Altersvorsorge & Persönlichkeitsentwicklung

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Altersvorsorge und Persönlichkeitsentwicklung haben mehr gemein als man denkt. Fragen wir uns: was bringt die Zukunft und wie können wir uns mental und finanziell darauf vorbereiten?

Altersvorsorge ist wichtig und dringend

Wenn wir es nicht schaffen, in ausreichendem Masse finanziell für später vorzusorgen, müssen wir uns darauf einstellen, deutliche Abstriche von unserem heutigen Lebensstandard machen zu müssen und bis ins hohe Alter (70 Jahre und länger) zu arbeiten.

Der Haken dabei ist, dass die meisten von uns auf der einen Seite nicht bereit sind, entsprechend viel fürs Alter zu sparen (und dieses Viel ist wirklich viel mehr, als wir auf den ersten Blick vermuten würden) und auf der anderen Seite physisch und psychisch selten dazu in der Lage sind, so lange zu arbeiten.
Was gilt es also zu unternehmen? Wir müssen erkennen, dass Altersvorsorge nicht nur wichtig sondern auch dringend ist und wir müssen rechtzeitig damit anfangen, unser Lebenseinkommen besser zu verteilen. Wir müssen sparen. Die Kenntnisse über den Zinseszinseffekt, ein realistischer Blick auf unser staatliches Rentensystem und die auf uns zukommenden demographische Verschiebungen helfen uns dabei, die Größenordnungen festzulegen.

Altersvorsorge durch den Staat?

Unsere staatliche Rente wird in Zukunft dramatisch geringer ausfallen als die Rente aktueller Rentenbezieher. Das ist inzwischen allgemein bekannt. Derzeit finanzieren rund 3,5 Erwerbstätige einen Rentner. Im Jahr 2030 werden es nur noch 2,3 und im Jahr 2050 sogar weniger als 2 Erwerbstätige sein. Wir müssen uns daher darauf einstellen, nicht nur viel mehr zu sparen, sondern auch länger zu arbeiten, weil es heute schlicht für wenige leistbar ist, so viel zu sparen, dass (nur) der Lebensstandard inflationsbereinigt gehalten werden kann.

Dazu kommt: lange arbeiten können wir nur dann, wenn wir physisch und psychisch dazu in der Lage sind, auch jenseits von 67 Lebensjahren noch Leistung zu erbringen. Hier hilft uns ganz wesentlich unsere Life-Balance und die Auseinandersetzung mit uns selbst. Denn wenn wir es möglichst frühzeitig schaffen, selbstverwirklicht und ausgewogen zu leben und wenn wir einer Arbeit nachgehen, die wir im Idealfall gar nicht als Arbeit empfinden, sind wir länger „erwerbsfähig“ UND zufrieden. Neben dem reinen Geldverdienen wollen wir nämlich meistens eine sinnvolle Aufgabe haben

– bestimmte Ziele erreichen
– einen Nervenkitzel dabei haben
– etwas für unsere Kinder schaffen
– anderen helfen
– mit anderen Menschen in Kontakt kommen
– einer Berufung nachgehen
– erfolgreich sein
– kreativ sein
– Spaß haben

Je eher wir es schaffen, einer Arbeit nicht nur des lieben Geldes willen nachzugehen, umso ausgeglichener wird unsere Life-Balance sein. Und umso mehr Chancen haben wir, erfolgreich in unserem Job zu sein und unsere Ziele zu erreichen. Wenn wir zu einem hohen Grad selbstverwirklicht glücklich und zufrieden sind, dann haben wir einen großen Schritt in Richtung “Alters”-Vorsorge getan. Wir versetzen uns dadurch überhaupt erst in die Lage, auch im höheren Alter zu arbeiten.

Teil 2 erscheint hier in wenigen Tagen und geht hinsichtlich der Themen Altersvorsorge & Persönlichkeitsentwicklung noch mehr in die Tiefe.

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