfeld. 

Als ich dann Insiderkäufe prüfte, stellte ich massive Einkäufe im Management fest. Und zwar seit Wochen und Monaten. Hier kaufte man also, was das Zeug hielt. Und ich fand eigentlich kein Haar in der Suppe. So kaufte ich am 1.4 eine kleine Tranche zu 1.37 USD mit dem Ziel, bei weiter fallenden Kursen zuzukaufen. Doch statt zu fallen stiegen die Kurse – und wie…

Die Aktie war wenige Tage später bei 3 angekommen und dort blieb sie dann für einige Tage stehen. Ich nutzte eine erneute Schwäche und kaufte am 28.4. bei einem kleinen Rücksetzer zum Kurs von USD 2.78 nochmals zu. Die Aktie hatte sich bereits mehr als verdoppelt und ich dachte, bis zu 4 oder 5 Kurswert hätte sie noch Platz.

Doch am 1.5. passierte mir etwas, was mir eigentlich nicht passieren durfte. Ich wurde unsicher, als es die Aktie erneut nicht schaffte, über 3 zu laufen. So entschied ich mich am Freitag den 1. Mai, die gesamte Position (vorerst) zu verkaufen und die Gewinne zu realisieren. Mein Exit war bei 2.87. Die Profite waren schön und mein Plan war, bei weiteren Schwächen wieder Positionen aufzubauen.

Und dann kam das hier gestern – und ich erspare mir weitere Ausführungen, warum die Aktie gestern in die Höhe geschossen ist…

 

Das waren alleine gestern nochmals +60%. Ich hätte somit meine Gewinne von über 200% auf mehr als 300% gehebelt. Wenn mich nicht der Mut verlassen hätte (oder war es Gier?). Was auch immer es war – es war falsch.

Und zwar nicht, weil die Aktie am Tag danach stieg. Das konnte man nicht wissen und das war, nennen wir es Pech. Aber es war deshalb falsch, weil ich aus einer kurzfristigen Emotion heraus agierte und meinen Plan ohne echten Grund über den Haufen geworfen habe.

Nun habe ich in der Krise bisher schöne (Papier) Gewinne realisieren dürfen. Dabei habe ich vermutlich dutzenden kleine Fehler gemacht. Mal hier zu früh gekauft, hier zu viel oder zu wenig gekauft. Trotz Plan, trotz Erfahrung. Man ist angespannt in so einer Situation. 

Man will es gut und richtig machen. Und gerade deswegen verbockt man es hie und da. Doch letztlich hat das große ganze Bild bisher bei mir gepasst. Ich habe in den dunkelsten Stunden Mut und Weitsicht bewiesen, weil ich ruhig blieb. 

Weil ich basierend auf der 5 Säulen Methode wusste, was ich kaufte. Weil ich eben nicht nur Namen sondern Werte in mein Depot geholt hatte. Der Weg passt also. Trotzdem ärgert mich der Fehler von Freitag, die Aktie von RVP zu verkaufen. Denn das war der erste größere Lapsus, der mir unterlief. Letztlich habe ich einen hohen Profit eingesteckt. Doch statt mich darüber zu freuen ärgere ich mich über mich und meine Kurzsichtigkeit. 

Da hilft es auch nichts, dass mein Timing gestern wieder gut war und zur rechten Zeit billig nachkaufen konnte. Es war auch eine neue Aktie dabei, die ich gekauft habe. Welche das ist, verrate ich morgen wieder im Crash Newsletter. Wenn Sie das Thema interessiert, melden Sie sich bitte weiter oben dafür kostenlos an. 

+++ 4. Mai 2020 (Montag) +++

@@@ Update 08:00 Uhr

Nachdem wir im April eine deutliche Erholung an der Börse gesehen haben, treten die Kurse nun ein paar Schritte zurück. Die Futures notieren auch heute Montag früh tiefer und somit könnte es der dritte Tag am Stück mit fallenden Notierungen werden.

Es spricht derzeit einiges dafür, dass die Kurse nach unten gehen. Denn erst schön langsam kommt immer mehr ans Tageslicht, welche Auswirkungen der Lock Down bisher hatte. Die Gewinne der Unternehmen schrumpfen drastisch, die Zahl der Arbeitslosen steigt. Obwohl viele Unternehmen in der bisherigen Berichtssaison eigentlich überrascht und damit gute Zahlen geliefert haben, denke ich, dass wir zu rasch zu weit gelaufen sind. 

Über das Wochenende, genauer am Samstag, war die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway. Warren Buffet hat also gesprochen und wenn Warren spricht, hören viele genau hin. Auch ich. Denn was den Mann mit Sicherheit auszeichnet ist, dass er einen hervorragenden Hausverstand besitzt. Trotz aller Menschen, die in der Zwischenzeit für ihn arbeiten, bevorzugt er klare und einfache Strategien. Zumindest wird es nach außen hin so dargestellt und das ist ja das einige, was wir Außenstehenden beurteilen können. Was hat also Warren zur aktuellen Lage gesagt? 

Zur Frage, ob er die Krise zum Nachkaufen genutzt hat: nein! denn er fand nichts, was seinen Vorstellungen von Attraktitivät (und damit Bewertung) entspricht. Das kann ich gut nachvollziehen, denn a) sind die Aktien in der ersten Reihe schon wieder sehr teuer (und waren auch Ende März nicht billig) und b) hat Buffet zu viel Geld, um Investments in kleineren AGs zu machen. Er muss in große Firmen investieren und da ist die Luft dünn. 

Denn Buffet hat nicht direkt gesagt, dass es keine interessanten Firmen derzeit gibt, die attraktiv bewertet sind. Er hat aus seinem Blickwinkel heraus angesprochen, denn schließlich hat er 137 Mrd. USD Cash Reserven. Damit könnte er vermutlich den halben M Dax kaufen…

Zur Frage, ob er noch in Fluglinien investiert ist? Nein – er hat alle Aktien zur Gänze verkauft. Buffet war in United, American, Delta und SouthWest investiert und hat alle Aktien (Gesamtwert 4 Mrd. USD) abgestoßen. Denn er denkt, dass sich das Fliegen nach der Krise fundamental ändern wird.

Was mich hier wundert ist, warum Buffet überhaupt eingestiegen ist. Er mochte Fluglinien nie. Er hatte immer kritisiert, dass Fliegen eine reine Preisschacht ist. Und dann – ich denke es war 2016 – hieß es plötzlich, er hat Aktien von Fluglinien gekauft. Hatte ich nie verstanden, aber gut. Ich selber bin in kleineren Fluglinien investiert. Nicht in den eben genannten Vier. Mal sehen, ob sich hier die Erholung fortsetzt. Ich denke, dass sich die Aktien in einem Jahr verdoppeln.

Buffet zur Frage, wie er über die Krise denkt? Hier beschwört er den Patriotismus. Die USA würden die Krise bewältigen. Niemand könne die Vereinigten Staaten aufhalten. 

Buffet und sein Rat an Privatanleger: den Index kaufen. Und nicht auf den Rat (teurer) Fondsmanager hören. Da hat er nicht ganz unrecht.

 

Und wie man sein eigener Fondsmanager wird, das lernen Sie in unseren Online Seminaren Easy Stocks. Der nächste Termin ist am 28. Mai ab 19 Uhr. Derzeit noch zum vergünstigten Preis von EUR 97.- (statt EUR 179.-). So sparen Sie also noch wenige Tage lang EUR 82.-.

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+++ 30. April 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 08:00 Uhr

Das wichtigste Thema heute rund um die Krise, über das wir auch im Webinar heute Abend ab 17:30 Uhr sprechen werden, ist der Kursanstieg der Märkte. 

Ein neuer Boost kam ja gestern, weil es erste positive Ergebnisse zu dem Medikament „remdisivir“ gegeben hat, worüber wir noch sprechen werden. Aber was ich jetzt immer wieder gefragt werde ist, ob es für einen Einstieg jetzt nicht schon zu spät ist. Die Antwort lautet: nein!

Aber da muss ich ein wenig ausholen. Erstens gibt es immer noch „Experten“, die davor warnen, dass wir erneut die Tiefs des März testen werden und uns derzeit nur in einer Bärenmarkt Rally befinden würden. Natürlich ist das nicht auszuschließen aber sehr wahrscheinlich ist das nicht.

 Diejenigen, die warnen, sind die, die jetzt den Aufschwung versäumen. Erst heute früh las ich ein Interview mit einem US Fondsmanager (James Bianco), der meinte, dass diese Rally typisch für Bärenmärkte sei. Doch mit Verlaub – das ist Bullshit.

Erstens braucht man nur diesen Satz lesen: In early March, he put all his money in cash and never looked back — despite the bounce.

Der gute Mann steht nun voll in Cash, wird keine Renditen für seine Kunden machen und bekommt Panik. Nun versucht er, mit der Öffentlichkeit Stimmung zu machen, dass die Kurse wieder fallen damit er billig einkaufen kann.

Nun ist das eine übliche Praxis. So gut wie alle Analysten, die sich öffentlich zur Lage oder zu Einzelwerten äußern, verfolgen eigene Ziele. Was die bestimmt nicht wollen ist euch helfen bei der Wahl von guten Aktien. Das Spiel muss man bloß durchschauen.

Und die Behauptung, die er aufstellt, dass diese Rally typisch für Bärenmärkte ist. Wo sind die belastbaren Beweise? Welche anderen Bärenmärkte meint er. Wieviele hat der Mann (ich schätze ihn auf 40 Jahre plus/minus) schon als aktiver Investor miterlebt? Einen? Zwei?

Und wo sind die Parallelen zur Finanzkrise 2008? Ganz andere Umstände. Andere Märkte. Andere Kurse. Überhaupt nicht vergleichbar. Und wenn es Ähnlichkeiten gäbe, sind sie statistisch nicht relevant. 

Man kann doch nicht ein oder zwei ähnliche Ereignisse hernehmen, diese Untersuchen, und dann sagen, es ist immer so oder so. Und da brauchen wir gar nicht lange herum analysieren oder backtesten. Man braucht sich nur den Monatschart im S&P 500 ansehen. 

Sieht man hier irgendwo 2008 oder 2000 oder 2001 (alles Jahre mit Börsencrash) Ähnlichkeiten? Nein! So eine Wiederauferstehung der Märkte gab’s noch nie so schnell. 

Und das hat auch mit dem Glauben an die moderne Wissenschaft zu tun, dass wir bald ein Medikament gegen das Virus haben. Und diese Hoffnungen scheinen nun mit remdisivir neue Nahrung gefunden zu haben. Zu Recht!

Aber ich bin abgeschweift. 

Es ging ja um die Frage, ob man jetzt noch in die Märkte einsteigen sollte. Wie gesagt – grundsätzlich ja. Aber die Bedingungen haben sich geändert.

Mitte März hat man so gut wie wahllos einkaufen können. Alles wurde ohne Rücksicht auf Verluste nach unten geprügelt. Der erste kleine Aufschwung in den Tagen danach, der ungefähr 10 Tage dauerte – in der Phase stieg eigentlich alles stark. 

Wenn man damals mit Glück die Tiefs erwischt hat (so wie ich bei manchen Werten) dann war es eigentlich egal, was man gekauft hatte. Alles dunkelgrün nach ein paar Tagen.

Doch dann änderte sich der Markt. Die Kurse korrigierten. Und die Kurse splitteten sich auf. Blue Chips liefen weiter nach oben, allen voran die großen Tech Werte, doch viele andere Aktien blieben sitzen. 

Und in die sitzengebliebenen, die aber in den letzten Tagen dann doch auch schon deutlich gestiegen waren, in die kann man noch investieren. Wenn man den Mumm hat.

Auch dieses Thema „Branchenrotation“ und so man noch einsteigen kann das wird heute ausführlich ab 17:30 im Webinar angesprochen. 

Zum Medikament remdisivir selber: die Studie, die die Märkte zum Fliegen brachte, die dürfte diesmal schon nachhaltiger sein. Letzte Woche war es ja noch ein Gerücht aber diesmal sind es wirklich gute News. 

Wenn sogar Dr. Anthony Fauci, Gesundheitsberater im Weißen Haus von „goog news“ spricht – ein Mann, der sich übrigens schon öfters gegen Trump stellte (und überraschender Weise noch nicht gefeuert wurde..), dann ist da was dran an der Sache.

Auch die FDA, die US „Food and Drug Administration“ (staatliche Überwachungsbehörde für Medikamente und mehr…) spricht bereits mit Gilead Science (dem Hersteller) darüber, wie man möglichst rasch den Betroffenen das Medikament zur Verfügung stellen kann.

Und ein Medikament das ändert alles. Es verhindert zwar nicht die Erkrankung aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man die Krankheit überlebt. Ein Impfstoff ist hingegen eine andere Sache. Das wird sicher noch länger dauern. 

Aber eine Medikament, dass einem mit hoher Wahrscheinlichkeit gesund macht, ist ein großer Schritt zur Normalität. Und das lässt die Kurse wieder steigen. 

Und wenn man dann noch die Symbol-Rotation im Auge hat und sieht, dass bei manchen Aktien noch ein Verdreifachungs-Potential ist (zu den Kursen von Januar 2020) dann muss man diese Chancen nutzen. 

Denn auch hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Aktien in 1-2 Jahren deutlich höher stehen werden.

Mehr dann heute im Webinar. Ihr könnt euch hier kostenlos anmelden.

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Investment „Backstage“

+++ 29. April 2020 (Mittwoch) +++

@@@ Update 15:00 Uhr

+++BREAKING NEWS+++

Gileas Science meldet positive Daten bei einer der Studien. Das Malaria Medikament „remdisivir“ scheint Potential zu haben. Hier die Meldung von CNBC

@@@ Update 11:00 Uhr

Impfstoff schon am September? Angeblich stehen die Chancen gut.

Hier geht’s zum Bericht von NTV.

@@@ Update 07:45 Uhr

Gestern – je später es wurde – ging dem Markt dann doch deutlich die Luft aus. Während der Open noch sehr fest war, sackten die Kurse danach ab. Zwischenzeitlich gab es wieder eine Rally doch am späten Abend war das Pulver dann verschossen. 

In den letzten Minuten, die als Indikator für das Verhalten der „großen Marktteilnehmer“ gelten, kam es zu einem Sell-Off, was schließlich zu einem moderaten Minus im S&P 500 führte. Der Nasdaq kam weit stärker unter die Räder und schloss 1.4% tiefer.

Als ich Laufe des Tages die nachgebenden Notierungen beobachtete, machte ich einen kurzen Depot – Check. Und siehe da: bei mir waren so gut wie alle Aktien weit im Plus. (siehe Screenshot weiter unten von gestern Abend) Manche Werte davon sogar zweistellig. 

Auch der späte Sell-Off änderte nichts an dem Bild. Doch warum? Warum war mein Depot massiv im Plus, während der Markt schwächelte?

Sehen wir uns dazu dieses Bild von finviz.com an.

Was wir hier sehen ist die Zusammensetzung des S&P 500. Rot und Grün sind gestiegene und gefallene Kurse (logisch). 

Aber das interessante an der Grafik ist die Einteilung der Aktien in Sektoren und die Tatsache, dass man an der größe des Kastens auch die Marktkapitalisierung ablesen kann. Je größer der Kasten desto größer die Firma. Und je größer die Firma, desto mehr Anteil am Kursverlauf des S&P 500.

Zum Beispiel links oben Technologie und darin die Aktien von Google, Facebook und Microsoft (unter anderem). Rechts in der Mitte der Sektor Healthcare mit Johnson & Johnson, Pfizer und Co. Was fällt hier auf? Nun – es sind 2 Dinge.

Erstens sind die Sektoren Technologie und Gesundheit fast ausnahmslos rot. Das bedeutet, dass die Branchen, die in den letzten Wochen und Monaten (inklusive der Krisen Zeit) am besten gelaufen sind, gestern schwach waren. Welchen Rückschluss man daraus ableiten kann, erzähle ich später.

Zweitens ist mir aufgefallen, dass fast alle „großen“ Aktien, also die mit der höchsten Marktkapitalisierung, gestern gefallen sind. Und zwar Sektoren-Übergreifend. 

Denn auch Amazon (AMZN) – im Sektor Services und Apple (AAPL) – im Sektor Konsumgüter gaben gestern nach. Es erwischte also gestern vor allem die richtig dicken Werte. Die kleineren Werte des S&P liefen gestern gut.

An der Grafik unten erkenne wir das. Hier die Aktien des S&P 500 sortiert nach Marktkapitalisierung absteigend. Die größten Aktien also ganz oben. Und die meisten der Großen (Ausnahme: Öl-Werte und Versorger) waren gestern deutlich im Minus.

Wenn wir die Liste nun auf den Kopf stellen, und so sortieren, dass die kleinsten Aktien ganz oben sind, ergibt sich folgendes Bild. Hier ist alles grün. Und wie…

Interessant, oder?

Und ich persönlich bin nur in den kleineren Werten investiert. Warum? Weil mir die großen Aktien einfach zu teuer sind. 

Das galt auch in den Krisen Tiefs im März. Ich zahle doch nicht für Amazon, Microsoft oder Goolge KGVs die in den Sternen stehen. Mitten im Crash. Wenn ich anderswo billigst einkaufen kann.

Und das bedeutet für mich, dass wir gestern (es gab auch vorgestern Montag schon diese Tendenzen) den Beginn einer Sektoren- und Branchenrotation gesehen haben könnten. Natürlich muss man das einige Tagen oder Wochen beobachten, ob dieser Trend nachhaltig ist. Aber wenn es sich nachträglich dann so herausstellt, ist es für Handlungen zu spät.

Damit will ich auch eines sagen: die bisherige Erholung, bei der manche ungläubig zusehen, die wird und wurde von den üblichen Verdächtigen (Amazon, Apple & co) getragen. Weil die Unternehmen sehr groß sind, haben sie entsprechendes Gewicht im Index.  

Und wenn nun diese Werte steigen, dann steigt auch der Markt. Der Markt steigt also auch dann, wenn kleinere Aktien (noch) sitzenbleiben und nicht steigen, was bisher mit einigen Ausnahmen der Fall war.

Damit will ich sagen, dass man den Eindruck haben konnte, dass der Markt bald wieder an seinen alten Höchstständen anknüpft. Das mag so sein. Aber es trifft nur deshalb zu, weil die großen Werte a) gar nicht so stark nach unten krachten und b) jetzt schon sehr gut gelaufen sind.

Aktien, die ich im Depot habe, und das sind Werte aus der zweiten oder dritten Reihe, die haben den meisten Weg nach oben noch vor sich. Die waren in der Krise aber auch um 70 oder 80 Prozent gefallen. Zwei Beispiele: CCL oder MGM. Beides Aktien im Bereich Service. 

CCL = Kreuzfahrt und MGM (Hotels & Casino). Sicher hat es diese Branchen mit am härtesten getroffen. Aber mir war klar, dass ich in der Krise nicht die Pepsis oder Walmarts oder Amazon kaufen will. Ja das sind gute Aktien. 

Aber ich warte doch nicht 10 Jahre (seit der Finanzkrise) auf so einen Crash, um mir dann Aktien ins Depot zu holen, die das Potentail auf 30 oder 40% Kurs Plus haben. 

Ich will diese Kursrückgänge dafür nutzen, um Aktien zu kaufen, die sich in 2-3 Jahren verdrei- oder vervierfachen. Wenn sie die Krise überstehen – und genau deswegen habe ich derzeit ca. 50 Einzelwerte im Depot. 

Denn ich werde auch hier und da daneben gegriffen haben und eine schlechte Wahl getroffen haben. Das wäre aus statistischer Sicht nur allzu wahrscheinlich. Aber mit der Streuung ist es kein Problem, wenn einige meiner Ideen nicht aufgehen.

Und deshalb ist es so wichtig, die Verfassung des Marktes nicht anhand eines klassischen Charts zu beurteilen. Weil es das Bild verfälscht. Die Aktien stehen in Wirklichkeit noch viel tiefer, als es der Index Stand des S&P vermuten lässt. 

Man muss halt weg von den ganz dicken Werten hin zur zweiten oder dritten Reihe. Dort findet man noch immer Perlen, die im Moment keiner aufheben will.

Mehr darüber, wie man solche Perlen findet und wie man die Verfassung der Märkte anhand einer statistischen Zielmarktanalyse wirklich bestimmen kann morgen ab 17:30 Uhr im Webinar Backstage. Hier können Sie sich kostenlos anmelden

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Investment „Backstage“

+++ 28. April 2020 (Dienstag) +++

@@@ Update 21:30 Uhr

Mit diesen wunderschönen Screenshot aus meinem Depot darf ich mich bis morgen verabschieden. Hier ist sehr gut zu sehen, dass die Auswahl von Qualitätsaktien, basierend auf der 5 Säulen Methode, die wir in den wöchentlichen Live Webinaren näher besprechen, funktioniert. 

Das Plus heute und in den letzten Tagen ist enorm. Und das, obwohl die Indizes heute gesamt gesehen gar nicht so stark gestiegen sind.

@@@ Update 08:30 Uhr

Die Erholung setzte sich gestern weiter fort. Die US Börsen schlossen ca. 1.5% im Plus. Und das trotz erneut stark nachgebenden Ölpreises. Gerade kam zum Beispiel die Meldung über den Ticker, dass BP mit einem 67%igen Profitrückgang in Q1 2020 zu kämpfen hat. Der wenig überraschende Grund: fallende Ölpreise.

Gestern nach dem Close ging es bei einigen Aktien noch so richtig zur Sache. Mag jemand von euch Dr. Pepper? Die Aktie Keurig Dr. Pepper stieg nachbörslich 7%, weil man deutlich mehr verdiente als angenommen.

Tesla (Aktien Bewertung basierend auf der 5 Säulen Methode in Kürze in der Datenbank verfügbar) fällt 2%, weil es nun doch Verzögerungen mit der Produktionswiederaufnahme gibt.

Boeing steigt 1% nach Handelsschluss, weil man auch dort mit dem Wiederbeginn der Herstellung spekuliert. Konkret soll es am 3 oder 4 Mai losgehen.

Und was tut sich heute vorbörslich?

Einige Schwergewichte reporten heute vor dem US Open ihre Zahlen. Unter anderem CAT, MMM, MRK, PFE, HOG, PEP (wurde von mir schon im Stock Contest bewertet), UPS oder XRX. 

Heute nach dem Close kommen Ford, Google oder Starbucks dran. Vor allem auf Goolge bin ich gespannt. Die Frage ist für mich, ob die hohen Bewertungen der Tech Aktien im Allgemeinen gerechtfertigt sind. GOOG wird hier erste Antworten liefern, die stellvertretend für andere Tech Werte sein werden.

Sicher ist jedenfalls eines: bei der Zahlenflut wird es sicher da oder dort hohe Vola geben. Derzeit sind die Märkte auf Basis der Futures ziemlich unverändert. Noch!

+++ 27. April 2020 (Montag) +++

@@@ Update 09:30 Uhr

Über das Wochenende konnte ich eine leichte Entspannung der Lage feststellen. Einzelne Länder wie Spanien oder Italien, die sehr schlimm von der Krise betroffen sind, führen erste Lockerungen der Beschränkungen durch. Auch die Geschäfte öffnen in manchen Ländern schrittweise wieder. Hier in Österreich öffnet der Handel auf breiter Basis am 2. Mai. Auch die Schulen öffnen schrittweise. Gastronomie soll Mitte Mai folgen. Das könnte für andere Länder – vom Zeitplan her – eine Blaupause sein. Natürlich immer in Abhängigkeit zur Entwicklung der Zahl der Neuerkrankungen.

Ein interessantes Detail habe ich am Wochenende noch gefunden: die Firma Unilever meldet, dass der Absatz ihrer Hygiene-Artikel sinkt (pfui!). Das Homeoffice verleitet scheinbar viele, sich weniger zu waschen oder seltener zu rasieren. Der Trend zu weniger Körperpflege ist also statistisch relevant. 

Weniger Haare waschen mag ein ästhetisches Problem sein. Aber weniger Deo geht gar nicht. Also auch wenn ihr Arme meist eng am Körper anliegen, weil sie viel am Computer tippen – bitte nicht aufs Duschen vergessen. Ihr Partner wird es Ihnen danken!

Börse

Derzeit stellen sich viele ungläubig vermutlich die folgende Frage: warum steigt der Markt in dieser Lage? Sehen wir uns dazu die Futures an und sprechen wir dann darüber.

Also zunächst gibt es die Fakten, die man hier bewerten muss. In den USA ist man immer sehr „ich-bezogen“. Ich war schon so oft in den Staaten und da weiß man, dass der Amerikaner nur auf Amerika schaut. Daher interessierten ihn nicht die Fallzahlen aus Europa, er achtet eher auf das, was in New York geschieht. 

Und da hört man, dass das schlimmste vorerst überstanden ist, Pläne zur Wiedereröffnung existieren und die Zahlen in den USA – zwar auf hohem Niveau aber doch – leicht rückläufig sind. 

Ob das eine Tendenz oder ein Strohhalm ist wird man in wenigen Tagen wissen. Aber nachdem alle westlichen Länder die Infektionszahlen in den Griff bekamen, wird das auch irgendwann in den USA geschehen – und darauf setzen die Börse zunächst.

US Neuinfektionen

Aber das ist nicht alles. Ein weitere Erklärungsversuch, warum die Märkte (S&P 500) nur 16% unter dem All Time High sind und bloß 29% tiefer als vor einem Monat stehen lautet wie folgt: man ist vielleicht ZU optimistisch bzw. das Bild ist verfälscht.

Zyklische Branchen wie Autos, Banken oder langlebige Konsumgüter hinken der Entwicklung hinterher und haben sich bis jetzt noch wenig erholt. Der Markt performt, weil Technologie oder Gesundheitswesen wieder angesprungen sind. Amazon als Beispiel macht mehr als 40% des gesamten Sektors „Non Basic Consumer-Goods“ aus. Und Amazon ist ein Krisen Gewinner. 

Wir müssen uns noch immer vor Augen halten, dass es in den USA derzeit bereits 26 Millionen Arbeitslose gibt. Tendenz steigend. Und kein Sozialsystem wie in DE oder AT, dass die Menschen auffängt. Der Markt steht damit dort, wo er im Sommer 2019 stand. Und das war eine andere Welt mit Vollbeschäftigung…

Wir haben derzeit mit 3 Problemen zu kämpfen: Eine Pandemie bisher unbekannten Ausmaßes, Öl Preis-Verfall, schrumpfende (wenn nicht zusammenbrechende) Wirtschaft.

Dagegen halten wir die Maßnahmen der Notenbanken, die den Markt mit Geld fluten und die Hoffnung auf einen Wirkstoff, weil de facto die ganze Medizin der Welt derzeit nur an einem Thema dran ist: Covid19.

Jedenfalls müssten Zykliker unter normalen Umständen früh anspringen und sich als erstes erholen. Tun sie aber nicht. Vielmehr stockt die Erholung derzeit. Seit gut 2 Wochen treten wir auf der Stelle. Mit den üblichen Verdächtigen (Netflix, Amazon und co) als Ausnahmen.

Und noch etwas…

Die Top 5 Mega Caps (die größten 5 Firmen im S&P 500) machen mehr als 20% des Index aus!

Das verfälscht das Bild gewaltig und ein Blick auf den Index reicht nicht, um die wahre Verfassung der Märkte zu beurteilen. Wie man die Märkte richtig einschätzt, das zeige ich am kommenden Donnerstag in meinem Webinar „Backstage“. Dort machen wir erneut eine statistische Zielmarktanalyse des S&P 500, die die wahre Verfassung der Märkte zeigt. Die Anmeldung ist kostenlos möglich. Hier klicken

Die Stimmung war bis vor wenigen Wochen jedenfalls am Boden. Schlechter konnte es nicht werden. Erste Anzeichen eines Stimmungsumschwunges gibt es. Die Menschen fassen neuen Mut. Sie dürfen wieder raus. Einkaufen. Planen den Sommerurlaub. Und sie hoffen. Und nachdem Menschen die Märkte bewegen sind sie wieder gestiegen. 

Vor allem investieren derzeit viele in Technologie und Gesundheit, wie Mittelzuflüsse in diese ETFs zeigen. Eine Überhitzung könnte bald eintreten und dann kann es zu Korrekturen kommen. Kann – muss es aber nicht. Über allem steht die Entwicklung der Krankheit, die im Moment auch von Experten nicht wirklich eingeschätzt werden kann.

+++ 24. April 2020 (Freitag) +++

@@@ Update 09:30 Uhr

Gestern Abend sickerte die Meldung durch, dass das Medikament „Remdesivir“ vielleicht doch nicht so wirksam ist, wie erste Meldungen hoffen ließen. Angeblich gab es in China eine Studie, bei der die gewünschte Wirkung ausblieb. Die Zusammenfassung der Studie war sogar kurze Zeit auf den Websiten der WHO online, bis sie wieder gelöscht wurde.

Die Entwickler des Medikamentes weisen die Studie zurück. Es sei noch zu früh, weil der Versuch vorzeitig beendet wurde. Das Ergebnis ist damit statistisch nicht signifikant. 

Als Laie hat man da ohnehin keinen Durchblick. Man muss einfach abwarten, was die Medizin findet. Und das wird sicher noch ein wenig dauern. Erste Ergebnisse sollten Mitte Mai publiziert werden. Dann wissen wir, ob Remdesivir wirkt oder nicht.

Gewirkt hat es jedenfalls an den Börsen. Denn die Indizes sind gestern wie ein Stein gefallen, als die Meldung über den Ticker kam. Da sieht man, wieviel Hoffnung derzeit im Markt enthalten ist. Die Kurs schlossen letztlich kaum verändert, aber es ist durchaus denkbar, dass wir heute weiter korrigieren. Denn wenn die Börse eines nicht mag dann ist es Unsicherheit. Und die ist derzeit besonders hoch.

Corona & Weltwirtschaft in Bildern erklärt

Quelle: cnbc

+++ 23. April 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 09:30 Uhr

Die Märkte schlossen gestern sehr fest und nach den Korrekturen der letzten Tagen sahen wir wieder feste Notierungen. Auch Öl steigt wieder. Die Schwankungen sind dabei jedenfalls enorm.

Auch heute früh sind die Equitys grün. Die Erholung könnte sich fortsetzen. Denn einige Unternehmen, die gestern nach dem Close berichtet hatten, konnten die Analysten überraschen.

CSX – Eine Transport Firma aus den USA stieg nachbörslich um 2% weil mehr verdient wurde als erwartet.

LVS – Las Vegas Sands – also Gaming Branche, eine Branche, in der ich massiv investiert bin, stieg nachbörslich um 8%. Der Anstieg kam vor allem deshalb, weil man versicherte, genug Cash zu haben um auch ohne Umsätze eine Zeit lang durchzuhalten. 

AA – Alcoa – Stahlproduzent, und immer ein Gradmesser für den Markt steigt nach dem Close um 4%. Man machte zwar einen Verlust aber der hätte nach Meinung der Analysten noch schlimmer ausfallen sollen.

Aber es gab nicht nur gute News.

Netgear – die Technologie Firma hat ihre Erwartungen drastisch gekürzt. Die Aktie verliert nach Börsenschuss 11%.

Vorbörse

Heute vor dem Open berichten einige Firmen. Viele davon werden die meisten hier in Europa nicht kennen. Ich denke, dass da trotzdem einiges an Bewegung in die Märkte kommt, wenn Kaliber wie LLY, UNP, APD oder HSY oder DOW ihre Zahlen veröffentlichen.

Doch noch viel wichtiger werden die Arbeitslosen-Zahlen aus den USA. Die werden heute ab 14:30 veröffentlicht. Hier erwarte ich eine deutlich höhere Vola in den Futures. In der Vorwoche gab es 5.2 Mio Neuanträge (!). Man erwartet einen weiteren Anstieg. Und damit dürfte die Arbeitslosenquote in den USA bereits deutlich über 10% liegen. Zum Vergleich: im Februar 2020 waren es noch 3.5% (!).

+++ 22. April 2020 (Mittwoch) +++

@@@ Update 08:00 Uhr

Gestern ging es, wie von mir erwartet, mit den Notierungen deutlich nach unten. Neben der Tatsache, dass die Märkte gerade den steilen Kursanstieg der vergangenen Wochen verdauen müssen und es hier zu Gewinnmitnahmen kommt, setzt den Märkten der fallende Ölpreis zu.

Denn was derzeit rund um Brent und WTI geschieht, ist ohne Vergleich in der Geschichte. Auch gestern ging es mit den Ölpreisen um mehr als 20% nach unten. Heute folgt Brent mit einem Einbruch von mehr als 15%.

In diesem Zusammenhang ist interessant, dass mein ÖL ETF, XOP, gestern leicht gestiegen war. Der ETF legte um 1% gegen den Trend zu. Gerade beim Öl bevorzuge ich es, nicht in Einzeltwerte zu investieren sondern ich möchte ein breit gestreutes Investment. Sicher gibt es Öl Firmen, die gut aufgestellt sind und in die man investieren kann. Aber warum so ein Risiko eingehen, wenn man auch einen ETF haben kann, der das Potential besitzt, sich in einigen Jahren zu verdreifachen?

Nachbörse

Gestern gab es nach dem Close einige Zahlen, die durchwegs gut bis sehr gut ausgefallen sind. 

SNAP – Snapchat steigt um mehr als 18% nach Börsenschluss. Es überrascht beim Umsatz. Der Gewinn war im 1 Cent je Aktie zu wenig aber das scheint man dem Unternehmen zu verzeihen.

NFLX – Netflix vermeldet einen Anstieg bei den Abos. Gesamt hat man 15.8 Millionen Abos zusätzlich verkauft und damit die Erwartungen der Analysten um das Doppelte geschlagen. Auch hier der Gewinn je Aktie etwas geringer als erwartet (1.57 vs. 1.65) aber dennoch sehr gute Zahlen.

TXN – Texas Instruments legt 2% nachbörslich zu. Hier gab es mehr Umsätze als erwartet. 

IBKR – Interactive Brokers. Auch mein Broker ist börsennotiert – was mir eigentlich gar nicht so gut gefällt, aber ich kann es nicht ändern… IBKR fällt nach dem Close 6%. Hier blieben die Gesamt Umsätze hinter den Erwartungen. Allerdings stieg die Anzahl der Kunden um 22%.  

UAL – United Airlines fällt 2% nach dem Close. Grund ist eine Ausgabe neuer Aktien, was natürlich mit einer Verwässerung der Gewinne einhergeht. Damit holt man neues Geld, was andersrum in solchen Zeiten wichtig ist.

Vorbörse

Heute vor dem Open kommen folgende Berichte heraus. Es handelt sich hier zwar alles um Unternehmen aus dem S&P 500. Dennoch denke ich, dass hier keine Aktie dabei ist, die das Potential hat, den Gesamtmarkt heute vorbörslich zu beeinflussen. APH, BIIB, DAL, BKR, KMB, NEE, TMO, NDAQ. Damit wird es wohl auf allgemeine Daten ankommen.

Covid 19

Von der Krankheit selbst gibt es nicht viel zu berichten. Interessant finde ich, wie unterschiedlich die einzelnen Länder mit der Krise umgehen. 

Während man in Schweden noch immer sehr locker ist, und damit viele Fälle provoziert, ist man bei uns in Österreich sehr streng gewesen. 

Welcher Weg letztlich der Richtige ist, wird man in einem Jahr wissen. 

Fakt ist, dass in der Tabelle mit den Neuerkrankungen Österreich, das Anfangs sehr weit oben war (trotz nur ca. 8 Mio. Einwohnern), in der Zwischenzeit immer weiter nach unten rutscht. 

Scheinbar hat man bisher doch einiges richtig gemacht, was dazu führt, dass wir, sofern sich die Lage stabil hält, ab Anfang Mai den gesamten Handel und ab Mitte Mai Gastronomie und Schulen wieder hochfahren dürfen. 

Es sind schon verrückte Zeiten, in die wir plötzlich hineingeraten sind…

Krisen - Splitter

Ein neues Geschäft in bester Lage auf der Wiener Mariahilfer Straße… ohne Worte zum Geschäft selber. Was mich hier am meisten fasziniert ist der Mann im Ganzkörperschutzanzug vor dem Laden… Security mal in ganz anderer Dienstkleidung. Den Umsätzen sicher förderlich (meine ich ernst – kommt gut und verschärft den dramatischen Eindruck…). Moralisch kann man es etwas differenzierter sehen…

+++ 21. April 2020 (Dienstag) +++

@@@ Update 14:00 Uhr

  • Österreich öffnet ab 15. Mai Schulen, sämtliche Dienstleistungen und Gastronomie
  • WHO meint, Coronavirus ist höchstwahrscheinlich auf natürlichem Weg entstanden und nicht im Labor
  • Oktoberfest in München abgesagt
  • Donauinselfest in Wien findet aller Voraussicht nach im September statt
  • Maskenpflicht in Baden Würtemberg ab 27.4.
  • Coca Cola meldet 25% Rückgang der Nachfrage seit Beginn der Krise, schlägt aber die Erwartungen der Analysten
  • Öl fällt weiter. Auch der Juni Contract -20%

 

@@@ Update 08:40 Uhr

Nach einer deutlichen Korrektur gestern Montag, die sicher überfällig war, laufen die Futures heute früh zunächst weiter nach unten. Ich denke, dass wir demnächst noch weiter nachgebende Kurse sehen werden. Denn die Börsenentwicklung ist der Realität doch ein wenig vorausgeeilt.

Die Futures präsentieren sich heute früh wie folgt.

Quartalsberichte

Heute stehen vorbörslich folgende Zahlen an, die das Potential haben, die Märkte in die eine oder andere Richtung zu bewegen.

  • KO – Coca Cola
  • DOV – Dover Corp.
  • LMT – Lockheed Martin
  • PCAR – Paccar
  • PM – Phillip Morris
  • TRV – Travelers Corp.
  • uvm.

Nachbörslich berichten:

  • NFLX – Netflix
  • TXN – Texas Instruments
  • uvm.

Gerade Netflix – das ist wohl kein Geheimnis – ist einer der Gewinner der Krise. Auch ich habe einen Zugang und schaue. Allerdings hat sich mein TV Verhalten in der Krise nicht wesentlich verändert. Wie auch immer.

Übrigens findet sich in der Liste oben auch KO – Coca Cola. Eine Aktie, die wohl jeder kennt und vermutlich hat auch jeder mit den Produkten des Unternehmens schon einmal Bekanntschaft gemacht. In meinem Investment Backstage Webinar am vergangenen Donnerstag musste die Aktie im Stock Contest gegen Apple antreten. Und hat sang und klanglos verloren.

Warum sie verloren hat, möchte ich hier anhand meiner 5 Säulen Methode präsentieren, die ich in den Webinaren (nächster Termin kommenden Donnerstag ab 17:30 Uhr) vorstelle.

 

Diese Methodik beruht auf 5 Eck-Säulen der Unternehmensbewertung. Jede Säule besteht ihrerseits wieder aus verschiedenen Kennzahlen. Mit einer Ausnahme: Insider. Das ist für mich kein Hard Fact sonder ein Sahnehäubchen. Denn auch Insider kann man nicht zwingen, Aktien ihres eigenen Unternehmens zu kaufen. Auch wenn sie billig sind.

Basierend auf dieser 5 Säulen Methode hat Coca Cola nun wie folgt abgeschnitten:

Stabilität: 5/10

Profitabilität: 7/10

Bewertung (Preis): 2/10

Insider: wenige

Stress Test *: + 1/6

Damit ist Coca Cola bloß durchschnittlich stabil, auch wenn – nach normalen Maßstäben kein Insolvenz Risiko droht. Die Profitabilität ist gut, vor allem wenn man die Größe des Unternehmens betrachtet und die Branche. Der Preis der Aktie ist hingegen sehr teuer. Sowohl auf Basis KGV als auch auf Basis Buchwert. Somit drängt sich die Aktie nicht gerade für ein Investment auf.

* Der Stress Test kann auch einen Punkteabzug bringen. Jeder Punkt hier ist also grundsätzlich positiv zu bewerten.

Nächster Stock Contest 23.4. ab 17:30 Uhr

Wenn Sie mehr Aktienbewertungen auf dieser Basis kennenlernen wollen, dann melden Sie sich kostenlos und unverbinglich für das nächste Webiar an. Diesmal gibt es wegen des großen Erfolges 2 Runden Stock Contest. Es treten folgende Aktien Paare gegeneinander an: Ford vs. General Motors & Visa vs. Mastercard. Wer die Oberhand behält das verrate ich im Webinar.

Hier geht’s zur Anmeldung >>

Online Investment Seminar Easy Stocks

Und wer das 5 Säulen Modell verstehen und selber anwenden will, der hat am Donnerstag ab 17:30 Uhr die Möglichkeit, diese Methodik zu lernen. Im Online Aktien Investment Seminar „Easy Stocks“ zeige ich, wie man diese Bewertungen anhand frei zugänglicher Tools mit wenigen Klicks selber machen kann. Und ich erzähle einige Hintergründe, wie diese Methode entstand und warum sie universal einsetzbar ist.

Hier geht’s zur Anmeldung >>

Der Öl Preis

Sprechen wir noch kurz über etwas, was sie gestern vermutlich ohnehin mitbekommen haben. Den Verfall des Öl Preises. Noch nie in der Geschichte war es so weit, dass ein Öl Future negativ wurde. Gestern ist das passiert. WTI (West Texas Intermediate) fiel unter (!) Null. Schon alleine AUF Null ist eine Sensation – aber unter Null?

Kann ich ab heute also gratis tanken oder mein Haus heizen? Oder zahlt mir der Tankwart eine Prämie, wenn ich ihm Benzin abnehme. Schön wärs…

Leider nein. Warum das so ist versuche ich hier zu erklären.

Gestern fiel der WTI Mai Future, also ein Termingeschäft, unter Null. Der Contrakt läuft aber auch heute, Dienstag aus. Und niemand will im Moment Öl haben oder einlagern, während das Angebot aber immer mehr wird. Oder dass die Öl Produzenten den Abnehmern Geld geben, damit sie ihnen das Öl abnehmen, weil sie im Moment nicht wissen, wohin damit.

Der nächst Future ist der Juni Contract. Der notiert um die 20 USD. Das ist zwar historisch niedrig, aber damit ist Öl nicht gratis. 

Also zu früh gefreut…

 

+++ 20. April 2020 (Montag) +++

@@@ Update 08:30 Uhr

Einen wunderschönen guten Morgen aus Wien. Nach zwei Tagen mit sehr viel Abstand (in dem Fall meine ich Abstand von der Börse) freue ich mich auf die neue Handelswoche und darauf, Sie in dieser Zeit eine weitere Woche begleiten zu dürfen.

Diese Woche ist ja mein erstes Online Seminar „Easy Stocks“. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und es wird mit Sicherheit eine spannende Geschichte. Es gibt ja derzeit noch den Kennenlern-Preis. Wenn Sie also lernen wollen, mit welchen Tools man Aktien rasch und einfach bewerten kann, dann sichern Sie sich jetzt noch ihren Zugang.

An den Märkten scheint heute – bisher – etwas Ruhe einzukehren. Die Futures sind leicht im Minus. Der Nikkei – der ja schon mitten im Handelstag steht – ist auch kaum verändert. Einzig Öl fällt weiter und weiter und kein Ende ist hier in Sicht.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und geschaut, welche Sektoren derzeit gut laufen. 

Am Freitag (Bild oben) waren es die Grundstoffe und die Industrie-Güter, die am besten liefen. Auf Wochensicht (Bild unten) war es Gesundheit und Services.

Schaut man nun, was auf Jahresicht performt hat, ist die erste ernüchternde Antwort: nichts.

Obwohl also die Notierungen in den letzten Tagen wieder gestiegen sind, ist noch immer alles im negativen Bereich. Wer also noch einkaufen will findet noch immer genug Aktien, die billiger als zu Beginn des Jahres sind.

Und was lief 2020 am schlechtesten? Die nächste Grafik (alles übrigens von finviz.com) gibt hier Auskünfte. 

Wenig überraschend sind das Öl, Fluglinien, Unterhaltung, Casinos, Marketing oder REITs.

In diesen Industrys findet man noch genug Perlen, die man derzeit aufheben kann. Niemand will sie haben und für mich sind das gute Kaufgelegenheiten. 

Welche Aktien in welchen Branchen ich gekauft habe? In meinem Newsletter werde ich morgen zwei sehr interessante Unternehmen verraten. Unternehmen, die entweder genug Cash besitzen, um die Krise zu überstehen. Oder Firmen, die trotz der Krise neues Geld beschaffen konnten (und bei denen sogar ein großer Hedgefonds eingestiegen ist) um länger zu überleben. Mehr dann wie gesagt im Newsletter.

Die Berichtssaison läuft auch weiter. Aber heute vorbörslich nur drei Unternehmen aus dem S&P 500 mit neuen Zahlen: Halliburton (HAL), M&T Bank (MTB) und Trust Financial Corp. (TFC). Das wird die Märkte kaum bewegen und so wird der Fokus auf der Berichterstattung rund um die Krankheit liegen.

Hier wird man vor allem darauf achten, wann und unter welchen Auflagen erste US Staaten die Sanktionen lockern. 

+++ 17. April 2020 (Freitag) +++

@@@ Update 15:31 Uhr

Nach zwei Tagen mit – was mein Depot betrifft – rückläufigen Kursen, darf ich hier nun ein schönes Bild zum Wochenausklang posten. Die Börsen schöpfen neue Hoffnung und ich bin froh, dass ich gestern und vorgestern weiter zugekauft habe. 

In diesem Sinn – bis Montag. Bleiben Sie gesund!

@@@ Update 09:57 Uhr

Hier nun der Link zum original STAT Report.

@@@ Update 09:40 Uhr

Auch in Deutschland und Österreich ist die Presse nun auf die Meldung aufmerksam geworden, die ich gestern Nacht schon auf CNBC lesen durfte. Hier nun der Bericht auf Deutsch.

KURIER

NTV

@@@ Update 08:15 Uhr

Gibt es plötzlich Hoffnung, dass es ein Medikament gegen Corona gibt? Gestern wurde nach Börsenschluss ein Bereicht geleakt, der besagt, dass das US Unternehmen Gilead Science da an einer ganz heissen Sache dran ist. Hier der Link zur Story. (CNBC)

Die Futures sind jedenfalls angesprungen. Und wie. Ich bleibe an der Geschichte dran.

+++ 16. April 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 07:41 Uhr

War das gestern eine Trendwende? Wurden die Bullen in eine Falle gelockt und nun geht es auf neue Tiefststände? Man muss an der Börse immer in Wahrscheinlichkeiten und Szenarien denken. Was wissen wir: die Wirtschaft steht. Und bis wir zur vollständigen Normalität zurückkehren können, wird es vermutlich Monate dauern.

Was wissen wir noch? Dass wir es hier mit einem Virus zu tun haben, der nur für bestimmte Menschen eine ernste Bedrohung ist. Die meisten, angeblich 4 von 5, spüren nicht mal, dass sie infiziert sind und haben wenig bis keine Symptome.

Was wissen wir nicht. Wie rasch es geht, ein Medikament und einen Impfstoff zu finden. Und von diesen beiden Dingen wird die weitere mittel- und langfristige Entwicklung der Märkte abhängen.

Kurzfristig wird man vor allem auf die nächsten Quartalsberichte achten. Der Anfang vor zwei Tagen war ganz passabel. Gestern – vorbörslich – war es weniger gut. Und das war sicher mit ein Grund, warum es nach unten ging. 

Aber nicht nur, denn nach einer Rally von über 20% von den März Tiefs darf ein Markt auch mal einige Tage korrigieren. Ich rechne daher damit, dass es noch weiter korrigiert. Und ich hoffe, dass ich da und dort noch gezielt und billig nachkaufen kann. Mehr dann heute im Webinar.

Apropos heute – was steht sonst noch an? Gestern nachbörslich gute Zahlen von BBBY (Bed, Bath & Beyond) und eine Dividendenerhöhung (!) von Costco (COST). 

Weniger gute News von den beiden Airlines (AA, UAL). Beide haben zwar in dieser Woche Staatshilfen zugesagt bekommen – beide meinen aber, dass das nicht ausreichen wird. Die Aktien geben nachbörslich leicht nach.

Welche Zahlen komme heute vorbörslich noch auf uns zu?

  • ABT – Abbott Labs
  • BK – Bank of New York Mellon
  • BLK – Black Rock
  • KEY – Key Corp
  • SCHW – Charles Schwab

Heute im Webinar ab 17:30 werde ich das 5 Säulen Modell vorstellen. Eine einfache aber erfolgreiche Methode, um eine Fundamental Analyse eines Unternehmens durchzuführen. Denn bei der Fülle an Daten, Zahlen und Fakten sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Also meldet euch an. Die Anmeldung ist kostenlos. Pay if you like. Die EUR 29.- sind nur dann auf freiwilliger Basis zu bezahlen, wenn euch die Inhalte geholfen und gefallen haben. 

Anmelden könnt ihr euch mit den Link weiter oben

Die Agenda für heute, Donnerstag wie folgt:

  • Allgemeine Markteinschätzung (Risiko vs. Chance)
  • Statistische Zielmarktanalyse S&P 500 (Basis SMA 200)
  • Das 5 Säulen Investment Modell
  • Themenschwerpunkt: die Profitabilität eines Unternehmens (Kennzahlen, Metriken etc.)
  • Wochen-Special: die Gewinn- und Verlust Rechnung
  • Internet Screener Vorstellungen
  • Aktienvorstellung der Woche

+++ 15. April 2020 (Mittwoch) +++

@@@ Update 18:00 Uhr

Heute – Stand 18:00 Uhr geht es an den Börsen wieder einmal nach unten. Und schon ist sie wieder da: die Angst!  Alles doch viel schlimmer? Alles zu teuer? Raus aus Aktien? Rein in … was außer Cash? Denn auch Gold fällt – zumindest heute.

Natürlich war das zu erwarten, dass es korrigiert. Denn ein V werden wir vermutlich nicht sehen. Dazu ist die Lage noch zu ungewiss. Inzwischen rechnet man mit dem stärksten Abschwung seit den 30er Jahren – aber mit dem stärksten Anstieg aller Zeiten danach. 

Sozusagen gehen die Märkte derzeit von einer Mini-Rezession aus. Mini im Hinblick auf die Dauer. Wenn es so kommt, haben wir jetzt noch immer Kaufkurse. Wenn die Entwicklung eines Impfstoffes oder eines Medikamentes länger dauert – dann haben wir ein Problem. Nicht nur an der Börse…

Aber ich bin Optimist. Wie immer. Auch wenn mein Depot heute tiefrot ist. Ich habe mich schon für weiterer vorsichtige Zukäufe vorbereitet.

Und ich muss aufpassen, dass der Trader Thomas Vittner nicht durchkommt. Rein – raus. Sonst gerne. Aber nicht mit diesen Aktien und nicht in dieser Situation.

Was ich mir hier schrittweise aufbaue ist ein Depot für die nächsten 5 Jahre. Mit dem Ziel einer Verfielfachung. Und alle, die es ähnlich machen wollen, sollten auch jetzt gerade langfristig denken – auch wenn es an manchen Tagen, wie heute, schwerfällt.

@@@ Update 08:20 Uhr

„Wie lange noch?“ – „Wie bitte?“ – „Wie lange willst du diesen Ticker eigentlich noch schreiben?“ – Schweigen. Ich dachte nach…

So in etwa verlief gestern ein Gespräch mit Marianne, das wir abends bei einem Glas Rotwein führten. Wir sprachen über Corona, über unser neues Leben, über unsere Freunde und auch darüber, dass wir niemanden im nähren Umfeld kannten, der an dem Virus erkrankt war. Zum Glück.

Und wir sprachen auch über Börse, obwohl sich Marianne normalerweise überhaupt nicht dafür interessierte. Doch da bei mir im Moment viel los ist, weil ich versuche, anderen in der Krise zu helfen, bemerkt auch sie natürlich, dass es an den Märkten anders zugeht als gewohnt.

Und natürlich ist die Frage legitim: wie lange noch…? Gestern habe ich gelesen, dass der Nasdaq Index den Bereich des Bärenmarktes schon wieder verlassen hat. Alleine gestern +4%. Und 4 Tage hintereinander aufwärts. So bleibt die berechtigte Frage:

Sind wir durch?

Eine einfache und gute Frage, aber niemand kennt die Antwort…

Derzeit rechnet man damit, dass die Gewinne der S&P 500 Unternehmen in Quartal 1 um 9% gegenüber dem Vorjahr zurück gehen.

Gestern kamen erste Zahlen von JPM, JNJ, BA, TSLA, WF. Natürlich teilweise sehr schlecht. Aber vielleicht nicht so schlecht wie befürchtet.

Dann gestern nachbörslich JBHT, AA, PG, Glaxo – alle nachbörslich gestiegen. Ergebnisse dem Umständen entsprechend scheinbar gut – was immer man unter gut versteht. Und heute gehts vorbörslich mit folgenden Unternehmen weiter:

  • BAC – Bank of America
  • C – Citigroup
  • GS – Goldman Sachs
  • PGR – The Progressive
  • UNH – United Health
  • UBS – US Bancorp uvm.

Mehr denn je wird man also auf die Earnings achten. Denn derzeit versucht man auszuloten, wie schlimm es wird. Schlimm wird es mit Sicherheit – aber eben wie schlimm – darum geht’s.

Das beantwortet aber noch immer nicht die folgende Frage: wie lange noch…

Wie gewohnt eine Faktenbasierte Antwort – hier mehrere Möglichkeiten:

  1. Wenn der S&P 500 über 3.000 Punkte steigt
  2. Wenn der VIX unter 20 fällt
  3. Wenn der DAX über 12.000 geht
  4. Wenn Trump aus dem Amt gejagt wird
  5. Wenn die erste Haupt – Zeitungsschlagzeile (Zeitung nach Wahl einsetzen) nicht um Corona handelt

Oder wenn alles zusammen passiert, wobei ich mir hier bei Punkt 4 die meisten Gedanken mache, dass das nie eintreffen wird. Dabei ist das Bild, das dieser Mann jetzt gerade liefert, ein erschreckendes…

Die Antwort auf die Frage lautet also: ich weiß es nicht. Vermutlich wird es diesmal nach Gefühl gehen. Nicht nach Fakten. Oder doch. Es muss sich einfach richtig anfühlen. Und das tut es derzeit noch nicht…

+++ 14. April 2020 (Dienstag) +++

@@@ Update 13:25 Uhr

BREAKING: Zahlen Johnson&Johnson - JNJ vorbörslich

Johnson & Johnson shares rose by more than 3% Tuesday in premarket trading after the U.S. drugmaker raised its quarterly dividend even as it cut full-year earnings guidance due to the coronavirus outbreak.

J&J raised its dividend from 95 cents a share to $1.01, a 6.3% increase. The company lowered its 2020 adjusted earnings forecast to between $7.50 and $7.90 earnings per share, from its prior estimate of between $8.95 and $9.10 a share.

 

The company beat Wall Street’s earnings and revenue expectations. On an adjusted basis, J&J  reported $2.30 per share during the first three months of the year, higher than the $2 a share expected by Refinitiv analysts. It generated $20.7 billion in revenue, higher than the $19.47 billion expected.

Quelle: CNBC

@@@ Update 13:10 Uhr

BREAKING: Zahlen JP Morgan - JPM vorbörslich

JPMorgan Chase posted record trading revenue amid the surge in volatility in the first quarter.

The bank posted quarterly per share earnings of 78 cents, a figure that missed analyst’s $1.84 per share estimate as the bank added $6.8 billion to loan loss provisions. Profit of $2.87 billion plunged 69% from a year earlier, driven mostly by the provisions.

“JPMorgan Chase performed well in what was a very tough and unique operating environment,” CEO Jamie Dimon said in the release. “In the first quarter, the underlying results of the company were extremely good, however given the likelihood of a fairly severe recession, it was necessary to build credit reserves of $6.8B, resulting in total credit costs of $8.3B for the quarter.”

QUELLE: CNBC

@@@ Update 08:00 Uhr

Guten morgen hier aus Wien nach einem langen Osterwochenende. Obwohl gestern – am Ostermontag – die US Börsen bereits wieder offen hatten, war gestern ja noch ein Feiertag. Das vom Wetter her wunderschöne Wochenende nutzen wir unter anderem für einen kleinen Spaziergang auf der Wiener Mariahilferstraße, die vermutlich größte Einkaufsmeile Wiens.

Und das da gebotene Bild zeigt, dass man sich in Österreich weiterhin sehr brav an die Ausgangsbeschränkungen hält. Was letztlich zu deutlichen Erfolgen bei der Eindämmung der Krankheit sorgt, wie wir später noch sehen werden.

WE ARE BACK !

Zumindest ein wenig. Denn ab heute, Oster-Dienstag dürfen alle Geschäfte bis 400m2 wieder aufmachen. Das ist ein erster Schritt und diesen Schritt haben wir uns hier alle gemeinsam ararbeitet. In dem wir brav zu Hause geblieben und Abstand gehalten haben. 

Ein großes Dankeschön hier auch von mir an alle meine Landsleute. Damit ist Österreich eines der ersten Länder in Europa, dass wieder den Schrittweisen Einstieg in das normale Leben beginnt.

Das wir brav waren, sieht man an den Balken der Neuerkrankten, die seit Tagen abnimmt.

Aber nicht nur Österreich macht Fortschritte. Auch Spanien öffnet einen Teil der Geschäfte, in Deutschland will man abwarten, was in Österreich passiert, ist aber auch auf einem guten Weg.

Italien lockert die Beschränkungen ebenso und auch aus den USA kommen vorsichtig optimistische Töne. So gut wie alle (entwickelten) Länder erzielen Fortschritte.

In New York scheint der Peak erreicht, die Neuerkrankungen allgemein gehen zurück und einige Bundesstaaten (zum Beispiel die Staaten der Westküste) planen gemeinsame Maßnamen um wieder hochzufahren. Auch in UK wird es weniger. 

Das ist zwar noch lange nicht das Ende der Geschichte, aber es sind wichtige Fortschritte, die wir derzeit rund um den Globus beobachten.

Hier nun die Balkendiagramme zur Anzahl der Neuansteckungen für einige wichtige Länder

USA

Spanien

Italien

Frankreich

Deutschland

England

Börse

Gestern sahen wir Märkte, die nach den Kursanstiegen der vergangenen Woche um etwas mehr als 1% gefallen waren (S&P 500). Das ist nicht weiter verwunderlich, weil hier sicher einige Kasse gemacht haben. 

Ich habe gestern hinsichtlich Nachkaufen die Füße im wesentlichen ruhig gehalten. Mit einer Ausnahme, die alle Webinar Teilnehmer vom vergangenen Donnerstag kennen: eine meiner Lieblingsaktien, die auch gestern mehr als 4% stieg, hatte einen kurzen Schwächeanfall, in den ich hinein gekauft hatte.

Die Entwicklung heute früh schaut hingegen wieder sehr freundlich aus. So gut wie alles im Bereich Equity ist grün.

Ich habe die leise Hoffnung, dass sich die Erholung fortsetzen wird. Aber natürlich hängt das vor allem davon ab, wie sich die Krankheit weiter entwickelt und ob es gelingt, die Verbreitung so lange einzuhalten, bis es einen Wirkstoff dagegen gibt.

Übrigens ist gestern in den USA die Berichts-Saison gestartet. Wie immer im April ist es also Zeit für die Unternehmen, ihre Bücher zu öffnen und die Zahlen zu präsentieren. Diesmal ist das natürlich von besonderer Brisanz. Wir dürfen somit erste Einschätzungen der Unternehmen hören, was sie zur Krise denken und wie sie die weitere Entwicklung bewerten. 

Denn die meisten Analsysten Schätzungen, auf denen alle bisherigen Bewertungen bauen sind vom Februar. Kaum jemand hat sich getraut, diese Schätzung zu aktualisieren. Man rechnet jedenfalls mit dem schlimmsten. 

Den Anfang machen heute vorbörslich JP Morgan, Wells Fargo und Johnson & Johnson.

Gestern hat Neflix ja schon starke Zahlen gebracht. Die Aktie ist darauf hin um mehr als 7% auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Wenn es Gewinner der Krise gibt, Netflix gehört mit Sicherheit dazu. Der Zuwachs in 2020 sind immerhin 22% – das ist bemerkenswert.

Von den guten Zahlen angesteckt schlossen viele Tech Aktien gestern höher. Amazon legte mehr als 5% zu, Apple fast 2%. Nach dem Close gingen Tesla um 3% nach oben – gute Ergebnisse. Und letztlich stieg Roku nachbörslich um 9%. Auch hier bessere Zahlen als erwarten.

An diese Stelle abschließend für den Vormittag noch der kurze Hinweis zum Investment Webinar am kommenden Donnerstag ab 17:30. Hier könnt ihr mehr erfahren und euch kostenlos anmelden. Pay if you like…

Hier klicken und mehr erfahren >>

+++ 9. April 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 08:00 Uhr

Zunächst darf ich an dieser Stelle auf unser Webinar „Invesmtent Backstage“ hinweisen, welches heute Abend ab 17:30 Uhr beginnt. Sie können sich weiter oben zu diesem Webinar anmelden (pay if you like…).

Die Agenda des Webinars wie folgt: 

  • Gedanken zur Lage allgemein
  • Statistische Zielmarktanalyse
  • Meine Investment Strategie (das 5 Säulen Modell)
  • Tools aus dem Internet (kostenlose Screener für US Aktien & deutsche Aktien)
  • Wochen-Special: Bilanzen (Basics)
  • Aktien Vorstellung der Woche
  • BONUS

Gestern kam es an den US Märkten zu weiteren kräftigen Kursanstiegen. Manche, die sich Ende März (noch) nicht in die Märkte einsteigen trauten, werden jetzt wohl verwundert ihre Augen reiben und sich fragen, ob sie die Erholung bereits verpasst haben?!

Der Gesamtmarkt hat in der Tat schon wieder einiges an Boden gut gemacht. Aber es gibt noch Branchen und Sektoren, die dieser Entwicklung hinterher hinken. Wir werden heute im Webinar noch im Detail darauf eingehen, in welchen Sektoren noch Chancen bestehen und was man derzeit noch kaufen kann (und was besser nicht mehr).

Trotzdem bleibt es in der aktuellen Lage schwierig, die weitere Entwicklung des Marktes einzuschätzen. Nicht, dass es in normalen Zeiten einfach ist. Aber diesmal ist es eine Krise, die bisher umbekannte Ausmaße hat. Nämlich dass der gesamte Planet stillsteht. 

Natürlich kauft man an den Märkten derzeit mehr denn je die Hoffnung. Der S&P ist von seinen Tiefstständen im März immerhin schon wieder 25% gestiegen. Ist das gerechtfertigt? Niemand weiß das.

Die einzige Lösung von der Krise zu profitieren ist daher ein ausgewogenes Verhältnis aus Vorsicht und Risikobereitschaft. Und eine gute Aktienauswahl. Wie das geht zeige ich heute Abend im Webinar. Also lautet die Devise: Geld in den Markt investieren: ja. Geld zurückhalten für weitere Rücksetzer: ebenso ja. 

Ostern steht vor der Tür. Das heißt, dass die US Märkte, die ja weltweit den Takt vorgeben, am Karfreitag geschlossen haben. Ob es da vor dem langen Wochenende zu Gewinnmitnahmen kommt? Gut möglich.

Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob ich den einen oder anderen Gewinn mitnehmen soll. Doch ich habe mir vorgenommen, das Traden und das Investieren klar zu trennen. Denn was hilft es mir, wenn ich jetzt aussteige? Auch wenn ich damit Gewinne sichere. Es war mühsam genug, diese ganzen Positionen aufzubauen.

Wie und wann gehe ich dann wieder in die Märkte rein? Ich werde daher vermutlich die Strategie verfolgen, auch über Ostern positioniert zu bleiben und wenn wir wieder nach unten laufen sollten gezielt nachzukaufen. Und da schon ein guter Teil meines Kapitals investiert ist, werde ich das Nachkaufen nun noch viel selektiver machen als bisher. 

Heißt: nur wenn die Kurse extrem stark fallen, baue ich noch neue Positionen auf oder vergrößere bestehende Investments. Das bedeutet aber auch, dass ich vielleicht nicht mein ganzes Kapital investieren kann. Weil ich es aufheben muss für gezielte Nachkäufe und spezielle Situationen. Aber das spielt keine Rolle – nur nicht gierig werden.

Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich in das Osterwochenende. Da heute Abend das Webinar stattfindet, werden ich vermutlich keine Zeit mehr finden, hier ein Update zu posten. Ob ich über das Wochenende etwas schreibe, wird von der Lage abhängen. Spätestens gibt es hier wieder am Montag ein Update.

Schöne Ostern – und bleiben Sie gesund! Ihr Thomas Vittner

+++ 8. April 2020 (Mittwoch) +++

@@@ Update 18:00 Uhr

Ich weiß nicht, wie es Ihnen beruflich derzeit ergeht, aber ich habe mehr Arbeit denn je. Alleine heute habe ich drei Coaching Klienten betreut, eine Telko mit einem Vertriebspartner gehabt und darüber hinaus laufen meine Vorbereitungen für das Webinar morgen bereits auf Hochtouren.

Daher werde ich mich heute kurz fassen. Es ist ein Tag, an dem die Aktien Märkte einen neuen Anlauf nehmen, die Erholung fortzusetzen. Ich bin zuversichtlich, dass das heute gelingen könnte. Aber es gibt trotzdem noch keine Entwarnung. Im Gegenteil – bitte sind Sie weiterhin auf der Hut.

In diesen Zeiten ist es schön, wenn man Erfolgserlebnisse hat. Und wenn es so einfache Dinge sind wie unser monatliches Bier Abo, das heute aus England eingetroffen ist. Wir unterstützen die schottische Brew Dog Brauerei, in dem wir an deren Equity for Punks Programm (Crowdfunding) teilgenommen haben. Als Danke bekommen wir Unternehmensanteile (nicht börsen-notiert – noch (!) nicht) und einmal im Monat drei gratis Biere frei Haus. 

Diesmal man sich etwas besonders nettes einfallen lassen. Man achte hier auf die vermutlich nicht zufällig gewählten Namen der Biere. Das Bier in der dunklen Dose hat übrigens 13% (!) Alkohol. 

Da ich die Dose bereits geöffnet und schon den ersten Schluck gemacht habe, verzichte ich besser aufs Weiterschreiben… bis morgen!

@@@ Update 08:30 Uhr

Nachdem die US Börsen ihre Gewinne gestern im späten Handel wieder abgegeben haben, schaut es heute früh zunächst gar nicht mal schlecht aus, dass sich die Erholung fortsetzt. Japan ist über 1% im Plus und auch die Futures von Dow & co sind grün. Es könnte also doch zu einer Fortsetzung der Erholung kommen.

Derweil gibt es aus gesundheitlicher Sicht kaum gute Entwicklungen. Die Lage ist – vor allem in denen am stärksten betroffenen Ländern – nach wie vor trist. In den USA und hier vor allem in New York meldet man 2000 Tote an einem Tag. Aber andererseits hatte man damit gerechnet. Der Peak sollte in dieser Woche sein und der Gouverneur sieht Hoffnung, weil sich die Kurve nun doch langsam abzuflachen beginnt.

Hier der NTV Bericht dazu.

Da es auch für einen Sommerurlaub, wie wir ihn bisher kennen, schlecht aussieht, überlegt man schon, ob man die Sommerferien verschiebt. Wenn man nun noch den Sommer selber nach hinten verlegen könnte, wäre das schon eine feine Sache. Obwohl ich mir denken könnte, dass die Leute auf der Südhalbkugel des Planeten damit Probleme haben könnten…

 

Top 3 der unattraktivsten Aktien

Ich habe hier und vor allem im Newsletter schon einige interessante Aktien präsentiert, die ich entweder auf der Watchlist oder schon in meinem Depot habe. Heute will ich mal Aktien präsentieren, die zwar hervorragend aber gleichzeitig viel zu teuer sind.

Damit wir uns richtig verstehen. Das sind keine Pennystocks. Keine Pleite-Kandidaten. Im Gegenteil: das sind hochprofitable Unternehmen. Die aber eben ein „wenig“ teuer sind…

Platz 3 - Qualys (Ticker QLYS)

Hochprofitabels Unternehmen – Return on Assets 10.4% – Return on Equity 17.5 – Gewinnwachstum je Aktie (5 Jahre) 37$ & Profit Marge 22%. Das sind Top Kennzahlen. Und jetzt das Haar in der Suppe:

Kurs/Buchwert: 9,1 – KGV: 60.4 – Forward KGV 109 – keine Dividende

Natürlich kann so ein Investment aufgehen. Das Unternehmen ist gut. Aber es ist stolz bewertet. In der aktuellen Lage sicher ein Hochrisiko Investment

Platz 2 - Surmodics (Ticker SRDX)

Return on Assets 4.2% – Return on Equity 5.21% – Profit Marge 6.4%. Das ist schon nicht mehr ganz so toll…

Kurs/Buchwert 3.4 – KGV 48 – Forward KGV 24.6 – keine Dividende

Ich habe mir das Geschäftsmodell jetzt nicht im Detail angesehen, aber derzeit kann ich diese hohe Bewertung nicht nachvollziehen.

Platz 1 - .....

Das unattraktivste Unternehmen der Welt (den USA) verrate ich im Newsletter. Bitte melde euch an – es ist kostenlos!

+++ 7. April 2020 (Dienstag) +++

@@@ Update 16:51 Uhr

Man darf nie versuchen, die Börsenkurse rational zu erklären. Weder, wenn die Notierungen auf dem Weg nach unten sind noch, wenn sie steigen. Derzeit geht es den zweiten Tag in Folge aufwärts – bis jetzt. Was diese Kursanstiege auslöst ist klar: die Hoffnung darauf, dass es nicht ganz so schlimm kommt, wie manche angenommen haben.

Ob das so zutreffen wird, wissen nicht mal die besten Experten derzeit. Trotzdem werden die strengen Sicherheitsmaßnahmen in einigen Ländern wie Österreich bereits aufgehoben.

Auch in den USA vernehme ich erste Kommentare, dass man an eine Lockerung der Maßnahmen denkt. Und das scheint die Kurse anzutreiben. Ob der Kursanstieg nachhaltig ist? Ich habe keine Ahnung. Ob wir den Boden schon gesehen haben? Es wird wahrscheinlicher – aber auch hier gilt: nix is fix.

Ich bleibe daher meiner Strategie treu: in schwachen Phasen nachkaufen. Deswegen war heute nicht viel los in meinem Portfolio – oder doch. Wie man es nimmt. Auf der einen Seite keine neuen Käufe. Auf der anderen Seite eine sehr erfreuliche Entwicklung. Vor allem zwei Werte sind heute um mehr als 20% oder sogar um mehr als 50% (!) gestiegen. Welche beiden das sind verrate ich morgen früh wieder im Newsletter.

Und natürlich sprechen wir auch im Webinar am kommenden Donnerstag über die aktuellen Entwicklungen und stellen Aktien vor. Die Agenda des Webinars, welches um 17:30 startet und für das man sich weiter oben kostenlos anmelden kann (pay if you like…), zeichnet sich auch schon immer mehr ab. Wobei es hier noch zu Änderungen kommen kann.

Webinar Agenda 9. April

  • Gedanken zur Lage allgemein
  • Statistische Zielmarktanalyse
  • Meine Investment Strategie (das 5 Säulen Modell)
  • Tools aus dem Internet (kostenlose Screener für US Aktien & deutsche Aktien)
  • Wochen-Special: Bilanzen (Basics)
  • Aktien Vorstellung der Woche
  • BONUS

Wie gesagt sind noch kurzfristige Änderungen möglich. Aber ich denke, dass die Themen gut gewählt sind für den Start. Mehr Details dann im Newsletter morgen früh.

@@@ Update 15:36 Uhr

Ich konnte es mir nicht nehmen lassen. Hier ein Screenshot aus meinem Portfolio. Gerade von eben. Alles grün. Ohne Ausnahme. Der zweite Tag mit satten Gewinne. Aber es heißt vorsichtig bleiben. Die Lage kann sich jederzeit wieder eintrüben. Aber wie gewohnt werde ich in die fallenden Kurse wieder nachkaufen. 

@@@ Update 08:25 Uhr

Zunächst ein Hinweis in eigener Sache: ich möchte mich hier an dieser Stelle für das großartige Feedback bedanken, dass mich beinahe täglich zu diesem Live Ticker erreicht. Mich schreiben immer wieder Menschen an, die sich für meine Ausführungen bedanken und meinen Fleiß loben.

Mein Dank geht an dieser Stelle zurück. Und weil das Feedback so überwältigend positiv ist, habe ich mich entschlossen, am kommenden Donnerstag den 9. April um 17:30 Uhr ein Live Webinar zu veranstalten.

Investment „Backstage“ habe ich das Konzept genannt. Dort werde ich Einblicke in meine Investment Strategie geben, einzelne Aktien vorstellen und zeigen, wie man solche Werte findet und auf welche Kennzahlen man achten muss. Da es ein Live Termin ist und bis Donnerstag noch viel passieren kann, verzichte ich vorab auf eine genaue Agenda. Wir behandelt einfach aktuelle Themen und suchen nach Möglichkeiten, von den gefallenen Kursen zu profitieren.

Ich habe auch lange über das Konzept der Bezahlung nachgedacht. Denn natürlich ist so ein Live Webinar mit Aufwand verbunden. Zuerst musste ich eine Webinar Software anschaffen, was Geld kostet. Dann muss ich mich vorbereiten, Folien erstellen, Inhalte überlegen. Da geht sicher mehr als ein Tag drauf. Ich kann diese Ausbildung daher nicht komplett gratis anbieten. Ich bin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Helfe ich dir so hilfst du mir ist das Motto. Was ich erreichen möchte ist eine Kostendeckung für die Aufwände. Verdienen will ich daran nichts.

Aus diesem Grund habe ich mich für das „pay if you like“ Konzept entschieden. Das bedeutet, dass die Anmeldung zur Veranstaltung gratis ist. Da weder Sie noch ich wissen, was auf Sie zukommt, will ich keinen „Eintritt“ verlangen.

Ich bitte Sie aber, dass Sie, wenn Sie zufrieden waren und Ihnen die Inhalte gefallen und geholfen haben, einen kleinen Unkostenbeitrag von EUR 29.- leisten, damit ich kostendeckend bin.

Und wenn das mit der ersten Veranstaltung gelingt, dann kann es sein, dass es Folgeveranstaltungen gibt. Denn Geld anlegen mit Aktien ist ein großes Thema. Hier gibt es viel zu sagen und zu lernen.

In diesem Sinn freue ich mich, wenn ich helfen kann, diese Krise zu bewältigen. Denn auch wenn es an manchen Tagen den Anschein hat oder hatte: es wird ein Morgen geben und wir werden gestärkt aus der Sache rauskommen. Vielleicht schon früher als vor wenigen Tagen noch gedacht.

Denn nach Österreich lockern auch andere Länder ihre strengen Beschränkungen. Gestern las ich von Dänemark, Norwegen und Tschechien. Auch Deutschland plant bereits erste Schritte, wie ich gelesen habe. Und die Börsen feiern – jetzt schon, obwohl in Schlüssel-Ländern wie den USA, UK oder Japan die Lage noch nicht unter Kontrolle scheint.

Börsenentwicklung

Oben sehen wir die Entwicklung der Futures (Quelle finviz) heute früh um 08:17 Uhr. Die Märkte steigen leicht. Auch Öl geht wieder rauf. Und das trotz der astronomischen Kursanstiege gestern. In der nächsten Grafik sehen Sie, wie stark es gestern nach oben ging. Der S&P legte unglaubliche 7.73% zu. (Quelle CNBC)

Mein gesamtes Portfolio ist gestern mehrere Prozent nach oben geschossen. Wäre ich nicht auch in Öl und Öl Werten long, die gestern teilweise gefallen waren, wäre das Plus noch viel größer ausgefallen.

Ich habe gestern zur Börseneröffnung auch zwei sehr interessante Aktien gekauft. Eine davon ist OLED (Universal Display Corp.). Ein Nebenwert aus den USA. Noch relativ hoch bewertet, aber kerngesund und hochprofitabel. Geplantes Gewinnwachstum der Aktien in den kommenden 5 Jahren über 30%. Und in der Krise nach unten geprügelt, obwohl das Unternehmen so gut wie keine Schulden hat und seine kurzfristigen Verbindlichkeiten locker bedienen kann. Damit Pleiterisiko de facto Null, obwohl man natürlich nie etwas zu 100% ausschließen kann.

Auf die zweite interessante Aktie gehe ich im Newsletter ein, zu dem Sie sich ganz oben in diesem Krisen Ticker kostenlos anmelden können.

+++ 6. April 2020 (Montag) +++

@@@ Update 17:35 Uhr

Über das Wochenende hatte sich die leichte Entspannung in der Krise schon angekündigt. Erste Staaten melden rückläufige Zahlen bei Neuerkrankungen, in New York meint der Bürgermeister, dass es vielleicht doch nicht so schlimm kommen könnte und erste Hedgefonds Manager, die noch vor ein paar Tagen öffentlich vom Weltuntergang gesprochen hatten, schwenken nun um und sehen Licht am Ende des Tunnels. Und all das lässt die Märkte heute weltweit nach oben schießen, wie wir aus diesem Überblick über die Futures sehen können.

Doch wenn man auf die nüchternen Fakten blickt, wundert man sich nur noch. Denn die Anzahl der Neuinfektionen ist in den meisten Ländern noch immer stark steigend.

Doch es gibt Ausnahmen, und die machen scheinbar Mut.

Deutschland

Italien

Spanien

Frankreich

Schweiz

Österreich

Da Österreich schon vor drei Wochen die strengsten Maßnahmen in Europa erlassen hat, beobachten wir hierzulande bereits seit Tagen einen sehr erfreulichen Trend. Deswegen hat man heute auch beschlossen, ab dem 14.4. die ersten kleineren Geschäfte wieder zu öffnen. Ende April soll dann – wenn der positive Trend anhält, der gesamte Handel aufmachen. Gastronomie und Hotels dann Mitte Mai.

Doch leider ist es noch nicht in allen Ländern so weit. Gerade in den USA ist es noch ein langer Weg, wie diese Balken zeigen. Auch England hat noch einen langen Weg vor sich.


USA

England

Unter diesen Voraussetzungen darf man gespannt sein, wie nachhaltig die Erholung an den Börsen ist. Ich für meinen Teil werde heute nicht mehr in die steigenden Kurse hineinkaufen, nachdem ich zur Börseneröffnung bereits 2 Zukäufe getätigt hatte. Mehr dazu morgen im Newsletter, zu dem ihr euch oben kostenfrei anmelden könnt.

@@@ Update 08:15 Uhr

Guten Morgen – bereit für den Start in eine neue Börsenwoche?

Ich habe mich das ganze Wochenende in Listen, Bilanzen und Zahlen der Unternehmen vergraben. Dabei wurde meine Excel Watchlist mit interessanten Unternehmen, in die ich investieren möchte, noch viel länger und detaillierter. Denn natürlich möchte ich die Kursrückgänge nutzen, um mir Schnäppchen ins Depot zu legen.

Dabei achte ich, das wissen aufmerksame Leser dieses Crash Tickers bereits, auf Aktien, die vor allem wenig Schulden haben. Denn die Krise verdammt viele Unternehmen dazu, Ihre Tätigkeiten ganz oder zum erheblichen Teil einzustellen. Das bedeutet, dass die Ausgaben vieler Betriebe voll weiterlaufen während die Umsätze wegbrechen. Und das überlebt man nur, wenn man genug Reserven hat.

Aus diesem Blickwinkel geht derzeit mein Stress-Test Indikator, der widerum aus mehreren Bilanzkennzahlen besteht vor. Erst dann achte ich darauf, wie gut das Unternehmen seinen Job (in normalen Zeiten) macht. Und schließlich ist es ein Kriterium für mich, wie viel ich für diese Aktie bezahle. 

Dabei achte ich weniger auf typische Kennzahlen wie das KGV sondern mehr darauf, wie stark die Aktie von Ihren Hochs (die meisten Aktien hatten diese Ende Januar 2020) gefallen ist. Ideal sind hier für mich Aktien, die mehr als 50% verloren haben. Und da gibt es dutzende, die diese Kriterien erfüllen.

Da ich so viel Geld nicht habe, um alle zu kaufen, muss ich erneut selektieren. Hier kommen Insiderkäufe ins Spiel. Die sind aus meiner Sicht nicht verpflichtend, aber es ist schön, wenn man weiß, dass Personen, die mit dem Unternehmen eng verbunden sind, ebenso denken wie ich und Aktien kaufen.

Aus dieser Mixtur an Regeln habe ich Kennzahlen entwickelt an denen ich mich orientiere. Denn mit schwammigen Begriffen wie „hat wenig Schulden“ oder „ist stark gefallen“ kann ich nicht arbeiten. Das kommt von meinen Erfahrungen im Trading. Auch dort nutze ich exakte Regeln für Entry und Exit. Warum also dieses Prinzip nicht auch beim Investment anwenden?

In Newsletter werde ich eine solche Aktie vorstellen. Einen Wert den kaum jemand kennt, der aber hervorragende Kennzahlen hat und in den es sich aus meiner Sicht lohnt, zu investieren.

Wenn euch interessiert, welche Aktie das ist, dann meldet euch für den kostenlosen Crash Newsletter an, den ich einmal täglich verfasse.

Im Laufe des Tages dann ein weitere Update zur Börsenentwicklung. Übrigens schaut das heute früh gegen 08.00 Uhr recht gut aus. Die Futures steigen wieder…

+++ 5. April 2020 (Sonntag) +++

@@@ Update 11:09 Uhr

Ich melde mich heute Sonntag nur kurz hier in diesem Live Ticker, denn ich möchte absichtlich etwas Abstand vom hektischen Börsentreiben der letzten Tage. Fundamental gibt es ohnehin keine wesentlichen Neuigkeiten, außer das Österreich derzeit eines der wenigen Länder ist, wo die Anzahl der Neuerkrankungen seit Tagen rückläufig ist.

Daher will die Regierung schon bald Maßnahmen ankündigen, um das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft langsam wieder hochzufahren.

Da man in wesentlich größeren und für die Weltwirtschaft bedeutenden Ländern wie USA, Deutschland oder Frankreich leider noch nicht so weit ist, wird es auch noch etwas dauern, bis wir die Krise hinter uns lassen werden.

Daher habe ich mich heute dazu entschieden, zwei lustige Bilder zu posten, die mir übers Wochenende in die Finger gekommen sind. Denn lachen hilft auch in diesen schwierigen Zeiten – bis Montag!

Für alle Nicht Wiener: das kann man schwer übersetzen. Es ist jedenfalls kein nettes Wort…

Also wenn ich so jemanden im Supermarkt wirklich begegnen würde, könnte man mich auch gleich irgendwo einliefern. Vor Lachen würde ich vermutlich einen Herzinfarkt bekommen… (Bild aus der Kronen Zeitung abfotografiert)

+++ 3. April 2020 (Freitag) +++

@@@ Update 16:44 Uhr

Heute – bisher sind die Notierungen wieder leicht rückläufig. Daher habe ich auch im Moment keine neuen Nachkäufe zu melden. Gute Nachrichten gibt es derzeit aber von anderer Seite.

In Österreich beginnt man, Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Neuansteckungs-Rate liegt bei 5% – dem niedrigsten Wert seit langem. Dementsprechend will die Bundesregierung in den kommenden Tagen überlegen, wie man die Wirtschaft schrittweise wieder hoch fahren kann. Mehr sollten wir am Montag erfahren. 

Ich bin gespannt ob wir tatsächlich schon erste Entwarnung werden geben können. Verhaltener Optimismus macht sich also breit und wenn dann für die Weltwirtschaft wichtigere Länder als Österreich, nämlich allen voran die USA, auch so weit kommen, werden wir die Krise auch an den Finanzmärkten endgültig hinter uns lassen können.

Das Problem ist nur, dass wenn sich wirklich Entspannung abzeichnet, die Börsen bereits wieder erholt sind. Deswegen ist derzeit Fingerspitzengefühl angesagt. Ich kaufe nach – ja – jetzt schon, aber ich bleibe auf der Hut und halte Kapital zurück, falls die Dinge noch schlimmer werden.

Hier nun – bevor ich in das wohlverdiente Wochenende gehe – noch der Vergleich der Google Daten zwischen Österreich und Deutschland. Wie man sieht sind beide Länder sehr brav und folgen den Ausgangsbeschränkungen – vor allem im Vergleich mit den USA (weiter unten die US Daten).

In diesem Sinne – bei allen Newsletter Abonnenten melde ich mich auch am Wochenende, wenn es wichtige Neuigkeiten gibt. Alle anderen werden hier am Montag früh wieder ein Update finden.

Bleibt gesund!

Herzliche Grüße, Thomas

@@@ Update 13:44 Uhr

Es freut mich, dass es dieser Börsen Crash Ticker nun auch auf die Seite von ariva.de geschafft hat. Ariva ist ein sehr renommiertes Aktien Portal im deutschen Sprachraum mit monatlich über 5 Millionen Besuchen. Um so erfreulicher ist es, dass ich diese Gedanken hier im Ticker mit dieser großen Community nun teilen darf. Danke!

@@@ Update 08:30 Uhr

Ich bin gerade auf sehr interessante Zahlen gestossen, die das Bewegungsprofil im jeweiligen Land erfassen. Die Daten wurden von Google gesammelt und kommen täglich mit 2 Tage Verzögerung heraus.

Interessant zunächst mal hier der Vergleich zwischen den USA und Österreich. Hier sieht man schön, dass wir in AT schon etwas weiter sind…

Im Laufe des Tages werde ich hier mal Österreich und Deutschland gegenüberstellen…

Quelle: Google

@@@ Update 08:18 Uhr

Die Zeit in Heimquarantäne fühlt sich schon ein wenig zäh an. Nicht, dass es mir oder uns hier (zum Glück) an etwas fehlt. Aber was fehlt ist das Draußen sein. Die Sonne. Die Natur. Jetzt, wo der Frühling langsam hier in Wien beginnt, blickt man wehmütig auf den strahlend blauen Himmel und denkt dran, wie es sein könnte…

Aber leider ist es nicht. Wir haben gestern die Millionen Marke durchbrochen und noch ist – in den meisten Ländern – keine Besserung in Sicht. Hier bei uns in Österreich sind die Zahlen der Neuinfektionen rückläufig. Das ist eine sehr gute Nachricht. In diesem Punkt waren wir eines der ersten Länder in der EU, dass diese strengen Maßnahmen erlassen hat. Und die scheinen jetzt, nachdem wir den 5 Tage in Folge rückläufige Zahlen haben, durchzuschlagen.

Das stimmt mich zwar positiv – aber es bedeutet auch gleichzeitig, dass es in großen Ländern wie den USA (gestern starben dort 1100 Leute an dem Virus…)noch 3-4 Wochen dauern wird, bis, sofern man jetzt dort alles richtig macht, sich erste Erfolge dort abzeichnen. Und so lange wird es an der Börse auch noch auf und ab gehen.

Börsenentwicklung

Wie wir am Bild oben sehen können, tendieren die Futures negativ. Damit wechseln sich derzeit positive und negative Tage ab und ich denke, das wird noch einige Tage so bleiben.

Denn es gibt im Moment keine neuen Erkenntnisse. Die Lage verbessert sich nicht und es gibt aber auch keine Verschlechterung. Denn mit diesen Szenarien, die wir derzeit erleben, hat man rechnen müssen.

Einblicke in meine Investment-Strategie

Ich habe hier von Zeit zu Zeit Einblicke in meine Anlage Strategie gegeben. Ich habe Aktien vorgestellt, die ich interessant finde. Aber nach welchen Kriterien bewerte ich Aktien?

Letztlich sind es 5 Bereiche. Ich nenne es die 5 Säulen Methode, die zur Anwendung kommt.

  1. Finanzstärke
  2. Profitabilität
  3. Bewertung
  4. Insiderkäufe
  5. Stress-Level

Je nach Marktphase kann man nun eine der 5 Säulen über- oder untergewichten. Momentan ist mir zum Beispiel die Profitabilität deutlich weniger wichtig als die Finanzstärke und der Stress Level. In guten Zeiten mit billigem Geld (wie bis kürzlich) ist Punkt 2 wichtiger – je nach Strategie. 

Jedenfalls passen muss die noch Bewertung. Hier ist es nicht nur das KGV sondern auch der Umsatz, Buchwert, Steigerung der Umsätze oder der ROE & ROA (Return on Equity & Return on Assets). 

Und letztlich ist der Punkt 5, Stress Leven, das wichtigste. Hier werden einige Bilanz Kennzahlen in Relation zueinander gesetzt und daraus ein Wert abgeleitet. Meine Excel Liste wird nach dieser Stress Zahl absteigend sortiert. Und ganz oben stehen dann die Strong Buy’s, die dann „nur“ noch hinsichtlich der Bewertung passen müssen.

Bei Gelegenheit werde ich diese Strategie weiter ausführen.

+++ 2. April 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 17:23 Uhr

Obwohl die Anträge auf Arbeitslosenhilfe so stark wie noch nie innerhalb einer Woche gestiegen sind, steigen heute auch – Stand 17:00 Uhr die Börsen. Nach dem erneuten Sell Off gestern sehen wir also wieder steigende Notierungen.

Auffällig dabei Öl. Der Ölpreis steigt in der Spitze um 30%, weil Russland, nach einem Gespräch zwischen Trump und Putin, die Fördermenge kürzt. Gerade in den Öl Märkten fällt auf, dass die handelnden Personen wie Kleinkinder agieren. Neid, Missgunst und alles als eine gute Zusammenarbeit machen den Märkten seit Jahrzehnten zu schaffen. 

In dem Fall freut mich natürlich der Anstieg, denn ich habe in der vergangenen Tagen massive Zukäufe im Öl Sektor gemacht. Wobei ich mich hier weniger auf Einzeltitel (zu riskant) konzentriert habe sondern mehr auf ETFs.

Allen voran möchte ich hier den USO vorstellen. Den United States Oil Fund. Jeder, der in Öl investieren will, dem ist dieser Fonds ans Herz gelegt. Er trackt den Ölpreis von allen ETFs am genauesten und ist sehr liquide. Ich habe es mir nicht nehmen lassen und auch hier eine kleine Tranche aufgebaut.

Ansonsten habe ich heute keine weiteren Zukäufe getätigt. Gestern wurden mir einige Aktien ja am Silbertablett präsentiert. Vor allem der Einzelhandel kam komplett unter die Räder. Heute halte ich mein Pulver trocken, um bei weiteren Rücksetzern zuzukaufen.

@@@ Update 11:10 Uhr

Depot tief-rot? Keine Angst. Auch die besten machen derzeit herbe (Papier) Verluste. Hier das Portfolio von Warren Buffet mit Stand 28. März 2020. Also nicht verzagen – es kommen – wie immer – auch wieder bessere Zeiten.

Quelle: Marketwatch

@@@ Update 08:30 Uhr

Man möchte fast endlich sagen. Endlich haben die Märkte wieder korrigiert. Denn der Kursanstieg in den Tagen davor – der war ja dann wohl doch etwas übertrieben. Wie Stermann/Grissemann in Willkommen Österreich doch immer so trefflich sagen: es gibt keinen Grund für gute Laune. Und leider stimmt das diesmal, wenn man sich auf der Welt etwas umblickt.

Nun wollen wir aber auch nicht den Weltuntergang herbeischreiben. Sicher ist die Lage trist. Aber wir werden da durch kommen. Es wird leider noch ein wenig dauern. Wie lange es dauert, das versuchen die Börsen gerade herauszufinden.

Denn eines ist klar: mit so einer Situation kann niemand umgehen. Kein Analyst hat etwas ähnliches schon je erlebt. Daher ist es auch von dieser Seite relativ ruhig in den letzten Tagen.

Fakt ist: erst wenn es in den USA Zeichen der Entspannung gibt, wird es auch bei den Märkten eine nachhaltige Erholung geben können. Und hier ist Goldman Sachs eines der ersten Institute, die sich trauen, eine Schätzung abzugeben. 

Bei GS denkt man (Stand 31.3) dass das Wirtschaftswachstum um 34% (!) fällt. Das gilt für das 2. Quartal 2020. Die Arbeitslosigkeit steigt in Q2 auf 15%. Das sind zwar ziemlich schlechte Zahlen, aber in Quartal 3 soll es wieder aufwärts gehen.

Hier prophezeit man ein Plus beim Wirtschaftswachstum von 19%. Letztlich kommt es nicht drauf an, ob die Zahlen exakt stimmen. Interessanter ist die zeitliche Komponente und wenn das nur annähernd so zutrifft, dann sehen wir die schnellste Konjunkturerholung aller Zeiten…was dann auch in schnell steigenden Börsen wiedergegeben werden könnte.

Ein mir bekannter Vermögensverwalter hat kürzlich 3 alte Börsenregeln erwähnt:

  1. Fakten sind für die Börse OK, Unsicherheit nicht
  2. Die Börse schaut ca. 6 Monate in die Zukunft
  3. Die Bewertung ist hinsichtlich der absoluten Höhe weniger wichtig als die Entwicklung von Trends

Über Punkt 1) brauchen wir nicht reden. Wir haben gesehen, was in den ersten Wochen im Februar passiert ist. Als die Krise so richtig durchschlug, stürzten die Märkte erstmals ab.

Wenn 2) ungefähr korrekt ist, könnten wir Sommer die Tiefs aus wirtschaftlicher Sicht gesehen haben. Das passt dann hochgerechnet die Tiefs des Marktes vom 20. März zusammen. Wenn diese Tiefs halten, was man derzeit noch nicht sagen kann…

Punkt 3) könnte dann stimmen, wenn wir die Tiefs wirklich schon gesehen haben. Dann könnte das auch mit dem Wirtschaftswachstum in Q3 hinkommen. Denn die Wirtschaft war vor dem Crash gesund. Wir sind weltweit gesehen fast überall sehr gut aufgestellt. Innovationen sind genug da. Es kann also rasch wieder hinauf gehen.

Natürlich ist das ein Szenario. Es ist keine Ansage, dass es so kommen muss. Aber wenn es so kommt, dann haben wir jetzt Kaufkurse. Somit werde ich meine Strategie fortsetzen und bei Dips wie gestern zukaufen. 

Gestern waren es insgesamt 4 kleine Aktienkäufe, die ich in die fallenden Kurse getätigt habe. Ich habe aber noch gut 60% meines Kapitals für Investments frei. Denn mit so Tagen wie gestern müssen wir noch häufiger rechnen, auch wenn wir wirklich – zumindest an der Börse – auf Erholungskurs sind.

Für alle, die wissen wollen, welche Aktien ich gestern gekauft habe: bitte zum Newsletter anmelden. Das ist kostenlos. Dort stelle ich immer wieder interessante Aktien vor, die nicht so im Rampenlicht stehen aber ein gutes Investment für die Krise sein können.

+++ 1. April 2020 (Mittwoch) +++

@@@ Update 17:10 Uhr

Nachdem der Markt nun in den letzten Tagen einiges der Verluste des Februars und des März gut gemacht hatte, kommt es heute, wie es irgendwann kommen hat müssen. Eine Korrektur wird eingeleitet. Derzeit – gegen 17 Uhr – notiert der Markt gut 3% im Minus, nachdem er gestern bereits mehr als 1.5% verloren hatte. War es das also mit der Erholung? Geht es noch weiter nach unten?

Wir wissen es nicht. Gut möglich, dass manche großen Marktteilnehmer nun die Situation neu (schlechter) bewerten als noch vor einigen Tagen. In den USA bricht die Krankheit erst so richtig aus und das US Gesundheitssystem ist und war nie auf Masse ausgelegt. Was man in den Staaten tun wird, um zig tausende (die meisten ohne Krankenversicherung) gleichzeitig zu betreuen – darauf bin ich gespannt (und fürchte mich gleichzeitig davor).

Und wenn ich daran denke, dass ich eigentlich gerade in Florida hätte sein sollen (unser Urlaub hätte am 24. März begonnen und wäre bis nach Ostern gegangen) dann denke ich, dass ich großes Glück hatte, dass die Reise abgesagt werden musste. Denn jetzt möchte ich nirgendwo anders sein als in Wien. 

Trotzdem möchte ich euch hier an den schönsten Gegenden Floridas mit-partizipieren lassen. Diese Bilder entstanden bei unserem letzen Florida Aufenthalt im Herbst 2018. Ich hoffe, dass wir spätestens 2021 wieder dort sein dürfen…

Ft. Meyers Beach
Florida Keys Brewery
Key West Sunset
Boynton Beach & Marina

Zur Börse

Heute habe ich einen Fehler in meinem Anlageplan entdeckt, den ich sofort behoben habe. Ich hatte vor ein paar Tagen eine Aktie gekauft, mir aber – warum auch immer – einige falsche Finanzkennzahlen notiert. Ich habe heute erst bemerkt, dass die Verschuldung, auf die ich ja besonders derzeit achte, deutlich zu hoch ist.

Natürlich habe ich die Aktie sofort verkauft. Selbst ein Tagesminus von knappen 10% hat mich nicht davon abgehalten, den Wert abzustossen. Besser mit einem kleinen Minus als eine Pleite mitansehen zu müssen. 

Um welche Aktie es sich handelt, darüber spreche ich im aktuellen Newsletter von morgen früh.

Gleichzeitig habe ich eine kleine Position der Aktie von Retractable Technologies, Inc. (RVP) gekauft. Das Unternehmen hat vor kurzem den Turn Around geschafft, zeigt massive Insiderkäufe seit Monaten und ist auch finanziell gut aufgestellt. 

Das KGV ist hoch, aber die Gewinne beginnen gerade erst zu fließen. Und wenn man nun weiß, dass das Unternehmen im Bereich Medizintechnik ist und unter anderem Spritzen herstellt, kann sich vorstellen, wohin die Reise gehen kann…

@@@ Update 08:00 Uhr

Normalerweise wäre heute früh irgend ein dummer Scherz angesagt gewesen. Denn immerhin ist heute der 1. April. Doch die Umstände verbieten zwar keine gute Laune – die muss man immer haben – aber für lustige Fake News auf Grund des 1. Aprils bin ich derzeit einfach nicht zu haben.

Denn die Realität sieht leider nicht lustig aus. Vereinzelt liest man zwar, dass die Neuansteckungen zurück gehen, wie beispielsweise in Italien oder auch in den USA. Und auch China ist ja schon seit Tagen stabil. Aber ob das nicht nur Wunschdenken ist? 

Einige Schlagzeilen der letzten Stunden in Kurzform:

  • In Brasilien stuft man den Virus nun doch als gefährlich ein (bisher hat man es eher verharmlost)
  • Maskenpflichten werden mancherorts eingeführt (zum Beispiel auch in Österreich)
  • SPD spricht über Reichensteuer
  • Ein Indiz für eine Ansteckung ist der Verlust des Geschmackssinns (das wäre das einzig positive, denn wenn ich in der Hausquarantäne so weiter esse…)
  • Auch in China gibt es wieder 36 neue Fälle

Börsenentwicklung

Gestern im späten US Handel kam es dann doch zu nachgebenden Kurse. Der S&P 500 verlor 1.6% und schloss bei 2.584,59 Punkten. Der Rückgang kam keineswegs überraschend nach den kräftigen Kursgewinnen in der vergangenen Woche. 

Und auch heute sieht es aus jetziger Sicht eher nach rückläufigen Notierungen aus. Der Dax dürfte also heute mal schwach starten, was mir wieder gute Gelegenheiten für Nachkäufe geben wird.

Wie gewohnt halte ich euch im Newsletter auf dem Laufenden.

+++ 31. März 2020 (Dienstag) +++

@@@ Update 17:15 Uhr

Wars das jetzt schon mit dem Börsencrash? Können wir wieder – zumindest an den Finanzmärkten – zur Normalität übergehen? Derzeit könnte man das fast glauben. Auch heute – Stand 17 Uhr – steigen die Börsen. Zumindest leicht geht es derzeit nach oben und so mancher wird verwundert seine Augen reiben, wenn er sieht, was da gerade vor sich geht.

Doch wäre sich lange genug mit den Märkten beschäftigt weiß, dass man Börsenkurse nicht wirklich erklären kann. Das ist ja immer so lustig, wenn die Medien mit Überschriften wie „Der Dow Jones ist gestern gestiegen/gefallen WEIL…“ und dann wird gewürfelt. Das Spiel wird seit Jahren medial so gespielt. Und es gehen der Sache täglich Millionen Anleger auf den berühmten Leim.

Es ist unmöglich, die Gründe für Marktbewegungen zu nennen. Sicher gibt es manchmal Ausnahmen. Die Verwerfungen ab Ende Januar waren eindeutig dem Corona Virus zuzuschreiben. Aber wenn man nun versucht, herauszufinden, warum die Märkte jetzt schon steigen, obwohl noch absolut kein Grund für Entwarnung gegeben ist, wird man vermutlich nur herumraten können.

Als ich diesen Ticker begonnen habe zu schreiben, hatte ich mir vorgenommen, niemals so Sachen zu sagen wie „ich habe es euch ja genau so gesagt…“.

Ich weiß nur zu gut, dass auch ich nicht die Zukunft kenne. Es ist nicht mein Bestreben, Recht zu haben. Ich will euch hier nur zeigen, dass man auch in den schlimmsten Zeiten die Ruhe bewahren muss. Wir wissen nicht, ob das schon der Boden war. Wir wissen nicht, ob und wie sich die Dinge entwickeln. Ich weiß nur, dass man kaufen muss, wenn die Kanonen donnern. Und das tun sie gerade – und zwar gewaltig. 

Das man bei dem Lärm Angst hat und sich nicht kaufen traut – ja das macht Börse so schwierig. Denn ihr könnt nur dann gute Kaufpreise erwischen, wenn ihr kauft, wenn euch alle anderen abraten. Wenn niemand Aktien will und scheinbar ist/war das gerade der Fall. 

Ob es noch weiter runter geht – mag sein. Daher muss ich auch noch Geld zurückhalten. Denn das Tief erwischt man ohnehin nicht. Steht in diesem Blog Post sicher schon 10 mal…

Ich bin in erster Linie Trader. Aber natürlich streue ich mein Risiko und bin auch Investor und Anleger.

Und in genau dieser Eigenschaft spreche ich hier im Ticker zu euch. Als jemand, der sich auch schon seit 20 Jahren mit Investments beschäftigt, auch wenn ich bisher kaum darüber gesprochen habe. Bekannt ist in erster Linie der Trader Thomas Vittner.

Doch besondere Zeiten erfordern …. (ihr wisst wie es weiter geht) und daher habe ich mich im Zuge der Kirse entschieden, auch mehr über den Investor Thomas Vittner zu erzählen.

Auch deshalb, weil ich so ein Crash Tagebuch im Netz nicht gefunden habe. Zumindest kein ersthaftes. Ich dachte einfach, dass es nötig ist, meine Sicht der Dinge hier zu publizieren. In gewohnt einfacher und direkter, gleichzeitig aber offener Form. 

Mich erreichen auch täglich Zuschriften. Erst heute hat sich jemand bei mir per Email für den Newsletter bedankt. Die Dame (endlich mal Frauen die sich für Börse interessieren) meinte, dass die Aktien, die ich im Newsletter vorstelle, großartig sind. Na bitte – das freut mich. Dann zahlt sich die Arbeit ja aus.Apropos:

Börse heute

Aus meiner Sicht war es heute bisher eher ein ruhiger Tag. Ich habe zwar zwei kleine Zukäufe getätigt aber sonst hat sich nicht viel getan. Mein gesamtes Depot ist heute gut 1% im Plus und die Erholung setzt sich bei fast allen Aktien fort.

Ganz besonders sprunghaft sind dabei meine beiden Kreuzfahrt Aktien CCL und RCL. Waren beide heute zum Open noch deutlich im Minus, waren sie innerhalb weniger Minuten teilweise um mehr als 15% im Plus. Unglaubliche Vola. Ich hoffe, dass der Kursanstieg, von dem ich hier erzähle, zumindest solange anhält, bis ich diesen Beitrag hier veröffentliche. Denn derzeit scheint alles möglich.

Abschließend noch der Hinweis, dass einer der beiden Zukäufe heute PAC war. Die Aktie ist im Vergleich sogar etwas teurer als ihre Mitbewerber – aber das Unternehmen ist extrem profitabel und hat auch eine tolle Kapitalausstattung. Das Pleite Risiko ist hier extrem gering, weil der Verschuldungsgrad (Nettoschulden/EBITDA) unter 1 liegt. Und die Aktie ist um mehr als 50% gefallen. Für mich ein klarer Kauf (und wie immer keine Anlageempfehlung)

Welche Aktie ich heute noch gekauft habe, verrate ich euch wieder morgen früh im Newsletter. Also meldet euch ganz oben kostenlos an, um sofort informiert zu bleiben.

@@@ Update 08:15 Uhr

Nun ist es bei uns in Österreich aller Voraussicht nach ab Mittwoch Pflicht, Masken zu tragen, wenn man unterwegs ist. Was wir in Österreich flächendeckend tun, macht Deutschland derzeit nur in einer Stadt: Jena. Man darf gespannt sein, ob diese Vorschriften erweitert werden.

Ausgegeben werden in Österreich diese Masken vor Supermärkten. Damit will man die Neuansteckungen weiter eindämmen um langsam wieder, nach Ostern, zur Normalität zurückzukehren. Denn natürlich ist neben der Gesundheit die Wirtschaft ein entscheidender Faktor. Denn wenn wir zwar alle gesund sind, aber keine Arbeit mehr haben ist genau so niemanden geholfen wie umgekehrt.

Weiterhin diskutiert man nun darüber, wie viele unserer Bürgerrechte man wegen dem Virus aufgeben wird müssen. Stichwort: Bewegungsüberwachung.

Das macht sicher Sinn, wenn wir nachvollziehen können, wer wo war und wer wen getroffen hat. Meine persönliche Meinung: ja – muss man machen. Wenn es a) so anonym wie möglich abläuft und b) zeitlich strikt auf die Zeit der Pandemie beschränkt bleibt.

Während also bei uns der Höhepunkt noch bevor steht, fährt China seine Wirtschaft wieder deutlich hoch. Ob die Zeit reif ist, jetzt in China Aktien einzusteigen. Ich denke, grundsätzlich kann man auch hier schon kleine Tranchen aufbauen. Wobei die Märkte in China nicht auf meinem Rader sind. Heißt: ich kenne die Unternehmen und das Land zu wenig, um hier vernünftige Entscheidungen treffen zu können. Wenn ich investiere, würde ich das über einen ETF machen.

Akutelle Investments

Gestern hatte ich – das wurde schon erwähnt – 4 neue Aktien gekauft. Eine davon war Rolls Royce, die andere Fresenius. Der deutsche Pharma Wert hat mit Stand gestern auf Sicht von 3 Monaten 31.5% verloren. Meines Erachtesn  ist FMC eines der wenigen Unternehmen, das wirklich absolut nichts mit der Krise zu tun haben wird.

Ein weitere Kauf war Rolls Royce. Hier hat mich vor allem die niedrige Verschuldung (im Verhältnis zu anderen Autobauern wie Daimler) überzeugt. Der Finanzverschuldungsgrad (Nettoschulden/EBITDA) ist unter 1 – wirklich vorbildhaft.

Während damit Daimler zum Beispiel mit diesen Schulden es nicht so einfach haben wird, eine – bei Bedarf – Kapitalerhöhung durchzuführen, sehe ich hier bei RR eigentlich kein Problem.

Die Aktie ist auf KGV Basis kein Schnäppchen, aber sie hat in den letzten Wochen mehr als 50% nachgegeben. 

Ich habe gestern noch zwei sehr interessante Aktien gekauft. Darüber berichte ich im Crash Newsletter, der täglich morgens und Abends verschickt wird. Oben könnt ihr euch kostenlos für diesen Newsletter eintragen.

+++ 30. März 2020 (Montag) +++

@@@ Update 17:15 Uhr

Derzeit, um 17:15 notiert der S&P 500 ca. 2.11% im Plus. Das ist erstaunlich, wenn man sich auf diesem Planeten umsieht.

Aber Börse hat doch selten etwas mit der Realität zu tun, oder? Zumindest nicht direkt – sondern entweder zeitverzögert oder im Vorhinein. Und derzeit scheinen die Märkte die Krise bereits wieder abzuhaken, obwohl sie real noch in vollem Gange ist.

Gut möglich auch, dass alles eine Bullenfalle ist. Oder auch nicht. Es ist unmöglich zu sagen, in welcher Verfassung die Märkte wirklich sind. Es kann schon gut sein, dass wir in den kommenden Tagen weiter steigende Kurse sehen werden.

Denn im Moment stehen genug Anleger noch an der Seitenlinie und schauen dem Treiben (dem Anstieg) fassungslos zu.

Da auch ich nicht weiß, wohin die Reise geht, habe ich meine Strategie bisher sehr gut durchgezogen. Ich kaufe immer, wenn ich lohnenswerte Aktien finde in die fallenden Kurse hinein. Dabei gelingt es mir, erstaunlich diszipliniert zu bleiben.

Ich trenne hier bewusst mein übliches Trading von einem Mittel- bis Langfristigen Investment. Die Aktien die ich jetzt kaufe und über die ich jetzt hier berichte – die will ich nicht traden sondern halten, bis sie wieder in ihre übliche Range zurückkehren.

Deswegen habe ich auch heute zum Beispiel Rolls Royce gekauft. Weil ich denke, dass die Aktie relativ sicher und vor allem unterbewertet ist. 

Weiterhin habe ich heute bei Fresenius zugelangt. Eine der wenigen Firmen die aus meiner Sicht kaum durch die Krise leiden wird. Trotzdem ist die Aktie 2020 stark gefallen.

Im morgen früh erscheinenden Newsletter werde ich euch sagen, welche Aktien ich heute noch gekauft habe. Denn es waren heute insgesamt 4 neue Positionen, die ich aufgebaut habe. Zwei kennt ihr bereits.

Wie immer ist das keine Anlageempfehlung. In diesem Sinne heute etwas früher Feierabend. Ich melde mich morgen früh mit weiteren News.

@@@ Update 14:34 Uhr

Ich habe am Vormittag die Aktie von Rolls Royce gekauft. Der Wert war heute um über 10% eingebrochen. Die Korrelation der Aktie zum Gesamtmarkt liegt bei 57%, was für mich ok ist. Noch interessanter ist, dass der Wert zwar bei sinkenden Märkten dem Trend sehr stark folgt, umgekehrt bei weiteren Bad News zur Aktie selbst aber nicht übermässig stark reagiert. Das Beta liegt bei 1.04%. Die Aktie ist also nur ein wenig volatiler als der Gesamtmarkt.

@@@ Update 08:30 Uhr

Die neue Börsenwoche beginnt für mich mit einer kleinen Überraschung. Trotz Horrormeldungen hinsichtlich der Entwicklung der Anzahl der Neuinfektionen – allen voran in den USA – steigen die Futures über Nacht und deuten derzeit auf eine feste Eröffnung hin.

Dabei gibt es in Deutschland derzeit mehr als 58.000 Infizierte. Und in den USA rechnet man mit mehr als 100.000 Toten. Was veranlasst die Börsen also zu steigen?

Ich glaube, es geht nicht, wie eigentlich immer, darum, herauszufinden, warum sich der Markt so oder anders verhält. Erklärungsansätze gibt es viele: niedrige Zinsen, keine Anlagealternativen, großer Pessimismus und viele mehr.

Persönliches über's Wochenende

Ich persönlich habe den schönen Samstag in Wien genützt, um mit Marianne eine Stunde in der Sonne spazieren zu gehen. Natürlich haben wir uns brav an die Abstand Halten Regeln gehalten und so wie wir es gesehen haben, taten das auch die meisten Wiener. Trotzdem war es irgendwie seltsam, durch so leere Straßen zu schlendern. Und das an einem Samstag Mittag.

Denn die meisten Wiener bleiben derzeit wirklich brav zu Hause. Bewegungsdaten von A1, dem größten Mobilfunkbetreiber in Österreich, die neuerdings (anonym) der Regierung zur Verfügung gestellt werden, zeigen das. Jedenfalls gehören solche Warnschilder mitlerweile zum (traurigen) Alltag.

Am Sonntag hatten Marianne und ich eine berufliche Erledigung, die es nötig machte, dass wir über die Donau fuhren. Gespenstisch war dabei die Fahrt über die Wiener Reichsbrücke – eine normalerweise (auch Sonntags) dicht befahrene Hauptverkehrsbindung zwischen dem alten und dem neuen Wien. Außer uns war dort kein Auto unterwegs…

Nochmals Börse

Nachdem am Freitag die Notierungen wieder nach unten gingen, werde ich heute vermutlich wieder da und dort eine kleine Tranche Aktien einkaufen. Noch immer sind die Notierungen günstig. Manche Aktien stehen lächerlich tief. Übrigens sind das nicht die Werte aus der ersten Reihe. Vor allem US Aktien aus den Top Indizes sind noch immer sehr teuer. 

Mag sein, dass die auch nicht mehr weiter fallen. Ich weiß es nicht. Aber ich kaufe derzeit nur sehr niedrig bewertete Firmen mit guter Finanzkraft. Ich denke, dass uns die Krise noch länger begleitet und da kann ich keine Luftschlösser in meinem Portfolio brauchen.

Mehr über weitere Käufe im Laufe des Tages…

+++ 27. März 2020 (Freitag) +++

@@@ Update 09:00 Uhr

Eine unglaubliche Börsenwoche nähert sich langsam dem Ende. Heute Freitag blicken wir auf eine Woche zurück, in der die Kurse wie verrückt nach oben gelaufen sind. Es kam so, wie von mir Mitte voriger Woche – welches Wort soll ich an dieser Stelle wählen – vermutet? angekündigt? gesagt?  – egal.

Es gab ein Szenario, das ich vorige Woche ansprach: nämlich dass es möglich ist, dass nach dem dreifachen Verfallstag (Hexensabatt) am Freitag vor einer Woche zu steigenden Kursen kommen könnte. Es war ein Szenario und keine Wahrsagerei. Aber das Szenario ist eingetreten und dementsprechend hatte ich mich im Laufe der vergangenen Woche auch bereits positioniert. Weil ich es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für möglich hielt. Weil der Abverkauf davor astronomisch war. Und weil manche Unternehmen lächerlich tief bewertet waren. Aber alles der Reihe nach.

Heute, Freitag früh holt der Markt erst etwas Luft. Wer will es ihm verübeln, nachdem wir diese Woche die stärksten Kursanstiege seit den 30er Jahren gesehen haben. Die Futures tendieren derzeit negativ.

Wie gesagt sahen wir diese Woche Rekord Kursanstiege. Doch wo kommen diese Kursanstiege her? Welche Sektoren liefen gut, welche weniger gut? Das sehen wir in der nächsten Grafik sehr schön dargestellt.

Interessant ist zunächst Grafik in der Mitte. Hier erkennen wir, dass es bei den Grundstoffen (also Öl, Gas, Metalle etc.) zur stärksten Erholung kam. Auf Monats-Sicht (ganz unten) ist dieser Sektor aber noch immer der schlechteste.

Aus diesem Grund waren meine Zukäufe in den letzten Tagen auch vermehrt aus diesem Sektor. Weil hier einfach noch Luft nach oben ist.

Wenig überraschend hat der Healthcare Sektor im letzten Monat am wenigsten stark nachgegeben. Mit -11% waren die Monatsverluste moderat. Auch die Technologie Werte hielten sich verhältnismäßig gut mit einer negativen Performance von 12.7%. 

Eigentlich kann man die Balken der monatlichen Performance und der Wochenperformance auf den Kopf stellen. Das, was am meisten nach unten gefallen ist, das steigt auch wieder am stärksten. Damit bestätigt der Markt auch hier eine meiner Trading Hypothesen. Das fallende Messer kann (ja muss) man kaufen. Aber man braucht Übung beim Fangen…

Nun noch die Darstellung in einer Matrix, wenn man die Sektoren nebeneinander legt und die Monats Basis betrachtet. 

Das Ganze in der Darstellung 3 Monate. Auch hier bestätigt sich die Tendenz der letzten Wochen.

Auf Jahressicht lässt sich sagen: das, was bereits vor der Krise schlecht performt hat (Basic Materials), das hat auch in der Krise schlecht performt. Das, was gut ging (Technology) lief auch in der Krise gut. Eigentlich wenig überraschend.

Wenn man nun die Lupe herausholt und in die einzelnen Sektoren hineinzoomt, ergibt sich folgendes Bild. Die Besten Performer sind Research, Luftfracht und House Orders.

Die schlechtesten sehen wir hier (die Mitte dieser Liste fehlt, weil sie einfach zu lang ist um auf einen Screenshot zu passen). Ganz unten, also ganz schlecht: Long Distance Carriers & Marketing. 

Corona News

Sieht man von der Tatsache ab, dass die USA nun Platz 1 bei der Anzahl der Infizierten eingenommen hat, gibt es wenig substanzielle Neuigkeiten zur Krankheit selber. Spekuliert wird bereits hier und da, wie unser Leben nach Aufhebung der Verbote aussehen wird. 

Unser Kanzler meint dazu, dass es wohl eher an den jetzigen Status erinnern wird denn an den Normalzustand. Irgendwann wird aber der Punkt kommen, wo man gesundheitliche Interessen und wirtschaftliche Notwendigkeiten gegeneinander abwägen muss. 

Denn es ist ja auch niemandem geholfen, wenn niemand mehr Arbeit hat weil alles steht. Aber das ist unseren Entscheidungsträgern sicher auch bewusst. Für diese Leute möchte ich hier mal eine Lanze brechen. Sie leisten gute Arbeit. 

Und sie sind auch keine Fachleute, verlassen sich aber auf solche und verkaufen uns dann die Lösung. Man kann manche Maßnahmen hier und da kritisieren. Aber die meisten Länder machen einen guten Job. Und jeder Kritiker soll es besser machen. Oder die Leute, die klüger sind als wir, arbeiten lassen.

Mit diesen Gedanken lasse ich euch jetzt mal ein wenig allein. 

Abschließend darf ich noch auf unseren kostenlosen Video Kurs „So investieren Sie erfolgreich in der Krise“ hinweisen. Ein Kurs, der zeigt, wie man mit finviz Krisen-Resistente Aktien findet, die gute Chancen haben, den Shut Down zu überstehen und die sich nach dem ganzen Vervielfachen können. Den Link findet ihr ganz oben. Wie gesagt: das Video ist gratis.

+++ 26. März 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 08:15 Uhr

Vor 10 Tagen, am 16. März habe ich begonnen, diesen Ticker zu schreiben. Die Idee kam mir, weil ich merkte, dass, je tiefer die Kurse gefallen waren das Interesse an Aktien, Trading, Investment & Börse stieg. Ich hatte plötzlich noch nie so viele Zugriffe auf meiner Seite und ich bekam dutzende Emails von meinen Followern.

Die Fragen, die mir dabei gestellt wurden, lauteten in etwa wie folgt:

Was sagst du zur Börsenentwicklung?

Wann glaubst du, werden die Kurse wieder steigen?

Werden die Kurse wieder steigen?

Wie performt eigentlich dein Trading?

Kaufst du Aktien in der Krise (welche)?

Hältst du die Maßnahmen der Regierungen für überzogen?

Also der Reihe nach, wobei ich bei der letzten Frage ansetzen will. Die Antwort, ob ich die Maßnahmen für überzogen finde: ich weiß es nicht.

Als es Anfing, dachte ich, dass hier unnötige Panik gemacht wird. Ich dachte, dass mehr Menschen eine normale Grippe bekommen. Und ich habe noch gut eine Aussage im Kopf, von der ich heute nicht mehr weiß, wer sie gesagt hat: hätte man den Menschen von Corona nicht erzählt, wüssten sie gar nichts davon…

Nun – heute sehe ich das deutlich differenzierter. Und noch immer lautet meine Antwort: ich weiß es nicht. Ich kenne natürlich die Zweifler, ich kenne die Verschwörungstheorien. Und natürlich kann ich mir vorstellen, dass es Personen und Konzerne gibt, die von dieser Situation profitieren. Aber ich frage mich, warum dann alle mitmachen… man kann sicherlich einige Politiker „schmieren“. Man kann den einen oder anderen Entscheidungsträger mit Geld auf seine Seite ziehen, wenn man so etwas plant. Aber warum sollten 95% aller weltweiten Experten hier bei so einer Verschwörung dabei sein? Warum machen alle Ärzte mit? Das ganze Gesundheitswesen? Das Militär? Wenn die Sache wirklich so harmlos wäre, oder wenn, noch schlimmer, es den Virus gar nicht gibt, was manche ebenso behaupten, stellt sich wirklich die Frage nach dem Warum.

Sind alle gekauft?

Wohl kaum. Das ist absolut unwahrscheinlich. Bitte haltet euch daher an die strengen Vorgaben der Regierungen. Wir retten damit Leben und wir können so erreichen, dass wir rascher zur Normalität zurück kehren. Danke!

Zu den anderen Fragen: natürlich bin ich sprachlos, was die Börsenentwicklung betrifft. Ich rechnete schon länger mit einer deutlichen Korrektur an den Märkten. Seit 2009 steigen die Kurse fast ohne Unterbrechung. Eine Korrektur war überfällig. Ich schrieb bereits im Januar 2020, dass ich glaube, dass die Börsen die Entwicklung des Corona Virus unterschätzen könnten. Aber das es so rasch nach unten geht, wusste ich natürlich auch nicht.

Die Bewertungen vor der Krise waren hoch. Aber nicht lächerlich hoch. Genauso ähnlich ist es jetzt. Die Bewertungen sind niedrig. Aber sie sind (noch) nicht lächerlich niedrig. Wenn sich die Krise also weiter ausbreitet, wird es noch deutlich nach unten gehen. Wenn. Wir wissen es nicht, was auch gleichzeitig die Antwort auf die nächsten Fragen ist. Wir wissen nicht wann die Kurse wieder steigen. Ich bin mir nur ziemlich sicher, dass sie es tun. Wie lange es dauert, um neue Hochs zu erreichen, das steht aber – wie so vieles in diesen Tagen – in den Sternen.

Wie mein Trading performt ist leicht gesagt: schlecht. Aber das ist nicht weiter schlimm. Denn wir sind noch immer im Dip drinnen. Wobei ich Glück im Unglück hatte. Nachdem wir unsere Vermögensberatung (unseren digitalen Robo Advisor) 2019 verkauft hatten, hatte ich einfach eine Trading Pause nötig. Ich hatte seit 7 Jahren großen Druck, weil mit meinen Systemen Kundengelder verwaltet wurden. Und ich hatte wirklich genug von diesem permanenten Druck. Ich wollte etwas Abstand. Und so wurden fast alle Systeme noch 2019 abgeschaltet.

Noch eine Anmerkung

In meinem unmittelbaren Freundes- und Bekanntenkreis herrscht teilweise sehr depressive Stimmung. Aussagen wie „es wird nie wieder, wie es war“ oder „alles geht den Bach runter“ höre ich häufig. Aber daran glaube ich absolut nicht.

Natürlich ist die Lage besorgniserregend. Egal, welche Nachrichten man sieht oder hört: Corona. Ja eh klar. Aber was macht das mit der Psyche? Man sieht ständig Ärzte mit Schutzausrüstung, Militär, das die Toten wegführt (in Italien) und verzweifelte Menschen, die ihren Job verloren haben. Regierungs-Spitzen sprechen fast täglich zu uns und man stellt hier Bilder her, die man aus einem Hollywood Katastrophenfilm kennt. Doch so weit wird es nicht kommen.

Denn bei mehr als 80% aller Infizierten ist der Krankheitsverlauf sehr milde. Je jünger und je gesünder man ist, desto weniger Gefahr geht von dem Virus aus. Natürlich sprechen wir auch hier von Statistik. Der Einzelfall kann anders aussehen. Aber Fakt ist, dass es besondere Risikogruppen (ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen) gibt und den ganzen Aufwand treibt man deshalb, um DIESE Menschen zu schützen. Die Welt und die Menschheit gehen deswegen mit Sicherheit nicht unter.

Börsenentwicklung

Gestern sind weltweit die Kurse zwar noch einmal gestiegen. Aber im späten US Handel kam es zu einem starken Abverkauf und so blieb letztlich nur ein kleines Plus für die US Indizes übrig.

Diese Tendenz der letzten halben Stunde setzte sich auch über Nacht fort. Was ich am Dienstag schon ahnte, trifft also heute bisher ein. Die Erholung bekommt einen Dämpfer und es ist gut möglich, dass die Kurse noch weiter zurücklaufen. Andererseits gibt es sicher erste Gewinnmitnahmen von Menschen, die das Tief erwischt haben. Die Märkte dürfen korrigieren, nachdem sie in zwei Tagen mehr als 15% zugelegt haben.

Wie immer nutze ich fallende Kurse für moderate Nachkäufe. Und gestern konnte ich kaum nachkaufen, weil einfach alles stieg. Welche Werte hier eine Ausnahme bildeten und was ich gestern gekauft habe, das verrate ich wieder im Newsletter.

+++ 25. März 2020 (Mittwoch) +++

@@@ Update 18:01 Uhr

Auch heute geht es mit den Kursen aufwärts. Wie üblich in den letzten Tagen mit einer hohen Vola. Der Vix Index, der in der Spitze vor ein paar Tagen schon bei 85 stand, der notiert augenblicklich bei 60.49.

 

 

Die Nachrichtenlage ist derzeit etwas dünn. Grundsätzlich sehen wir in Italien leichte Rückgänge bei den aktuellen Todesfällen und in Österreich ebenso eine Abflachung der Kurve der Neuinfektionen, obwohl hierzulande deutlich mehr getestet wird als noch vor einer Woche. Niemand kann derzeit sagen, ob das schon gute Nachrichten oder statistische Ausreisser sind.

Jedenfalls wütet die Krankheit derzeit vor allem in Spanien, das schon mehr Todesfälle zu verzeichnen hat als China. Damit nimmt es im unrühmlichen Ranking bei den Sterberaten den zweiten Platz hinter Italien ein.

Experten rätseln derzeit, warum in Ländern wie Deutschland oder Österreich die Sterberaten vergleichsweise gering sind. Man vermutet derzeit, dass es an einer anderen Wohnsituation liegt als in manchen Südländern. Und das es hierzulande weniger sozialen Kontakt zwischen den Generationen gibt. Was für die Ausbreitung der Krankheit zwar gut zu sein scheint, allerdings sozial – und ganz allgemein – zum nachdenken anregt für die Zeit nach der Krise. 

Börse & Aktienkäufe

Seit ein paar Tagen habe ich einige interessante Fluglinien aus der zweiten Reihe auf dem Radar bei denen ich auf einen weiteren Rücksetzer warte. Bislang vergeblich. Dabei handelt es sich nicht um große Firmen wie eine Lufthansa oder Delta (in der übrigens Warren Buffet investiert ist). Es sind vielmehr regionale Fluglinen mit geringer Verschuldung und einer defacto Monopolstellung auf deren Routen. 

Wie gesagt muss ich mich in Geduld üben, denn diese Werte sind heute bisher zwischen 15 und 30% gestiegen. Der Zug ist mir zu schnell unterwegs, um hier noch aufzuspringen.

Daher habe ich heute erneut antizkylisch agiert und zwei ETFs auf Öl-Werte gekauft, als sie in eine leichte Korrektur liefen. Öl hinkt bei der aktuellen Ralley etwas hinterher und somit kann ich hier noch günstige Zukäufe tätigen.

Ein Öl ETF Kauf ist XES. Ich hatte bereits eine kleine Tranche im Depot, die leicht im Plus notiert und habe nochmal gering aufgestockt.

Den zweiten Öl ETF verrate ich euch morgen wieder in Newsletter.

Und ich möchte an dieser Stelle eine wichtige Ankündigung machen:

Wir veröffentlichen in Kürze ein kostenloses Lern Video über das Thema "SO INVESTIEREN SIE ERFOLGREICH IN DER KRISE."

Ziel dieses Videos ist es, zu zeigen, wie man mit frei im Internet zugänglichen Tools gute Aktien findet, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die Krise überstehen. Auch wenn die Wirtschaft noch länger stillsteht besteht bei diesen Aktien die Chance einer ver-x-fachung, wenn sich die Zeiten wieder normalisieren.

Denn eines muss man anmerken: in der Krise muss man anders anlegen wie in guten Zeiten. Es gilt einfach auf andere Kennzahlen zu achten als sonst und genau dafür haben wir auf vielfachen Wunsch dieses Schulungs-Video produziert. Natürlich wird es Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Wir arbeiten gerade noch am Feinschliff, werde aber morgen Donnerstag oder spätestens Freitag damit starten.

Wenn Sie die Erholung an den Märkten nicht verpassen wollen, dann melden Sie sich heute noch für den Newsletter an. Denn die Abonnenten des Newsletter bekommen einen exklusives Vor-Zugriffsrecht von mindestens 24 Stunden auf alle anderen.

@@@ Update 07:45 Uhr

Guten Morgen!

Der erste Blick heute nach dem Aufwachen gilt – wie immer – den Futures und der aktuellen Börsenentwicklung. Und hier sieht es ganz gut aus bisher.

Ganz gut vor allem aus einem Grund:

Gestern war der beste Tag des Dow Jones Index seit 1933! Zur Meldung

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Nicht mal in der Finanzkrise oder im Zuge von 9/11 gab es solche Kurssprünge.

Verantwortlich dafür war diese Meldung. In den USA einigte man sich auf ein rießiges Hilfspaket.

Und vermutlich waren auch Aussagen von Donald Trump mit für den Kursanstieg verantwortlich, der die Wirtschaft spätestens zu Ostern wieder hochfahren will. Ob das realistisch ist bleibt abzuwarten.

 

Mein Aktien Einkaufsprogramm

Gestern wurden von mir aufgrund der stark steigenden Märkte keine Zukäufe getätigt. Es gab einfach nicht mal den kleinsten Rücksetzer. Die Kurse waren von Anfang an sehr stark und liefen auch während des Tages kaum nennenswert zurück.

Dabei ist meine Watchlist prall gefüllt mit interessanten Aktien und das Cash wartet nur darauf, investiert zu werden. 3 Aktien davon verrate ich euch wieder im heutigen Newsletter. Diesmal sind es US Blue Chips, die ich sehr interessant finde. Doch die sind mir allesamt noch immer etwas zu teuer. Da könnte noch etwas (nach unten) gehen.

Investment Club

Hier in Wien haben wir ein kleines Investment Konsortium gegründet. Das bedeutet, dass wir einander im kleinsten Kreis abstimmen und Aktien – Empfehlungen austauschen. Mit an Bord sind einige Fondsmanager, die sich beruflich mit Aktien und deren Bewertungen beschäftigen. Viellicht gibt es morgen dazu wieder hier etwas zu berichten.

Lachen hilft

Dieser Tipp gilt für alle Männer. Wenn ihr künftig darauf hingewiesen werdet, dass ich euch vom Sofa erheben sollt, habt ihr eine glaubhafte Ausrede, dies nicht zu tun…

In diesem Sinn – bis später!

+++ 24. März 2020 (Dienstag) +++

@@@ Update 16:25 Uhr

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir uns langsam an die neue Situation gewöhnen. Nicht das ich damit meine, dass alles fein ist. Aber trotzdem sind wir Menschen so gestrickt, dass wir uns relativ rasch an neue Situationen anpassen können.

Mit Gewöhnen meine ich, dass man sich einfach „nach der Decke streckt“. Kontaktverbote und vieles mehr – vor einigen Wochen noch undenkbar – heute traurige Realität. Und auch Länder wie die USA, UK oder Indien haben begriffen, dass der Virus nicht an der Grenze halt macht. Überall werden drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Krise beschlossen.

Die Börsen feiern - was eigentlich?

Die leichte Erholung, die wir gestern im späten US Handel gesehen haben, setzte sich über Nacht fort. Und auch während des Tages stiegen die Kurse immer weiter. Derzeit halten sich die Notierungen sehr stabil. Der S&P 500 legt beispielsweise (Stand 16:03 Uhr) satte 6.76% zu. Warum? Ich weiß es nicht, vermute aber, dass es die Ausicht auf Einigung im US Senat ist, die die Kurse hochspringen lässt.

Leider weiß ich nicht mehr wo – aber ich habe auch gelesen, dass erste Hedgefonds wieder long gehen. Vielleicht ist auch das ein Zeichen, dass wir langsam einen Boden finden könnten.

Doch letztlich ist für mich ein Frühindikator, dass wir eine Stabilisierung der Lage in Italien sehen. Nicht die USA oder UK sind aus meiner Sicht entscheidend sondern Italien. Denn dort wütet die Krankheit schon 14 Tage länger als in den USA. 

Bis die dort gesetzten Maßnahmen greifen, wird es dauern. Aber Italien hat schon länger Ausgangssperren verhängt und Geschäfte und Restaurants geschlossen. Wenn wir da eine Besserung der Lage sehen, dann ist das so etwas wie Licht am Ende des Tunnels.

Aktuelle Entwicklung

Die 4 Grafiken sagen eigentlich alles. Es geht heute aufwärts. Und wie.  

S&P 500 Top

S&P 500 Flop

EU Top

EU Flop

Ich fürchte, dass das keine nachhaltige Erholung ist, was wir heute sehen. Ich bin auch hin und hergerissen, ob ich auf weiter steigende oder auf fallende Kurse hoffen soll. Eigentlich ist mein Crash Einkaufsprogramm ja noch nicht mal zu 20% abgeschlossen und einige Aktien hätte ich noch gerne deutlich tiefer gekauft.

Und – siehe oben – Aktien wie die Münchner Rück (MUV2.DE) habe ich leider gestern versäumt, weil ich gestern schon einige andere Aktien gekauft hatte. Heute fast +20%. Die Vola ist enorm.

Da ich eben nur an eine Zwischenerholung glaube, werde ich nicht weiter in die steigenden Kurse hineinkaufen sondern warten, bis mir die Aktien wieder entgegenkommen. Vermutlich wird das morgen oder spätestens übermorgen der Fall sein – aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren…

Daher werde ich auch heute früher Schluss machen, weil es nichts mehr zu kaufen oder beobachten gibt und uns stattdessen ein leckeres Abend-Essen zubereiten.

US Abend mit "Fall of the bone ribs" & Sam Adams

Alle USA Freunde wissen, wovon ich bei dieser Überschrift spreche. Von Spare Ribs, die vom Knochen fallen, wenn man nur hinsieht. Genau so bereitet man sie in den USA zu und das mache ich mit unserem Smoker genau so. Und dazu gibts ein eiskaltes Sam Adams – zwar nicht vom Fass – man kann ja nicht alles haben – aber aus der Flasche.

Warum ich das erzähle? Um meinen Kummer mit euch zu teilen. Denn genau heute wären wir für 4 Wochen in die USA geflogen. Florida war schon gebucht. Es wäre mein x-ter Florida Urlaub gewesen, weil ich diesen Staat liebe. Doch der Urlaub fiel leider dem Virus zum Opfer. Aber wir haben uns geschworen, den Urlaub nachzuholen, wenn sich die Dinge wieder beruhigen.

In diesem Sinn gilt für heute und für mich: geteiltes Leid ist halbes Leid. Wir hören und lesen einander wieder morgen früh.

@@@ Update 08:15 Uhr

Guten Morgen!

Ein Blick auf die Futures – eigentlich immer eines der ersten Dinge, die ich morgens tue (nicht nur in der Krise) – stimmt positiv. Die Notierungen sind über Nacht stark gestiegen.

Der Stand in der Früh kurz nach 8 Uhr:

  • S&P 500: + 4,46%
  • Dow: + 4,31%
  • Nasdaq: + 4,31%
  • Nikkei: + 5,77%
  • Das: + 4,43%

Aber auch Öl und Gold sind deutlich im grünen Bereich. Was hat sich über Nacht ereignet, das für diesen Anstieg verantwortlich sein kann?

Wir wisse es nicht. Es bleibt Spekulation. Wie so oft an der Börse folgen die Kurse nicht der unmittelbaren Logik. Denn es gibt gute und schlechte Nachrichten rund um den Globus.

  • England verhängt Ausgangsbeschränkungen
  • Angela Merkel wurde negativ getestet
  • Trump will Wirtschaft nach den 15 Tagen Shut Down wieder hochfahren
  • China lockert zum großen Teil die Ausgangsbeschränkungen

Es bleibt abzuwarten, ob wir heute zu einer Stabilisierung der Lage zurückkehren. Auch wenn sich die Kurse erholen sollten wird die Erholung einerseits vermutlich nicht nachhaltig sein, andererseits werden wir weiterhin mit sehr hoher Vola rechnen müssen.

Investments & Aktienkäufe

Ich habe gestern wieder zwei kleine Positionen bei zwei Aktien aufgebaut, von denen ich denke, dass sie einerseits diesen Shutdown überstehen und sich andererseits nach der Krise überproportional erholen.

Flexshopper (FPAY)

Ein Online Unternehmen, das finanzschwachen Menschen Käufe über das Internet ermöglicht. Also eine Art Amazon für Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt kreditwürdig sind. Interessantes Geschäftsmodell.

Überzeugend finde ich vor allem die attraktive Bewertung und die hohe kurzfristige Liquidität. Und das Unternehmen hat 2019 den Turnaround bereits fast geschafft. Massive Insiderkäufe bestätigen mich in meiner Meinung, hier einen „10Bagger“ vor mir zu haben.

Gewinn und Verlustrechnung (FPAY)

Noch mehr Tipps im Newsletter

Wenn ihr auch die zweite Aktie wissen wollt, die ich gestern gekauft habe und die noch interessanter klingt, dann meldet euch für den kostenlosen Crash Newsletter an.

+++ 23. März 2020 (Montag) +++

@@@ Update 17:00 Uhr

Wie befürchtet war das (noch) nichts mit einer Stabilisierung. Gleich nach dem Open haben die Kurse in den USA nachgegeben und damit alle anderen Weltbörsen mit nach unten gezogen.

Soll man jetzt Aktien kaufen?

In den letzten Tagen habe ich viele Emails von besorgten Tradern und Anlegern bekommen. Meist geht es dabei um die Frage: soll ich jetzt kaufen oder noch warten?

Das ist eine gute Antwort und wenn ich die Antwort mit Sicherheit kennen würde, würde ich diesen Blog (nicht) mehr schreiben…

Ich möchte an dieser Stelle wiederholen, dass es unmöglich ist, den idealen Kaufzeitpunkt zu bestimmen. Das einzige, was ihr tun könnt, wenn ihr mutig seid, ist, schrittweise in die fallenden Notierungen hineinzukaufen.

Ich denke nicht, dass derzeit Eile besteht. Andererseits können kleinste Fortschritte die Märkte nach oben schießen lassen.

Es gibt auch keinerlei Referenz Ereignisse, auf die man verweisen kann. Zum Glück brechen die Märkte nur alle paar Jahre mal zusammen. Daher kann und darf man nicht von einer Krise auf die nächste schließen.

Eine Analyse bei uns hat übrigens ergeben, dass derzeit (Stand Freitag 20.3.) nur noch 3% aller Aktien aus dem S&P 500 über der 200 Tages Linie notieren. 3 Prozent (!). Weniger waren es nur in Mitten der Finanzkrise im Jahr 2008. 

Und damals blieb dieser Wert für fast ein halbes Jahr so tief – wie gesagt – man kann es nicht vergleichen und trotzdem tut man es – irgendwie. Denn woran soll man sich denn sonst orientieren.

Letztlich kann ich nur meine Tipps wiederholen, wir ihr aus der Krise als Gewinner aussteigen könnt.

Crash Ratschläge

In der Krise investiert man anders als in normalen Zeiten. Denn die Schwerpunkte sollten andere sein. Hier nachfolgende ein paar Tipps.

  • Käufe genau planen & Einkaufsliste machen – nicht aus einer Emotion heraus kaufen
  • Langfrist Charts prüfen. Wie stark war der Kursverfall bisher wirklich. Gerade viele US Aktien sind noch immer sehr teuer und haben noch genug Platz nach unten.
  • Substanz prüfen. In der Krise notieren viele Unternehmen unter oder am Buchwert. Hier lohnt sich jedenfalls ein genauerer Blick.
  • Finanz-Stärke prüfen. Es hilft nichts, wenn ihr billige Aktien findet, die hoch verschuldet sind. Ihr müsst derzeit Unternehmen suchen, die die Chance haben, einige Monate ohne oder mit weniger Umsatz über die Runden zu kommen.
  • Streuung: letztlich ist all das kein Allheilmittel. Der schwarze Schwan lässt grüssen. Daher breit streuen. Mindestens 10 wenn nicht 20 verschiedenen Werte im Auge haben und gezielt und mit Augenmaß in Tranchen einkaufen.
  • Gebühren: achtet auf euer Orderspesen. Ich zahle für eine US Order USD 1 und für eine Order auf Xetra EUR 4. Wenn ihr in kleinen und kleinsten Tranchen kauft und jedes mal 10 oder mehr Euro je Trade zahlt, geht das ins Geld.

Eigentlich sind das alles Punkte, die eine auch der Hausverstand sagt. Doch trotzdem kann man es nicht oft genug wiederholen.

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Übrigens: meldet euch für den kostenlosen Crash – Newsletter an (ganz oben auf der Seite). Dort verrate ich euch morgen früh, welche beiden Aktien ich heute in die fallenden Kurse hinein gekauft habe

Es sind sehr interessante  Mid- und Small Caps aus den USA mit sehr attraktiven Bewertungen, Insiderkäufen sowie sehr „gesunden“ Bilanz-Werten.

@@@ Update 13:30 Uhr

Innerhalb von wenigen Minuten drehen Öl und alle Equity Futures ins Plus. Die FED verspricht weitere aggressive Maßnahmen um den Kursverfall zu bremsen und die Wirtschaft zu stabilisieren. Mal schauen, wie nachhaltig das alles ist…

@@@ Update 08:30 Uhr

Über das Wochenende gab es einige interessante Neuigkeiten rund um den Corona Virus. Das meiste davon hat direkt oder indirekt mit der weiteren Entwicklung der Weltbörsen zu tun. Aber nicht alles. So findet ihr beispielsweise unten Links mit Tipps, was ihr in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen alles (sinnvolles) tun könnt.

Aber natürlich liegt der Schwerpunkt auf den Finanzmärkten.

Hier ist wohl das negative Highlight, dass man sich in den USA nicht auf ein Rettungspaket für CoV einigen konnte. Dementsprechend gingen die Futures in Amerika auf Tauchstation. Wobei mich der moderate Rückgang der Notierungen eigentlich wundert. Ich dachte an weitere, starke Verwerfungen. Na scheinbar ist doch schon einiges (oder vieles?) der Angst „eingepreist“.

Gegen 08:45 Uhr tendieren die Futures wie folgt.

Schlagzeilen auf einen Blick

US Senat schafft keine Einigung

Angela Merkel muss in Quarantäne

US Epizentrum ist New York

Trump setzt auf Malaria Medikament

In Österreich flacht sich die Kurve erstmals ab

Auch Inder müssen jetzt daheim bleiben

Lagerkoller? 19 Ideen gegen Langeweile daheim

8 Quarantäne Typen

Findige Geschäftsleute wollen sich „Covid19“ und ähnliche Begriffe unter den Nagel reissen (schützen lassen)

 

+++ 22. März 2020 (Sonntag) +++

Über das Wochenende gibt es zwar einige Neuigkeiten, dabei ist jedoch nichts, was wirklich eine Veränderung der Lage andeutet. Die Infektionskuve von Corona steigt stetig – aber – das war auch so zu erwarten. 

In vielen Ländern oder Provinzen wie New York, New Jersey oder jetzt auch in ganz Indien gibt es Ausgangssperren oder -beschränkungen. Nur bis das wirkt, bis wir erste Eindämmungen sehen, dauert es mindestens 10 Tage.

Ich nutze daher das Wochenende vor allem für Analysen, welche Aktien ich kaufe. Hier gilt es vor allem die Bilanzen der Unternehmen zu studieren und oder Scanner wie finviz zu nutzen, um die eine oder andere Perle zu finden.

Und ich übe auch mein generelles wirtschaftliches Geschick, in dem ich unser altes DKT herausgeholt habe (ein österreichisches Monopoly). Ich liebe dieses Spiel – aber normalerweise will es niemand mit mir spielen. Weil wir aber jetzt alle viel Zeit haben habe ich es gestern mit Marianne gespielt. Und ratet mal, wer (haushoch) gewonnen hat….

Ich war’s nicht…

+++ 20. März 2020 (Freitag) +++

@@@ Update 17:07 Uhr

Verrückte Bewertungen...

Wir in Wien nennen so etwas wie unten ein „Schmankerl“… also ein Gustostückchen. Es zeigt, was derzeit an den Märkten abgeht.

Wenn du wissen willst, welche Aktie oder welcher ETF eine Ausschüttungsquote von 32,8% aufweist, dann melde dich für meinen Newsletter an

Doch das ist nur ein Beispiel von vielen. Es gibt sogar in den USA schon einige Aktien, die nahe oder unter dem Buchwert je Aktie notieren. Natürlich ist in so einer Krise das nicht alleine entscheidend. Aber es zeigt, dass viele – wie in allen Krisen – überhaupt nicht auf das Unternehmen schauen sondern alles verkaufen, was man (noch) verkaufen kann.

In so einer Phase muss man einfach sinnvoll und maßvoll zukaufen.

Anderes Beispiel hier:

Diese US Aktie notiert bei 19 USD. Das Cash je Aktie ist 13.03 USD. Damit bekomme ich das operative Geschäft des Unternehmens derzeit um 6 Dollar. Danke!

Auch hier verrate ich im Newsletter mehr. Bitte anmelden!

Noch ein letzter Fall. Diese Aktie hier, ebenso aus den USA, notiert drastisch unter Buchwert. Damit ich es nicht zu spannend mache: das ist Alcoa (AA). Sicher – zyklische Werte wie Stahl Aktien (siehe die deutsche Thyssen) sind stark gefallen. Es sind die ersten Aktien die in jeder Krise ins bodenlose stürzen. Wenn man Mut hat, kann man hier kleine Positionen kaufen.

Und so geht es vielfach weiter. Nochmals der Hinweis, dass das keine Kaufempfehlungen sind. Ich zeige bloß, welche Übertreibungen derzeit an den Märkten geschehen und was man mit ein wenig Recherche alles finden kann.

Denn es wird ein Morgen geben – glaubt mir. Auch wenn wir nicht wissen, wie lange die Nacht noch dauert…

In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute. Mal sehen, ob es am Wochenende interessante News gibt, über die es zu berichten gilt. Die Börsen haben jedenfalls zu. Gut so. Die letzten Tage waren herausfordernd. Ein wenig Ruhe tut uns allen gut.

Also – gesund bleiben, Abstand halten und nicht unterkriegen lassen. Wir lesen einander spätestens Montag früh wieder, wo ich auch einen aktuellen Newsletter versenden werde.

@@@ Update 12:07 Uhr

Ausgangsbeschränkungen in Österreich bis 13.4 (Ostermontag) verlängert. hier klicken

Vapiano ist pleite. hier klicken

@@@ Update 08:07 Uhr

Guten Morgen!

Woche 1 mit defacto Ausgangssperren nähert sich dem Ende. Was für eine verrückte Zeit. Und wir sind mitten drin.

Geht es euch auch wie mir? Jeden Tag in der Früh beim Aufwachen dauert es ein paar Sekunden, bis mir wieder einfällt, dass es derzeit nur 1 Thema gibt: Corona. Und diese wenigen Sekunden des Unwissens – sind die nicht herrlich…?

Um das richtig zu sehen: ich habe keine Angst vor einer Ansteckung oder Erkrankung. Ich gehöre nicht zur Hochrisiko Gruppe und daher denke ich, dass ich selbst bei einer Ansteckung nicht mehr Beeinträchtigungen haben werde als bei einer stärkeren Erkältung. Auch in meinem Umfeld gibt es keine Menschen (mehr) die sehr alt sind und die es gefährlich treffen könnte.

Meine Sorge ist einerseits, dass wir die wirtschaftlichen Konsequenzen noch lange spüren. Wobei man sich hier auf gar nichts stützen kann. Wie so oft gibt es ganz unterschiedliche Zugänge und Meinungen von Experten. Manche meinen, in ein paar Wochen können wir zur Normalität zurück kehren, manche sprechen von Jahren.

Wir Laien können uns nur an dem anlehnen, was man uns erzählt. Natürlich soll man sich eigene Gedanken machen aber letztlich sind wir keine Spezialisten. Wir wissen es einfach nicht. Und Verschwörungstheorien, die auch hier und da herumschwirren, helfen uns in so einer Situation auch nicht weiter.

Was mir aber noch Sorge macht ist die Gesellschaft. Wie wird sich unser Leben nach der Krise gestalten? Was werden wir nachher nicht mehr/vermehrt tun oder lassen?

Gestern war ich in zwei Läden einkaufen (Billa/Hofer). Bei den Kassen hatten sie überall hohe Plexiglas Wände montiert, um die Menschen bei den Kassen zu schützen. Finde ich gut – ist aber irgendwie spooky. So was kenne ich nur aus den USA, wo in manch unsicheren Gebieten Kassierer bei Tankstellen beispielsweise hinter Panzerglas sitzen. Natürlich ist das etwas anderes, aber es hat mich daran erinnert.

In den letzten Tagen hatten wir hier in Wien sehr schönes Wetter. Der Frühling kommt. Alles blüht. Die ersten Bienen fliegen und alles könnte so schön sein. Doch irgendwie kann man sich an dem schönen Wetter nicht so recht erfreuen. Zumindest mir geht es so. Aber gut – es hilft kein Hadern. Wir können es nicht ändern. Beschäftigen wir uns mit den Märkten.

Börsenentwicklung

Für mich gibt es derzeit nur ein Wort, das die aktuelle Entwicklung beschreibt: Volatilität. Und wie…

Alleine gestern ging es auf und ab und in der letzten Viertelstunde abends von 20:45 bis 21:00 verlor der US Indes S&P 500 ein ganzes Prozent. Der Markt schloss gestern positiv, aber das war purer Zufall. Es gab keine klare Tendenz, wohin man sich orientieren soll. Alle sind also ratlos, wie man Aktien derzeit bewerten soll weil niemand weiß, welches Ausmaß diese Katastrophe noch annimmt.

Heute Früh dann die Überraschung. Nachdem es gegen Mitternacht unserer Zeit noch so aussah, als ob die Märkte auch heute Freitag schwach eröffnen, haben sich die Kurse über Nacht stabilisiert.

Die Futures deuten gegen 08:00 Uhr auf einen positiven Start hin. Und dazu muss man wissen, dass heute der dreifache Verfallstag an den Börsen ist den man auch Hexensabbat nennt.

Hexensabbat

Am großen Verfallstag (Hexensabbat) oder englisch Triple Witching Day verfallen an der Eurex (Terminbörse) die Futures und Optionen auf die europäischen Stoxx Indzies und etwas später auch auf den Dax. Ab 20 Uhr werden dann die Optionen auf Einzelaktien abgerechnet. 

Dieser Tag ist immer der dritte Freitag in den Monaten März, Juni, September und Dezember. Also immer am Quartalsende. Und das hat mich auf folgende Idee gebracht.

Mein Plan

Es wäre denkbar, dass die Kurse aufgrund dieses Verfallstages heute und in den kommenden Tagen nach oben gehen. Denn die vielen Optionskäufer und -verkäufer mussten natürlich versuchen, den Kurs so gut es geht in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. 

Und diese Richtung wird im Moment vermutlich mehrheitlich short sein. Wenn nun heute der „Zahltag“ gekommen ist, könnte es sein, dass man sich in die andere Richtung positioniert.

Im Kursverfall sind die Banken und Fonds alle in Cash gegangen. Milliarden warten nun also darauf, wieder langsam in die Märkte gesteckt zu werden. Jetzt geht es um das Timing.

Ich sehe daher für mich heute eine gute Gelegenheit, weitere Zukäufe zu tätigen. Welche Aktien ich kaufen werde oder gekauft habe schreibe ich dann im Newsletter für den ihr euch kostenlos abonnieren könnt.

Eindringlich möchte ich darauf hinweisen, dass das nur eine Idee von mir ist. Eine Idee, warum der Markt heute und in den kommenden Tagen steigen könnte. Was es nicht sein kann ist eine Trendwende. Denn dazu müssten erste Erfolge in Europa oder den USA zu sehen sein, was Corona betrifft. Aber der Zeitpunkt könnte gut sein. Denn heute ist Hexensabatt und über das Wochenende könnte es erste Erfolgsmeldungen aus Italien geben. Die Quarantäne dort dauert ja schon mehr als eine Woche. Wenn die Maßnahmen zu greifen beginnen, sollte auch die Infektionsrate sinken. Und wenn das geschieht, könnte das den Börsen Aufrieb verleihen.

Könnte – ich bin aber kein Hellseher und schon gar kein Viruloge… 

Meine Taktik

Meine Vorgehensweise in der Krise ist eigentlich simpel. Zunächst habe ich mir überlegt, wie viel Geld ich in die Märkte stecken will. Nehmen wir an, es ist die fiktive Summe von 100.000 Euro, um runde Zahlen zu verwenden und das Rechnen zu erleichtern.

Diese 100k werde ich auf 20 Einzeltitel verteilen und mir so ein Krisen Portfolio zusamenstellen.

Bei den Aktien die ich auswähle ziele ich jeweils auf eine Vervielfachung nach der Krise ab („Ten-Bagger“). Das hat nichts mit Gier zu tun. Diese Werte werde ich brauchen, weil nicht alle Investitionen, die ich in den kommenden Tagen und Wochen tätigen werde, klappen werden.

 Manche Firmen werden sich von der Krise nicht mehr erholen. Manche werden Pleite gehen. Aber einige werden sich ver-x-fachen. Und damit hoffe ich auf eine entsprechende Verzinsung unter dem Strich.

Wenn man 100k durch 20 Aktien teilt, bekommt man eine Position Size von 5k je Aktie.

Und weiterhin achte ich darauf, einen Branchen Mix zu finden, der für mich stimmig ist. Natürlich fokussiere ich mich auf Branchen, die besonders stark gelitten haben (Stahl, Auto, Tourismus, Finanzen, …). 

Normalerweise würde ich mein Portfolio anders streuen aber es ist ein Kristen-Portfolio. Es ist KEIN Renten- oder Pensionsportfolio. Diese Aktien will ich nicht mein Leben lang halten sondern nur solange sich die Kurse wieder stabilisiert haben. Ich rechne mit Behaltedauern von 2 bis 5 Jahren.

Diese 20 Aktien zu je 5k werde ich jeweils in 3 Tranchen kaufen. Damit beträgt eine einzelne Positionsgröße 1.667.-

Ich behalte es mir übrigens auch vor, auch 2-3 kleine Zocker Postionen aufzubauen. Aber die sind dann wirklich klein und das Risiko ist enorm hoch

Die erste Tranche eröffne ich immer in fallende Kurse hinein (fallendes Messer…). Mit den nächsten Tranchen warte ich, bis die Notierungen weiter deutlich nachgeben. Für den Nachkauf habe ich keine Faustregel. Es kommt drauf an, wie weit die Aktie schon von ihrem letzten Hoch gefallen ist.

Welche Aktien

Vor allem achte ich in diesen Zeiten auf zwei Dinge: geringe Verschuldung & starker Kursrückgang. Idealer weise notieren die Aktien tiefer als in der Finanzkrise. Schön wäre auch ein Kursrückgang von zumindest 50% seit dem letzten Hoch. Oder noch besser 70 oder 80 Prozent.

Dazu nutze ich verschiedene Internet Screener wie beispielsweise finviz.com oder Yahoo.

Meine aktuellen Aktienkäufe veröffentliche ich wie immer in meinem täglichen Krisen Newsletter, den ihr ganz oben auf der Seite kostenlos abonnieren könnt.

+++ 19. März 2020 (Donnerstag) +++

@@@ Update 17:32 Uhr

Letztes Update für heute – zunächst ein paar Stichworte – die Themen bunt gemischt

  • Die EU Börsen schlossen den Tag überwiegend positiv ab. Natürlich kann man noch nicht von einer Trendwende sprechen aber eine Stabilisierung ist gegeben.
  • Laut FDA wird es ca. 12 Monate dauern, bis ein Impfstoff da ist.
  • In Berlin haben die Supermärkte nun auch Sonntag auf.
  • Doch keine Warnung vor Ibuprofen – man dachte, dass der Wirkstoff keine negative Wirkung bei Corona aufweist
  • In Bayern leider 6 neue Todesfälle heute
  • Der Virus breitet sich leider auch immer mehr in Afrika aus
  • Öl steigt 23% (!)
  • Die US Indizes schwanken hin und her und können sich momentan für keine klare Richtung entscheiden

Aktienkäufe

Nachdem ich gestern eine erste kleine Position in CCL (Carnival) aufgebaut hatte, habe ich heute bei RCL (Royal Carribean Criuses) zugeschlagen. Ich will bei den Kreuzfahrtschiffen das Risiko etwas reduzieren, daher kaufe ich beide Firmen.

Übrigens hätte ich nie gedacht, Aktionär von Kreuzfahrtschiffen Betreibern zu werden. Aber in Anbetracht der Lage… auch Lufthansa könnte interessant werden, wenn die endlich mal durch ihre ewige Unterstützung bei 8 nach unten ausbricht.

Welche beiden Aktien ich heute noch gekauft habe, verrate ich euch im Newsletter der täglich am Morgen kommt.  Also kostenlos anmelden!

Eigentlich wollte ich heute mehr über meine Stratege schreiben, aber das bekomme ich zeitlich nicht hin. Ich werde morgen dazu mehr sagen.

Disclaimer: keine Kaufempfehlung

@@@Update 13:02 Uhr

ACHTUNG: genau hinschauen!!

Meist seht ihr in den Medien den Krankheitsverlauf linear dargestellt. Wenn man es aber in einer logarithmischen Darstellung ansieht, flacht die Kurve deutlich ab.

Linear

Logarithmisch

Ihr seht, das ist ein großer Unterschied. So wie bei Aktien Charts kann man so (bewusst oder unbewusst) den Effekt verstärken. Ich denke, logarithmisch ist korrekt, weil es ein besseres Gefühl hinsichtlich der prozentualen Steigerung vermittelt.

Und hier sieht man unter anderem, dass China das Problem schon lange im Griff hat. Der Anstieg wurde gebremst. Das nährt die Hoffnung, dass auch wir bald wieder mit einer Lockerung der Maßnahmen rechnen dürfen.

@@@Update 12:08 Uhr

Wie angekündigt war ich jetzt in der Innenstadt um Erledigungen zu machen. Hier einige Eindrücke, was oder wie wenig derzeit in der Stadt los ist. So etwas kenne ich eigentlich nur aus blöden Hollywood Filmen…

Blick zum Schwarzenbergplatz
Blick Ringstraßen Gallerien
Opernring
Opernringhof
Staatsoper - rechte Seite
Kärntner Straße

Video Autofahrt Burggasse/2er Linie/Ringstrasse

Video in Bearbeitung – coming soon

Disclaimer: das Video wurde nicht von mir während des Fahrens gedreht sondern von einem Kollegen, der hinter mir gesessen ist.

@@@Update 08:20 Uhr

Auch heute, Donnerstag, sehen wir in den USA fallende Futures über Nacht. Es gibt allerdings zwei positive Anzeichen. 1) Japan (Nikkei 225) hat sich stabilisiert und 2) Öl hat eine Gegenreaktion gezeigt. Und zwar eine heftige.

Der Ölpreis notiert ja derzeit knapp über der Marke von 20. Das wird für viele Firmen im diesem Sektor noch sehr problematisch. Vor allem die vielen, kleineren (US) Fracking Unternehmen werden es nicht durch diese Krise schaffen. Was letztlich dann wieder zu einem kleineren Angebot führen wird, das die Kurse wieder steigen lässt. Angebot und Nachfrage – so funktioniert ein freier Markt. Auch wenn es manchmal brutal zugehen kann.

So billig war Rohöl (hier Curde) seit den 90er Jahren (!) nicht mehr. Weder in der Finanzkrise noch 2016, als der Ölpreis in den Keller ging, liefen die Kurse so weit nach unten. Verschärft wird der Preisverfall vom Streit zwischen Russland und Saudi Arabien hinsichtlich Förderkürzungen. Hier geht es einfach um Machtspielchen der beiden Länder, und letztlich zahlen sie den gemeinsamen Preis. Natürlich wird Öl wieder steigen. Nur wann steht in der Sternen.

Equity

Im Bereich der Equity Märkte (Aktien, ETF) sahen wir gestern erneut stark nachgebende Kurse. Der S&P ging um 5,18% zurück. Doch im späten Handel ging es aufwärts, denn das Minus war abends schon deutlich größer.

Wenn wir uns den Intraday Chart (15 Minuten) des SPY (ETF auf den S&P 500) ansehen, erkennen wir die stark steigenden Kurse in den letzten Abschnitten. Verbunden mit hohem Volumen. Vielleicht führt das heute zu weiter steigenden Notierungen.

Ein Plan muss her

Ich habe gestern ja schon angedeutet, dass ich euch heute mehr über mein Vorgehen in der Krise erzählen werde. Und ich meine hier mein Vorgehen als Investor. Als Trader hast du ohnehin nur zwei Möglichkeiten: a) Pause machen weil man es mental nicht stemmt oder b) Business as usual.

Als Investor habe ich mir in Excel eine Watchlist mit Aktien gemacht, die ich immer schon haben wollte, wie mir bisher aber zu teuer waren. Beispiel „K“ (Kellogs). Jetzt gehe ich her, und prüfe als erstes, zu welchem Kurs ich gerne kaufen würde. Dazu nehme ich mir einen Chart in der Wochen- oder Monats-Einstellung und versuchen absolute „Traum-Kaufzeitpunkte“ zu finden. Bei K sind wir leider noch weit von solchen Punkte entfernt aber andere Aktien wie Mc Donalds (MCD) könnten vielleicht bald so weit sein (Traumkurs wäre hier eine 2 stellige Notierung).

Nochmals der Hinweis, in diesen Phasen bei Investments wirklich auf Qualität achten. Vor allem auf den Verschuldungsgrad. Denn die Umsätze brechen derzeit allen Firmen weg (mit wenigen Ausnahmen). Wichtig ist, dass ein Unternehmen die Krise aussitzen kann.

Noch mehr Tipps zu meinem Vorgehen im Laufe des Nachmittags.

Eindrücke zur Krise allgemein

Sorgen macht mir das Verhalten mancher EU Staaten. In der Krise merkt man, dass wenig Zusammenhalt spürbar ist und jeder sein Süppchen kocht.

Die USA widerum merken schön langsam erst, wie ernst die Sache ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Sache, wenn es noch weiter aus dem Ruder läuft, Trump die Präsidentschaft 2 kosten könnte. Aber abwarten.

Übrigens muss ich heute Vormittag in die Wiener Innenstadt, einen dringenden Weg erledigen. Leider. Ich werde wieder Bilder machen und das ganze hier dokumentieren.

+++ 18. März 2020 (Mittwoch) +++

@@@Update 16:17 Uhr

Auch aktuell keine guten Nachrichten. Die Märkte sind extrem schwach. Sieht man von einigen Anlageklassen ab, ist eigentlich durch die Bank alles rot. Equity (Aktien) sowieso. Egal ob Goldaktien, Öl oder andere Branchen/Sektoren. Alles fällt. Ich werde etwas später hier wieder ein paar neue Aktienverkäufe veröffentlichen. Bleibt dran.

Neuer Aktien Kauf

Neben Thyssen (WKN 75000) – siehe unten – habe ich heute in den USA CCL gekauft. Die Carnival Corporation ist im Bereich der Reiseveranstalter anzusiedeln und betreibt Kreuzfahrtschiffe. Jahresperfomrance derzeit – 75%. Das nenne ich mal ein fallendes Messer…

Ein weiteres kleines Investment heute war AEG (Aegon). Ein Versicherer mit KGV 2. Auch wenn wir davon ausgehen, dass deren Dividende heuer gekürzt wird oder sogar ausfällt. Die Rendite liegt bei aktuell 16%. Und das Unternehmen ist kerngesund.

Bitte nicht als Anlageempfehlung sehen. Das ist es nicht. Es ist bloß eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe. Und ich werde vermutlich mit meinem Kauf zu früh sein. Sicher. Aber es handelt sich hier um eine sehr kleine Position, die ich bei weiteren Kursrückgängen aufstocke.

Und genau so gehen Value Investoren vor. Mehr dazu dann morgen, wie mein Investment Plan im Detail aussieht und wie ich den Überblick behalte.

@@@Update 14:00 Uhr

Vorbörslich sieht es im Moment nicht sehr gut aus. Alle wichtigen Indizes sind tief rot. 

Neuer Aktien Kauf

Ich habe heute eine weitere kleine Position aufgebaut: Thyssen (WKN 75000). Lächerlich billig (nicht auf KGV Basis sonder beim KBV oder beim Cashflow), wenig Schulden und erst vor kurzem um 17 MRD die Aufzugs Sparte verkauft. Eine Pleite ist hier sehr unwahrscheinlich und eine Verfielfachung ist nach der Krise möglich.

Ich denke, dass derzeit Aktien in Europa weitaus interessanter für Value Investoren sind als US Werte. Wobei Ausnahmen natürlich die Regel bestätigen. 

@@@Update 08:40 Uhr

Gestern sahen wir eine leichte Erholung an den Märkten. Der Marktbreite Index S&P 500 gewann um die 5% und schloss bei einem Wert von 2.528,47 Punkten.

Doch für eine Bodenbildung oder eine Erholung ist es wohl noch zu früh, wie ein morgendlicher Blick auf die wichtigsten Futures verrät. Alles tiefrot – in Asien, in Europa und damit auch in den USA.

Für alle, die noch keine Vorstellungen von den Dimensionen haben. Die Sperren und Schließungen, die wir gerade sehen, sind ja nur der Anfang. Vielleicht werden die Geschäfte in einigen Tagen oder Wochen wieder eröffnen, wenn sich erste Verlangsamungen bei den Neuansteckungen abzeichnen. Das kann man derzeit seriös noch nicht abschätzen.

Doch einerseits hat so ein Shut Down natürlich schwere wirtschaftlichen Folgen. Manche Unternehmen werden Probleme bekommen, weil ihnen die Umsätze wegbrechen. Die Kosten müssen sie ja weiterhin tragen, und so wundert es nicht, wenn sie Leute kündigen.

Weiterhin, wie auch die österreichische Bundesregierung meint, könnte der Virus auswirkungen darauf haben, wie wir künftig miteinander umgehen. Werden wir weniger reisen? Wird die Globalisierung hinterfragt oder sogar zurück-gedrängt? Oder etwas prekärer: hält die EU das aus?

Das einzig Gute bislang an der Krise ist, dass die Luftverschmutzung dadurch abnimmt. Bekämpft der Virus also Erderwärmung & co? In diesen Tagen sind wir angehalten, alle zusammenzuhalten. Die Maßnahmen, die von der Regierung angeordnet werden, denen ist Folge zu leisten. Daheim bleiben. Soziale Kontakte einschränken. Und wenn man rausgeht, weil man muss, vorsichtig sein – Abstand halten und Hände waschen. Man kann es gar nicht oft genug betonen.

TV Disneyland

In diesem Zusammenhang muss ich etwas loswerden, was mir schon seit ein paar Tagen auffällt. Die Werbung im TV.

Normalerweise schaue ich kaum mehr lineares TV. Das Angebot auf Netflix, YouTube & co reicht mir völlig, wenn ich mich berieseln lassen will. Aber in diesen Zeiten läuft die Glotze halt doch häufiger, weil man Nachrichten schaut. Und natürlich laufen auch jetzt die typischen Werbeblöcke.

Also sieht man die grenzdebile Familie Lutz auch jetzt alle paar Minuten. Geworben wird für neue Autos und für Urlaube in der Türkei. Ich kenne mich in diesem Geschäft zu wenig aus um zu wissen, wie lange im Voraus solche Werbungen gebucht (und vermutlich schon bezahlt) werden. Aber irgendwie – geht es euch auch so – ist es eigenartig, jetzt solche Werbungen zu sehen. Und bringt das überhaupt was? Überlegen die Menschen jetzt schon, wohin sie nach der Krise auf Urlaub fahren und welches neues Auto sie sich kaufen?

 

Geplatzte Urlaubspläne...

Mein USA Urlaub, der 4 Wochen dauern sollte (es wäre am 24. März los gegangen) ist ins Wasser gefallen, weil Trump schon vor ein paar Tagen die Türen zu den USA geschlossen hat. Nun können wir ohnehin nicht mehr raus, weil der Wiener Flughafen schließt. 

Zunächst waren wir noch sauer, aber eigentlich sind wir jetzt sehr froh, dass wir nicht geflogen sind. Denn was machst du denn vor Ort, wenn alles zu hat und du nichts kaufen kannst? Hier daheim kann ich von den Vorräten leben. Hier kann ich mir helfen, bin vernetzt etc. So gesehen war es eigentlich gut, dass wir nicht schon vor Ort waren, als das Chaos so richtig losging.

 

Ein interessantes Verhalten beobachte ich derzeit von der Swiss Air. Mit der wir eigentlich über Zürich nach Miami geflogen wären. Natürlich ist der Flug längst abgesagt. Wir bekommen (hoffentlich) auch unser Geld zurück. Aber ungeachtet dessen bekomme ich immer noch Emails, in denen steht, dass ich für den Flug um ein Upgrade machen kann und mitbieten soll…

Liebe Marketing Abteilung der Swiss: Email Marketing ist etwas feines. Ich nutze es auch. Und es kann auch mal irrtümlich eine Email rausgehen, die unpassend ist. Also mit falschem Datum, an eine falsch segmentierte Zielgruppe und vieles mehr.

Aber das ich jetzt schon mehrmals ein Angebot bekomme, einen Flug upzugraden, der nicht stattfindet, weil die ganze Welt nicht mehr fliegen darf… das sollte eigentlich nicht passieren. Bitte schaltet doch eure Email Marketing Sequenzen ab. Das ist ja wie wenn man Salz in die Wunden streut… Danke!

 

Worauf ich auch noch gespannt bin ist die rechtliche Situation. Werden, wenn sich die Lage etwas entspannt, Klagen und Rechtsstreits damit vom Zaun gebrochen? Wer ist schuld? Wer hat was nicht oder nicht genug beachtet?

Aktienkäufe & Watchlist

Gestern sind mir fast alle Aktien, die ich in der Watchlist habe, „davongelaufen“. Die Kurse stiegen teilweise sehr stark und Aktien wie GIS, die ich sehr interessant finde, waren daher gestern kein kauf.

Gut reingekommen bin ich gestern dafür in Apple (AAPL). Ich habe hier eine kleine Position aufgebaut, die ich bei weiter fallenden Kursen aufstocke. Apple war gestern schwach in den Handel gestartet und legte erst im Lauf des Tages zu. Vermutlich bin ich etwas früh dran, was diese Einkäufe betrifft. Ebenso vermutlich kann man sich sicher noch ein paar Tage oder Wochen Zeit lassen. Andererseits weiß man es nicht, den die Börsen – sagt man – sind der aktuellen Entwicklung immer ein ca. halbes Jahr voraus.

Ich denke, dass wir die Krankheit in 6 Monaten weitgehend hinter uns haben. Vielleicht auch deutlich früher. Aber wie lange die Folgen uns noch beschäftigen werden und welche Auswirkungen (Firmenpleiten, Immobilienkrise etc.) das noch alles haben wird oder kann – das kann niemand abschätzen.

Wenn ihr also für Aktienkäufe die Gunst der Stund nutzen wollt dann ist der Gedanke grundsätzlich richtig. Man kauft wenn es billig ist. Und nicht am Peak ganz oben. Nur so kann man große Vermögen aufbauen.

Und bedenkt eines: natürlich habt ihr Gegenwind (Sturm), wenn ihr jetzt kauft. Die Nachrichtenlage ist schlecht. Die Stimmung mies. Weltuntergang predigen manche. Fast alle raten von Aktien Käufen ab. Aber denkt nach: das muss ja so sein. Wenn alle der Meinung wären, dass das Kaufkurse sind, dann hätten sie ja auch schon gekauft.

Vermutlich sind viele von euch in der Finanzkrise noch nicht dabei gewesen. Ich schon. Und bei 9/11 auch. Damals war es genauso. Wenn ihr daher Aktien kauft, dann müsst ihr den Mumm haben, die negativen News auszuhalten oder auszublenden. Und das wird – ich warne euch – verdammt hart.

Aber die Kunst ist es herauszufinden, wann billig gekommen ist. Da das von so vielen Faktoren abhängt, ist der einzige Weg, in einer Panik schrittweise (und mit einem Plan dahinter) zuzukaufen.

+++ 17. März 2020 (Dienstag) +++

@@@Update 16:29 Uhr

Gestern sahen wir eine leichte Erholung an den Märkten. 

Kurz vor dem US Open musste ich noch kurz mein Haus verlassen, weil ich für eine ältere Person in die Apotheke gehen musste. Ich habe es mir nicht nehmen lassen und habe einige Bilder von den Straßen Wiens hier im 7. Bezirk gemacht.

Ecke Zieglergasse/ Westbahnstrasse

Zieglergasse hin zur Mariahilfer Straße

Unschwer zu erkennen, dass so gut wie keine Menschen und keine Autos unterwegs sind.

Live Video aus Wien

Auch dieses Video zeigt die irgendwie gespenstische Situation hier ganz in der Nähe. Ich habe mich mitten auf die Burggasse gestellt. Normalerweise ist diese Straße ziemlich zugestaut, weil es ein wichtiger Zubringen von den Außenbezirken in die Innenstadt ist,. Heute gähnehde Leere.

Gut so! Damit geben wir diesem Virus weniger Gelegenheit, sich auszubreiten!

Situation Supermärkte

Überraschend entspannt die Situation in der Apotheke (nur eine Person vor mir) und dann im Supermarkt (Hofer/Aldi).

So gut wie alles wieder verfügbar. Keine oder wenig Leute. Obst/Gemüse gut nachgefüllt und auch bei Wurst/Fleisch genügend Auswahl. Einzig die Konserven sind noch etwas dezimiert…

Letztlich hält sich auch der Andrang in Grenzen. Kaum Menschen an der Kasse und die halten halbwegs brav Abstand zueinander. 

Börsenentwicklung

Die Futures sind wieder zurück gegangen. SP 500 derzeit bei nur noch 1.17% Plus. Der Dax Future verliert weitere 1.28%.

Aktien Watchlist

  • Microsoft (MSFT)
  • Procter & Gamble (PG)
  • General Mills (GIS) uvm.

Falls es heute zu einem weitern Kurssturz kommt, werde ich kleine Positionen in diesen Aktien aufbauen.

@@@Update 08:09 Uhr

Guten Morgen hier aus Wien….

Wie sich die Zeiten ändern… meine eigentliche Morgenroutine ist, zuerst einen Kaffee machen, dann den PC hochfahren und dann als erstes die Futures checken. Noch bevor ich also Nachrichten lese oder Emails prüfe, schaue ich mir die aktuellen Börsenkurse an. Und das mache ich jetzt schon seit Jahren so. Doch seit ein paar Tagen ist es anders…

Das erste nach dem Hochfahren des PCs ist nun in diesen Zeiten das Prüfen der Nachrichtenlage. Und obwohl sich eigentlich seit gestern noch nichts geändert hat – so schnell geht es nicht – gibt es zumindest in den österreichischen News Seiten keine neuen Horrormeldungen und keine weiteren Verschärfungen der Beschränkungen. Gut so!

Übrigens starten bald erste Tests was einen Wirkstoff gegen das Virus betrifft. Egal wie die enden – bis wir in der Apotheke oder beim Arzt einen Wirkstoff dagegen für alle haben wird es vermutlich – leider – noch ein wenig dauern.

International meldet China nur eine Neuinfektion in Wuhan. Das sind gute Nachrichten!

In den USA steht der Höhepunkt der Krise sicher noch bevor. Das weiße Haus empfiehlt Gruppenbildungen von mehr als 10 Menschen zu unterlassen.

Trump verhält sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Trump mag ein guter Manager sein, aber als Präsident…? Auch wenn er wirtschaftlich seinen Beitrag zur jüngsten Hausse sicher geliefert hat bleibt er nun alles schuldig. Und es geht in unserer Gesellschaft eben nicht nur ums Geld verdienen (sage ich als Trader…).

Die EU beschließt in Kürze Einreisestopps an den Außengrenzen. Das war zu erwarten.

Übrigens hat gestern die AUA als eine der ersten Fluglinien mitgeteilt, ihren Flugbetrieb ab Donnerstag komplett einzustellen. Auch hier werden andere Fluglinien folgen – denn wohin will man denn jetzt fliegen?

Börsenbericht

Die Futures setzen heute zu einer kleinen Atempause an. Bisher steigen die Notierungen leicht

Gestern im späten Handel habe ich noch weitere kleine Positionen bei folgenden Aktien aufgebaut:

  • Pepsi (PEP)
  • Visa (V)
  • McDonalds(MCD)

Alle Aktien sind deutlich von ihren Höchstständen gefallen. Es handelt sich um gute/sehr gute Unternehmen, die nach der Krise sicher (was ist schon wirklich sicher…?) weiter bestehen werden. 

Strategie - so nutzt man Kursrückgänge

Nicht nur im Trading gilt: ihr braucht einen Plan. Eine Strategie. Ohne Strategie, die ihr euch im Vorfeld ausgedacht habt, werdet ihr scheitern. Also macht folgendes. Setzt euch hin. Macht euch ein Excel. Schreibt dort Aktien rein, die ihr gerne kaufen würdet.

Dann notiert ihr in einer Zelle das 52 Wochen Hoch. Und in einer anderen Zelle den aktuellen Börsenkurs. Rechnet den Kursrückgang in Prozent aus. Das macht ihr mit dieser Formel:

(52 WOCHENHOCH - AKTUELLER KURS) / 52 WOCHENHOCH*100

Und dann setzt euch Kursmarken. Wo wollt ihr kaufen? Wo wollt ihr nachkaufen? Oder wo wollt ihr vielleicht sogar verkaufen? Ich will damit ja nicht zum allgemeinen Nachkaufen aufrufen. Mir geht es darum, dass ihr strategisch an die Sache rangeht. Sonst ist die Gefahr zu groß, dass ihr von euren Emotionen überrannt werdet.

Vor einiger Zeit habe ich ein Video über Trading Verluste gedreht. Wie man mit Verlusten umgeht. Ob man Verluste rasch wieder wettmachen kann. Und vieles mehr. Auch wenn dieses Video eigentlich für Trading gemacht wurde hat es in Anbetracht der aktuellen Lage auch für jeden Anleger Bedeutung. Also ansehen.

+++ 17. März 2020 (Dienstag) +++

@@@Update 16:29 Uhr

Wie lange hält sich der Virus eigentlich auf glatten Oberflächen wie Türklinken, Haltegriffen oder Paketen?

Eine Studie gibt darauf erste Antworten.

Hier klicken

@@@Update 16:05 Uhr

Ich habe ein aktuelles Video gemacht, das die Verfassung der Märkte besser zeigt als wie wenn man bloß den Chart eines Indes ansieht. Anhand dieser Studie, die auf gleitenden Durchschnitten beruht, sehen wir besser, wie es um die Märkte wirklich bestellt ist.

@@@Update 14:03 Uhr

Kurz vor dem US Open musste ich noch kurz mein Haus verlassen, weil ich für eine ältere Person in die Apotheke gehen musste. Ich habe es mir nicht nehmen lassen und habe einige Bilder von den Straßen Wiens hier im 7. Bezirk gemacht.

Ecke Zieglergasse/ Westbahnstrasse

Zieglergasse hin zur Mariahilfer Straße

Unschwer zu erkennen, dass so gut wie keine Menschen und keine Autos unterwegs sind.

Live Video aus Wien

Auch dieses Video zeigt die irgendwie gespenstische Situation hier ganz in der Nähe. Ich habe mich mitten auf die Burggasse gestellt. Normalerweise ist diese Straße ziemlich zugestaut, weil es ein wichtiger Zubringen von den Außenbezirken in die Innenstadt ist,. Heute gähnehde Leere.

Gut so! Damit geben wir diesem Virus weniger Gelegenheit, sich auszubreiten!

Situation Supermärkte

Überraschend entspannt die Situation in der Apotheke (nur eine Person vor mir) und dann im Supermarkt (Hofer/Aldi).

So gut wie alles wieder verfügbar. Keine oder wenig Leute. Obst/Gemüse gut nachgefüllt und auch bei Wurst/Fleisch genügend Auswahl. Einzig die Konserven sind noch etwas dezimiert…

Letztlich hält sich auch der Andrang in Grenzen. Kaum Menschen an der Kasse und die halten halbwegs brav Abstand zueinander. 

Börsenentwicklung

Die Futures sind wieder zurück gegangen. SP 500 derzeit bei nur noch 1.17% Plus. Der Dax Future verliert weitere 1.28%.

Aktien Watchlist

  • Microsoft (MSFT)
  • Procter & Gamble (PG)
  • General Mills (GIS) uvm.

Falls es heute zu einem weitern Kurssturz kommt, werde ich kleine Positionen in diesen Aktien aufbauen.

@@@Update 08:09 Uhr

Guten Morgen hier aus Wien….

Wie sich die Zeiten ändern… meine eigentliche Morgenroutine ist, zuerst einen Kaffee machen, dann den PC hochfahren und dann als erstes die Futures checken. Noch bevor ich also Nachrichten lese oder Emails prüfe, schaue ich mir die aktuellen Börsenkurse an. Und das mache ich jetzt schon seit Jahren so. Doch seit ein paar Tagen ist es anders…

Das erste nach dem Hochfahren des PCs ist nun in diesen Zeiten das Prüfen der Nachrichtenlage. Und obwohl sich eigentlich seit gestern noch nichts geändert hat – so schnell geht es nicht – gibt es zumindest in den österreichischen News Seiten keine neuen Horrormeldungen und keine weiteren Verschärfungen der Beschränkungen. Gut so!

Übrigens starten bald erste Tests was einen Wirkstoff gegen das Virus betrifft. Egal wie die enden – bis wir in der Apotheke oder beim Arzt einen Wirkstoff dagegen für alle haben wird es vermutlich – leider – noch ein wenig dauern.

International meldet China nur eine Neuinfektion in Wuhan. Das sind gute Nachrichten!

In den USA steht der Höhepunkt der Krise sicher noch bevor. Das weiße Haus empfiehlt Gruppenbildungen von mehr als 10 Menschen zu unterlassen.

Trump verhält sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Trump mag ein guter Manager sein, aber als Präsident…? Auch wenn er wirtschaftlich seinen Beitrag zur jüngsten Hausse sicher geliefert hat bleibt er nun alles schuldig. Und es geht in unserer Gesellschaft eben nicht nur ums Geld verdienen (sage ich als Trader…).

Die EU beschließt in Kürze Einreisestopps an den Außengrenzen. Das war zu erwarten.

Übrigens hat gestern die AUA als eine der ersten Fluglinien mitgeteilt, ihren Flugbetrieb ab Donnerstag komplett einzustellen. Auch hier werden andere Fluglinien folgen – denn wohin will man denn jetzt fliegen?

Börsenbericht

Die Futures setzen heute zu einer kleinen Atempause an. Bisher steigen die Notierungen leicht

Gestern im späten Handel habe ich noch weitere kleine Positionen bei folgenden Aktien aufgebaut:

  • Pepsi (PEP)
  • Visa (V)
  • McDonalds(MCD)

Alle Aktien sind deutlich von ihren Höchstständen gefallen. Es handelt sich um gute/sehr gute Unternehmen, die nach der Krise sicher (was ist schon wirklich sicher…?) weiter bestehen werden. 

Strategie - so nutzt man Kursrückgänge

Nicht nur im Trading gilt: ihr braucht einen Plan. Eine Strategie. Ohne Strategie, die ihr euch im Vorfeld ausgedacht habt, werdet ihr scheitern. Also macht folgendes. Setzt euch hin. Macht euch ein Excel. Schreibt dort Aktien rein, die ihr gerne kaufen würdet.

Dann notiert ihr in einer Zelle das 52 Wochen Hoch. Und in einer anderen Zelle den aktuellen Börsenkurs. Rechnet den Kursrückgang in Prozent aus. Das macht ihr mit dieser Formel:

(52 WOCHENHOCH - AKTUELLER KURS) / 52 WOCHENHOCH*100

Und dann setzt euch Kursmarken. Wo wollt ihr kaufen? Wo wollt ihr nachkaufen? Oder wo wollt ihr vielleicht sogar verkaufen? Ich will damit ja nicht zum allgemeinen Nachkaufen aufrufen. Mir geht es darum, dass ihr strategisch an die Sache rangeht. Sonst ist die Gefahr zu groß, dass ihr von euren Emotionen überrannt werdet.

Vor einiger Zeit habe ich ein Video über Trading Verluste gedreht. Wie man mit Verlusten umgeht. Ob man Verluste rasch wieder wettmachen kann. Und vieles mehr. Auch wenn dieses Video eigentlich für Trading gemacht wurde hat es in Anbetracht der aktuellen Lage auch für jeden Anleger Bedeutung. Also ansehen.

+++ 16. März 2020 (Montag) +++

@@@Update 18:53 Uhr

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…

@@@Update 18:31 Uhr

US Airlines beantragen 50 MRD USD Staatshilfen. Mehr erfahren

@@@Update 17:25 Uhr

Derzeit sehen wir eine leichte Stabilisierung der Kurse. In wenigen Minuten schließen die meisten EU Börsen und es sieht im Moment wie folgt aus.

Übersicht Indizes

Dax 30 - Intraday (15)

Somit konnte die Börsen im Laufe des Tages wieder Boden gut machen. Ich habe die Schwächephasen genutzt um erste kleine Positionen in folgenden Aktien & ETFs aufzubauen:

  • SPY
  • TXRH
  • Generali Versicherung (G)
  • EWG (I-Shares Germany)

 

Bei anderen interessanten Einzeltitel wie GE, KHC oder AMZN möchte ich da und dort noch etwas zuwarten.

Abseits der Börse musste ich heute einige wichtige Einkäufe/Erledigungen für ältere Familienmitglieder machen und von Wien nach Niederösterreich fahren.

Unter anderem fuhr ich in Wien über die Ringstraße und die Süd/Ost-Tangente. Die Verkehrslage würde ich wie an einem Sonntag Abend beschreiben. Ich hätte mir eigentlich noch weniger Autos erwartet.

Beim Einkaufen selber (MERKUR MARKT) dann gemischte Gefühle. Einerseits der Parkplatz halb leer und wenige Leute im Geschäft. Dafür viele hektische Angestellte und leere Regale bei manchen Sachen. Abgepacktes Brot, Wurst, Konserven waren Mangelware. Dafür war bei Obst und Gemüse alles gut gefüllt. 

Ich habe den Eindruck, dass genug Lebensmittel in den Lagern sind, dass aber die Logistik aufgrund der Hamsterkäufe Ende vergangener Woche überfordert ist.

Bei uns im 7. Wiener Gemeindebezirk kam heute beim Hofer (Aldi) das Lieferauto 6 mal (sonst 1-2 mal pro Tag). Der Nachschub funktioniert also!

@@@Update 14:40 Uhr

Aktuell ist keine Erholung der Kurse feststellbar. Der Dax notiert bei einem Wert von 8.369, was einem Minus von 9,35% entspricht. Der S&P 500 eröffnet ebenso sehr tief und notiert bei 2.490 Punkten.

Einzelwerte verlieren derzeit ebenso heftig. Hier 4 Beispiele. Natürlich ist alles rot. Alles!

  • Amazon AMZN – 8.04%
  • Apple AAPL – 12.46%
  • Pepsi (PEP) – 10.27%
  • Microsoft -11.34%

Ich kann nur erneut betonen, wie wichtig es ist, jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren. Natürlich fällt das nicht leicht. Aber das fällt in keiner Krise leicht. 

Jeder, der die Vola daals 2008 oder 2009 in der Finanzkrise miterlebt hat, erinnert sich an die starken Ausschläge in dieser Zeit. Andere Situation – sicher. Aber trotzdem gleiche Panik. Und die Welt drehte sich auch danach weiter. Sie wird sich auch nach Corona weiterdrehen.

Übrigens macht es Bayern jetzt Österreich nach. De facto alles abgeriegelt.

mehr erfahren (NTV)

@@@Update 10 Uhr

Heute früh starten die Börsen tiefrot. Trotz einer am Abend angekündigten Zinssenkung der FED auf NULL fallen die Futures über Nacht und daher fällt auch die Eröffnung in Europa schwach aus.

Mit Klick können die Charts vergrößert werden.

Dax Tageschart

Dax Wochenchart

Dax 15 Minuten

Aktien Watchlist aktuell

Folgende Werte sind derzeit auf meiner Long Watchlist für langfristig angelegte Buy & Hold Investments. Diese Liste wird permanent aktualisiert.

  • Pepsi (PEP)
  • Kellog (K)
  • Visa (V)
  • Apple (AAPL)

weitere Updates folgen…

Was ist ein Börsencrash?

In diesem Artikel (mit Video) sprechen wir über die Ursachen für stark fallende Kurse und reden darüber, ob Leerverkaufs Verbote wirklich Sinn machen. Klicken sie den Button unten

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