Muster Trade long GPC & Gedanken zur aktuellen Marktlage

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In den letzten Tagen wurde ich vermehrt gefragt, wie ich mein Trading in besonderen Zeiten (Kriegsgefahr USA vs. Iran) anpasse. Die einfache Antwort lautet: gar nicht. Business as usual.

Denn genau das ist der Punkt. Wir können niemals wissen, was passiert. Weder beim Trading selbst noch bei externen Ereignissen, die auf die Börse einen Einfluss haben.

Sicher – über das Wochenende sah es heikel aus. Die beiden Staaten ließen sich einige Nettigkeiten über die Medien ausrichten. Und dann auch noch die Sache mit dem abgestürzten Flugzeug. Alles Vorboten einer möglichen ernsten Gefahr.

Und neueste Pressemeldungen lassen wissen, dass das Flugzeug, welches im Iran abgestürzt war, abgeschossen wurde. Zumindest vermutet man das. Und in all diesem Chaos soll man normal traden?

Ja natürlich. Die letzten Tage waren für meine Systeme hervorragend. Am Freitag, als die Sache ins Rollen kam, gaben die Kurse deutlich nach. Das führte am Montag zu zahlreichen Einstiegs-Signalen auf der Long Seite (Swingtrading). Die Exposure war also enorm hoch und lag bei fast 100%.

Und dann sanken die Futures im Verlauf des Montags immer weiter. Bis sie zum US Open am Nachmittag ganz weit gefallen waren. Das ermöglichte sehr billige Entrys. Und dann zogen die Kurse stark an und liefen unverhältnismäßig deutlich (und eigentlich alle Signale) ins Plus. Das Momentum war so stark, dass dies wiederum bei einigen Systemen zu sofortigen Gewinnmitnahmen am nächsten Tag führte. Und einige andere Systeme sind jetzt noch positioniert.

Hätte es auch anders kommen können? aber ja. Es hätte auch deutlich in die sprichwortliche Hose gehen können. Aber nochmals: niemand weiß das schon vorher. Weder ich noch ein Algorithmus.

Was bleibt dem Trader daher? Richtig: weiter nach Plan handeln. Und dieser Plan sieht auch heute wieder neue Entrys vor Wie diesen long Einstieg zur Börseneröffnung bei GPC. 

Die Aktie hat 6 Verlust Tage am Stück aufzuweisen. Aus statistischer Sicht besteht hier eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Wert in wenigen Tagen höher notiert.

Wie immer wird die Haltedauer ein paar Tage betragen. Es werden keine Stopps und keine Kursziele verwendet. Der Exit erfolg nach einer gewissen Basis Haltedauer, die von der Volatilität abhängt. Weiterhin kann es schon vorher zu einem Momentum Exit kommen.

Erfolgreiches Trading muss nicht kompliziert sein. Auch das soll eine Botschaft für alle Trader sein, die noch nicht jenen Erfolg haben, den sie sich wünschen. Aber ein erfolgreicher Trader muss den Mut haben, auch in unsicheren Zeiten zu traden. Den Mut – nicht Übermut. Denn das sind zwei grundverschiedene Dinge.

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